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SUMMARY:Neue Nummern\, gleiche Störungen? - ICD-11: Psychische Störungen zwischen Klassifikation und Realität
DESCRIPTION:Orientierung gewinnen\, Systematik verstehen\, klinische Entscheidungen präziser treffen\nNach 30 Jahren ICD-10-Nutzung zeigen Studien\, dass bis zu 40% der Diagnosen bei psychischen Störungen in der Übergangsphase zwischen Klassifikationssystemen Inkonsistenzen aufweisen – nicht wegen mangelnder Sorgfalt\, sondern wegen veränderter Systematik. Die WHO hat mit der ICD-11 über 55.000 Krankheitsentitäten neu strukturiert\, allein im Kapitel F/06 (psychische Störungen) wurden grundlegende Konzepte überarbeitet. Obwohl die verpflichtende Einführung in Deutschland noch aussteht\, beeinflusst die ICD-11 bereits jetzt Behandlungsleitlinien\, Forschungspublikationen und internationale Kommunikation. \nSie kennen das aus Ihrer Praxis: Patienten mit komplexer PTBS\, die nach ICD-10 unter F43.1 nur unzureichend abgebildet wurden. Zwangsstörungen\, die konzeptuell zwischen Angst- und Impulskontrollstörungen changierten. Oder die diagnostische Unsicherheit bei Gaming Disorder\, das erst 2022 erstmals in einer offiziellen Klassifikation erschien. Die ICD-11 adressiert genau diese klinischen Grauzonen durch wissenschaftlich fundierte Neustrukturierungen\, dimensionale Spezifizierungen und präzisere Kriterien. Dieser Kurs vermittelt Ihnen systematisch\, welche Änderungen klinisch relevant sind und wie Sie die neue Klassifikation sicher anwenden – lange bevor sie zur Pflicht wird. \nWas Sie in diesem Kurs erwartet:\nSie erhalten eine wissenschaftlich fundierte Einführung in die Logik der ICD-11\, die auf den Feldstudienergebnissen von über 15.000 klinischen Fachkräften weltweit basiert. Die neue Struktur folgt einer funktionalen Modelllogik\, die empirisch besser validiert ist als das kategoriale System der ICD-10. Sie arbeiten sich durch die relevantesten diagnostischen Gruppen – affektive Störungen\, Angst- und Zwangsstörungen\, Traumafolgestörungen\, substanzbezogene und Verhaltenssüchte – und verstehen\, warum bestimmte Störungsbilder umklassifiziert wurden. \nBesonderer Fokus liegt auf der praktischen Umsetzbarkeit: Wie kodieren Sie komplexe PTBS? Welche Spezifizierungen bei Depression sind klinisch entscheidungsrelevant? Wie dokumentieren Sie Gaming Disorder korrekt für Kostenträger? Anhand konkreter Fallbeispiele wird nachvollziehbar\, wie die dimensionalen Ergänzungen (z.B. bei Persönlichkeitsstörungen) diagnostische Präzision erhöhen und therapeutische Planung verfeinern können. Die WHO hat zudem Online-Tools zur Kodierung bereitgestellt – deren Nutzung wird im Kurs praktisch demonstriert. \nKonkret werden behandelt:\n\nStrukturelle Grundprinzien der ICD-11: Neue Kapitelarchitektur\, funktionale statt deskriptive Klassifikation\, Einführung dimensionaler Spezifizierungen mit empirischer Validierung\nZentrale diagnostische Verschiebungen: Komplexe PTBS als eigenständige Diagnose\, Zwangsstörungen als separate Gruppe\, neue Klassifikation von Gaming Disorder und anderen Verhaltenssüchten – jeweils mit wissenschaftlicher Begründung aus aktuellen Meta-Analysen\nAffektive Störungen und Angststörungen: Präzisierte Kriterien\, neue Subtypen\, praxisrelevante Abgrenzungen – Sie verstehen\, warum z.B. die anhaltende Trauerstörung neu aufgenommen wurde und welche Versorgungslücke dies schließt\nPersönlichkeitsstörungen dimensional: Vom kategorialen zum dimensionalen Modell – ein Paradigmenwechsel mit direkten Konsequenzen für Therapieplanung und Dokumentation\nKodierpraxis und typische Fallstricke: Konkrete Entscheidungsregeln\, Umgang mit Mehrfachdiagnosen\nRelevanz für Ausbildung und Versorgung: Welche Konsequenzen hat die ICD-11 für Dokumentation\, Qualitätssicherung\, multiprofessionelle Kommunikation und Lehrtätigkeit in Aus- und Weiterbildung\n\nWarum dieser Kurs?\nPsychische Störungen verursachen in Deutschland jährlich über 44 Milliarden Euro direkte Krankheitskosten – präzise Diagnostik ist nicht nur wissenschaftlich\, sondern auch versorgungspolitisch zentral. Die ICD-11 integriert 25 Jahre Forschungsfortschritt seit Veröffentlichung der ICD-10 und bildet Störungsbilder ab\, die damals noch nicht als eigenständige Entitäten anerkannt waren. Studien zeigen\, dass Behandler\, die mit neuen Klassifikationen vertraut sind\, diagnostische Entscheidungen um durchschnittlich 15-20% schneller treffen und interdisziplinär präziser kommunizieren können. \nWer die ICD-11 jetzt beherrscht\, gewinnt diagnostische Souveränität für die kommenden Jahrzehnte. Sie können klinische Phänomene differenzierter einordnen\, wissenschaftlich fundierter argumentieren und sind vorbereitet\, wenn die Umstellung verbindlich wird. Internationale Publikationen und Forschungsanträge nutzen bereits jetzt die ICD-11-Nomenklatur – Ihre Fähigkeit\, beide Systeme zu übersetzen\, wird zur gefragten Kompetenz. Dieser Kurs bietet Ihnen eine solide wissenschaftliche Grundlage und direkt anwendbares Praxiswissen.
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SUMMARY:Vom kreativen Handeln zum inneren Wandel – Gestaltungsprozesse durch Kunsttherapie erfahren
DESCRIPTION:Kunsttherapie in der psychotherapeutischen Praxis: Grundlagen\, Methoden und multiprofessionelle Zusammenarbeit\nIn der psychotherapeutischen Versorgung stoßen verbale Therapieverfahren regelmäßig an Grenzen: Patienten mit Traumafolgestörungen\, bei denen sprachliche Verarbeitung blockiert ist\, Kinder und Jugendliche mit begrenzten Verbalisierungsfähigkeiten\, Menschen mit Alexithymie oder schweren Depressionen\, bei denen der Zugang zu Emotionen über Sprache erschwert ist. Sie kennen diese Situationen aus Ihrer Praxis. Kunsttherapeutische Verfahren bieten hier einen evidenzbasierten Zugangsweg zu emotionalen und unbewussten Prozessen\, der die verbale Psychotherapie sinnvoll ergänzen kann. \nDie Integration künstlerischer Gestaltungsprozesse in die psychotherapeutische Behandlung gewinnt zunehmend an Bedeutung. Aktuelle Forschung belegt die Wirksamkeit kunsttherapeutischer Interventionen insbesondere bei Traumafolgestörungen\, Angsterkrankungen und affektiven Störungen. Gleichzeitig zeigt die Versorgungspraxis: Die Schnittstelle zwischen Psychotherapie und Kunsttherapie birgt erhebliches Potenzial – vorausgesetzt\, beide Berufsgruppen verstehen die jeweiligen Arbeitsweisen und können gezielt kooperieren. \nWas Sie in diesem Kurs erwartet:\nDieser Kurs vermittelt Ihnen fundiertes Verständnis kunsttherapeutischer Grundlagen und Methoden – nicht als Ausbildung zur kunsttherapeutischen Behandlung\, sondern als Kompetenz für die multiprofessionelle Zusammenarbeit. Über theoretische Impulse lernen Sie verschiedene kunsttherapeutische Ansätze und deren wissenschaftliche Fundierung kennen. Die Besonderheit liegt in der Methodik: Durch angeleitete Selbsterfahrung erleben Sie am eigenen Prozess\, wie künstlerisches Gestalten psychische Veränderungen initiiert\, Emotionen zugänglich macht und therapeutische Prozesse fördern kann. \nSie erfahren dabei unmittelbar\, welche Wirkfaktoren kunsttherapeutische Interventionen auszeichnen und wie sich gestaltete Bilder als „konkretisierte Affekte“ verstehen und therapeutisch nutzen lassen. Die strukturierte Reflexion Ihrer eigenen Gestaltungserfahrungen bildet die Grundlage für ein vertieftes Verständnis: Was geschieht im kunsttherapeutischen Prozess? Welche Patienten profitieren besonders? Wie lassen sich kunsttherapeutische Interventionen in Behandlungskonzepte integrieren? Diese praxisnahe Herangehensweise versetzt Sie in die Lage\, kunsttherapeutische Angebote fundiert einzuschätzen\, gezielte Empfehlungen auszusprechen und die Zusammenarbeit mit kunsttherapeutischen Kolleg:innen professionell zu gestalten. \nKonkret werden behandelt:\n\nTheoretische Grundlagen verschiedener kunsttherapeutischer Ansätze\nSie erhalten einen Überblick über psychodynamische\, humanistische und ressourcenorientierte Konzepte der Kunsttherapie und deren jeweilige Indikationen in der klinischen Praxis.\nWirkfaktoren und Prozessqualitäten künstlerischen Gestaltens\nVermittlung der spezifischen Wirkmechanismen: Wie unterscheidet sich der kunsttherapeutische vom rein verbalen Zugang? Welche psychischen Prozesse werden durch gestalterische Tätigkeit aktiviert?\nAngeleitete Selbsterfahrungsübungen mit verschiedenen Materialien und Techniken\nPraktisches Erleben unterschiedlicher Gestaltungsansätze – von strukturierten bis zu freien Verfahren. Die Übungen sind so konzipiert\, dass künstlerisches Talent keine Rolle spielt.\nStrukturierte Reflexionsmethoden\nErlernen Sie professionelle Herangehensweisen zur Reflexion gestalteter Werke – sowohl in der Selbsterfahrung als auch als Grundlage für das Verständnis therapeutischer Prozesse.\nIndikationsstellung und Behandlungsplanung\nWelche Patienten profitieren von kunsttherapeutischen Interventionen? Wie lässt sich Kunsttherapie in multimodale Behandlungskonzepte integrieren? Praktische Orientierungshilfen für Ihre Versorgungsrealität.\nMultiprofessionelle Schnittstellen und Kooperationsmodelle\nKonkrete Hinweise zur Zusammenarbeit mit Kunsttherapeut:innen: Überweisungskriterien\, Informationsaustausch\, gemeinsame Behandlungsplanung in ambulanten und stationären Settings.\nFallbeispiele aus verschiedenen Störungsbereichen\nFälle wie beispielsweise Traumafolgestörungen\, Angststörungen und affektive Erkrankungen illustrieren die klinische Anwendung kunsttherapeutischer Verfahren.\n\nWarum dieser Kurs?\nKunsttherapeutische Interventionen sind in der psychotherapeutischen Versorgung etabliert und wissenschaftlich fundiert. Studien belegen ihre Wirksamkeit insbesondere bei Patienten\, die schwer verbalisieren können oder bei denen emotionale Blockaden die therapeutische Arbeit erschweren. Dennoch bleibt das Potenzial multiprofessioneller Zusammenarbeit zwischen Psychotherapie und Kunsttherapie häufig ungenutzt – nicht aus mangelnder Wirksamkeit\, sondern aus fehlendem gegenseitigem Verständnis der Arbeitsweisen. \nDieser Kurs schließt diese Lücke durch einen einzigartigen methodischen Ansatz: Statt theoretischer Wissensvermittlung über ein fremdes Verfahren erleben Sie selbst\, was kunsttherapeutische Prozesse ausmacht. Diese Selbsterfahrung schafft ein Verständnis auf einer Ebene\, die reine Theorie nicht erreichen kann. Sie entwickeln eine fundierte Grundlage\, um kunsttherapeutische Behandlungsoptionen für Ihre Patienten einzuschätzen\, gezielte Empfehlungen auszusprechen und die Kooperation mit kunsttherapeutischen Kolleg:innen professionell zu gestalten. \nDie Fortbildung richtet sich explizit an Psychotherapeuten ohne künstlerische Vorkenntnisse. Es geht nicht darum\, selbst kunsttherapeutisch zu arbeiten\, sondern die Schnittstelle kompetent zu gestalten. In einer Versorgungslandschaft\, die zunehmend auf multiprofessionelle Teams setzt\, ist dieses Verständnis ein entscheidender Qualitätsfaktor für Ihre Behandlungen. \nErweitern Sie Ihren therapeutischen Horizont\, verstehen Sie die Möglichkeiten eines komplementären Verfahrens aus eigener Erfahrung und optimieren Sie die Versorgung Ihrer Patienten durch fundierte multiprofessionelle Zusammenarbeit.
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SUMMARY:Prokrastination - Nur Harakiri ist schöner
DESCRIPTION:Zwischen Aufschieben\, Selbstabwertung und blockierter Handlungsfähigkeit\nProkrastination ist keine eigenständige Diagnose\, aber für Betroffene ein hochbelastendes und häufig chronisches Problem. Anhaltendes Aufschieben geht mit Scham\, Selbstvorwürfen\, Leistungseinbußen und einer spürbaren Einschränkung der Lebensqualität einher. In der psychotherapeutischen Praxis zeigt sich Prokrastination selten isoliert\, sondern eingebettet in Angst vor Bewertung\, Perfektionsansprüche\, Selbstwertprobleme und ambivalente Zielbindungen. Was nach außen wie Trägheit wirkt\, ist klinisch häufig Ausdruck blockierter Selbstregulation und innerer Konflikte.\nBesonders deutlich wird dies bei jungen Menschen\, die zwischen hohen gesellschaftlichen Erwartungen\, diffuser Zukunftsunsicherheit und instabilen Wertsystemen navigieren müssen. Phänomene wie Hikikomori oder sogenannte NEET-Verläufe verweisen auf tiefgreifende Veränderungen von Motivation\, Leistung und sozialer Teilhabe. Gleichzeitig entsteht im generationellen Vergleich rasch ein moralischer Deutungsrahmen\, der Prokrastination als Charakter- oder Haltungsproblem missversteht. Der Kurs rückt diese Dynamiken zurecht: Prokrastination wird als psychologisch erklärbares\, therapeutisch relevantes Muster verstanden – nicht als mangelnder Wille. \nWas Sie in diesem Kurs erwartet:\nDas Seminar vermittelt ein differenziertes Verständnis von Prokrastination als komplexes Zusammenspiel aus Motivation\, Emotion\, Selbstwert und Kontextbedingungen. Gesellschaftliche Entwicklungen und generationenspezifische Perspektiven werden ebenso einbezogen wie die subjektive Erlebniswelt der Betroffenen und ihrer Angehörigen. Auf dieser Basis werden psychotherapeutische Modelle vorgestellt\, die erklären\, warum Einsicht allein selten zu Veränderung führt. Im Fokus steht die Frage\, wie therapeutische Prozesse gestaltet werden können\, um Handlungsfähigkeit aufzubauen\, ohne Scham und Selbstabwertung weiter zu verstärken. Theorie\, klinische Beispiele und anschauliche Interventionen greifen dabei eng ineinander. \nKonkret werden behandelt:\n\nProkrastination als Selbstregulationsproblem\nAbgrenzung von Faulheit\, Widerstand und Motivationsmangel.\nLeidensdruck und psychische Folgen\nZusammenhänge mit Angst\, Depression\, Selbstwertproblemen und Leistungsabfall.\nGesellschaftliche und generationelle Kontexte\nWertunsicherheit\, Überforderung und kulturelle Deutungsmuster von Leistung.\nPerspektiven von Betroffenen und Angehörigen\nScham\, Konflikte und Missverständnisse im sozialen Umfeld.\nPsychotherapeutische Modelle und Interventionen\nAnsatzpunkte zur Förderung von Motivation\, Zielbindung und Umsetzung.\nTherapeutische Haltung\nZwischen Strukturgebung\, Empathie und klarer Verantwortungszuschreibung.\n\nWarum dieser Kurs?\nProkrastination ist ein häufiges\, aber oft unterschätztes Thema in der psychotherapeutischen Versorgung. Sie beeinflusst Bildungs- und Berufsverläufe\, soziale Teilhabe und psychische Gesundheit nachhaltig\, wird jedoch nicht selten bagatellisiert oder moralisiert. Gleichzeitig zeigt die Forschung\, dass gezielte psychotherapeutische Interventionen wirksam sind – vorausgesetzt\, das Problem wird konzeptionell richtig verstanden.\nDer Kurs bietet eine fundierte\, zeitgemäße Einordnung von Prokrastination und vermittelt therapeutische Sicherheit im Umgang mit einem Phänomen\, das viele Therapien begleitet\, ohne explizit benannt zu werden. Er schärft den Blick für die psychologische Logik des Aufschiebens und eröffnet Wege\, aus blockierter Handlung wieder wirksames Tun entstehen zu lassen.
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SUMMARY:Angst vor der Arbeit? Gibt es nicht? Doch! – Arbeitsangst erkennen\, therapieren und sozialmedizinisch einordnen
DESCRIPTION:Zwischen Leistungsanforderung\, Bedrohungserleben und Erwerbsfähigkeit\nArbeitsangst ist ein häufiges\, aber in der psychotherapeutischen Versorgung lange unterschätztes Phänomen. Bedrohung durch Kund:innen oder Schüler:innen\, Unfallgefahren\, permanente Bewertung durch Vorgesetzte oder Rivalitäten im Kollegium können den Arbeitsplatz zu einem zentralen Angstraum machen. Hinzu kommt\, dass arbeitsbezogene Ängste auch sekundär im Rahmen anderer psychischer Erkrankungen auftreten und sich dort auf spezifische Arbeitsplatzsituationen fokussieren. Klinisch problematisch ist\, dass diese Ängste selten offen benannt werden. Patient:innen berichten stattdessen über körperliche Beschwerden\, Erschöpfung oder Konflikte – die Angst bleibt implizit.\nNehmen arbeitsbezogene Ängste phobischen Charakter an\, führen sie regelhaft zu Arbeitsunfähigkeit und nicht selten zum Verlust des Arbeitsplatzes. Therapeutisch entsteht dadurch eine besondere Konstellation: Der zentrale Angstraum ist real\, dauerhaft präsent und entzieht sich klassischen Expositionslogiken. Gleichzeitig haben Fehldiagnosen oder unzureichende Einordnung erhebliche sozialmedizinische Konsequenzen. Der Kurs macht deutlich\, warum Arbeitsangst kein Randphänomen ist\, sondern ein eigenständiges\, versorgungsrelevantes Störungsbild. \nWas Sie in diesem Kurs erwartet:\nDas Seminar vermittelt ein differenziertes Verständnis arbeitsplatzbezogener Ängste auf der Basis aktueller klinischer und sozialmedizinischer Konzepte. Die Teilnehmer:innen lernen\, Arbeitsangst von anderen Angststörungen und stressassoziierten Belastungen abzugrenzen und typische diagnostische Fallstricke zu erkennen. Ein Schwerpunkt liegt auf der besonderen therapeutischen Herausforderung\, da der Arbeitsplatz selbst meist nicht als Übungsfeld zur Verfügung steht. Neben psychotherapeutischen Behandlungsstrategien werden sozialmedizinische Aspekte systematisch einbezogen\, um Therapieentscheidungen realistisch und verantwortungsvoll zu treffen. \nKonkret werden behandelt:\n\nFormen arbeitsbezogener Ängste\nArbeitsplatzphobie\, situationsbezogene Ängste und sekundäre Arbeitsängste.\nDiagnostische Besonderheiten\nWarum Patient:innen selten über Arbeitsangst sprechen – und wie sie dennoch erkannt werden kann.\nTherapeutische Herausforderungen\nBegrenzte Expositionsmöglichkeiten und alternative Behandlungsstrategien.\nArbeitsangst und Komorbidität\nEinbettung in depressive\, angstbezogene und traumabezogene Störungsbilder.\nSozialmedizinische Einordnung\nArbeitsfähigkeit\, Arbeitsunfähigkeit und ihre therapeutische Bedeutung.\nTherapeutische Haltung und Verantwortung\nZwischen Behandlung\, Schutz und realistischen Perspektiven.\n\nWarum dieser Kurs?\nArbeitsangst entscheidet häufig über Erwerbsverläufe\, soziale Teilhabe und langfristige psychische Stabilität. Gleichzeitig fehlt vielen Therapeut:innen eine klare diagnostische und konzeptionelle Orientierung im Umgang mit diesem Störungsbild. Ohne differenzierte Einordnung drohen Fehlbehandlungen mit gravierenden Konsequenzen für Patient:innen.\nDer Kurs schließt diese Lücke\, indem er psychotherapeutische und sozialmedizinische Perspektiven verbindet. Er stärkt die diagnostische Sicherheit\, erweitert das therapeutische Repertoire und ermöglicht einen professionellen Umgang mit einem Thema\, das in der heutigen Arbeitswelt an Bedeutung gewinnt – auch dort\, wo man lange meinte: Angst vor der Arbeit gibt es nicht.
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SUMMARY:Von der grauen Maus zum strahlenden Stern? Gesunder Selbstwert und wie er sich in der Psychotherapie fördern lässt
DESCRIPTION:Selbstwertbezogene Interventionen in der Psychotherapie: Wann\, wie und mit welchem Ziel?\n„Ich möchte an meinem Selbstwert arbeiten“ – diesen Wunsch äußern Patienten häufig bereits in den ersten Therapiesitzungen. Die wissenschaftliche Fundierung dieser intuitiven Priorisierung ist eindeutig: Eine Metaanalyse von 77 Längsschnittstudien belegt\, dass niedriger Selbstwert signifikant zur Entwicklung von Depressionen beiträgt (Sowislo & Orth\, 2013). Bei 13\,9 % der erwachsenen Bevölkerung wird jährlich eine Depression diagnostiziert (Bretschneider et al.\, 2024)\, und vermindertes Selbstwertgefühl ist nicht nur Symptom\, sondern nachweislich auch Risikofaktor. Sie kennen das aus Ihrer Praxis: Patienten mit ausgeprägter Selbstkritik\, die jeden therapeutischen Fortschritt sofort entwerten. Patienten\, bei denen klassische kognitive Techniken ins Leere laufen\, weil die Selbstabwertung tiefer sitzt als einzelne dysfunktionale Gedanken. Patienten\, deren Vermeidungsverhalten letztlich dem Schutz eines fragilen Selbstwerts dient. \nDie zentrale Frage lautet: Benötigt wirklich jeder Patient mit niedrigem Selbstwert eine explizite Selbstwertintervention – oder profitieren manche eher davon\, wenn Selbstwertthemen im Rahmen der Störungsbehandlung mitlaufen? Und welche Veränderungen sind überhaupt realistisch? Dieser Workshop vermittelt Ihnen das differenzialdiagnostische und therapeutische Handwerkszeug\, um diese Entscheidungen fundiert zu treffen und selbstwertbezogene Interventionen gezielt und effektiv einzusetzen. \nWas Sie in diesem Kurs erwartet:\nSie lernen zunächst\, wann eine explizite Arbeit am Selbstwert indiziert ist und wann etablierte störungsspezifische Interventionen ausreichen. Die wissenschaftliche Evidenz zeigt\, dass nicht die Höhe des Selbstwerts allein entscheidend ist\, sondern dessen Stabilität\, Kontingenz und funktionale Rolle im Störungsgeschehen. Metaanalytische Befunde zu Compassion-Focused Therapy zeigen Effektstärken zwischen 0\,19 und 0\,90 für Selbstmitgefühl sowie zwischen 0\,15 und 0\,72 für die Reduktion von Selbstkritik (Swinson et al.\, 2023). Diese Interventionen sind besonders wirksam bei Patienten mit hoher Selbstkritik und Scham – Merkmale\, die häufig mit therapieresistenten Verläufen einhergehen. \nDer Kurs folgt einem integrativen Ansatz: Sie erfahren\, wie Sie bestehende verhaltenstherapeutische Techniken mit minimalem Aufwand auf Selbstwertthemen fokussieren können. Gleichzeitig werden selbstwertspezifische Interventionen vorgestellt\, die auf den Aufbau einer mitfühlenden Selbstbeziehung abzielen. Der theoretische Rahmen verbindet klassische kognitive Ansätze mit Konzepten aus der Compassion-Focused Therapy und dem Selbstmitgefühls-Training. Alle vorgestellten Techniken sind ambulant umsetzbar\, gut mit Richtlinienverfahren kombinierbar und können sowohl im Einzel- als auch im Gruppensetting eingesetzt werden. \nKonkret werden behandelt:\n\nDifferenzialdiagnostik des Selbstwerts: Unterscheidung zwischen niedrigem\, instabilem und kontingentem Selbstwert\, Identifikation von Patienten\, die von expliziter Selbstwertarbeit profitieren\, Abgrenzung zu narzisstischen Störungsbildern und ihre therapeutischen Implikationen\nIntegration in bestehende Interventionen: Adaptation etablierter kognitiver und behavioraler Techniken auf Selbstwertthemen\, Verhaltensexperimente zur Überprüfung selbstwertrelevanter Annahmen\, Aktivitätsaufbau mit Fokus auf Selbstwirksamkeit und realistische Erfolge\nAufbau eines „fairen Blicks“: Techniken zur Reduktion des dysfunktionalen inneren Kritikers\, kognitive Umstrukturierung selbstabwertender Bewertungsmuster\, Arbeit mit Doppelstandards („Würde ich so mit einem Freund sprechen?“)\nSelbstmitgefühlsorientierte Interventionen: Imaginationsübungen zur Aktivierung des affiliativen Systems (Soothing Rhythm Breathing\, Compassionate Self-Imagery)\, Stuhldialoge zwischen kritischem und mitfühlendem Selbstanteil\, praktische Übungen zum Aufbau einer wohlwollenden inneren Haltung\nSelbstfürsorge als therapeutisches Ziel: Unterscheidung zwischen selbstfürsorglichem und selbst-sabotierendem Verhalten\, konkrete Verhaltensaktivierung im Dienst der Selbstfürsorge\, Umgang mit Scham und Widerständen gegen Selbstfürsorge („Ich habe es nicht verdient“)\nUmgang mit therapeutischen Stolpersteinen: Identifikation und Bearbeitung von Vermeidungsverhalten in der Selbstwertarbeit\, therapeutische Haltung bei stark selbstkritischen Patienten\, Integration bei komorbiden Störungsbildern (insbesondere soziale Phobie\, Depression\, Essstörungen)\nPraxisnahe Materialien: Fertige Arbeitsblätter\, Imaginationsskripte und strukturierte Übungen für die direkte Umsetzung\, Videobeispiele therapeutischer Interventionen\, Hinweise zur Abrechenbarkeit im Rahmen der Richtlinienverfahren\n\nWarum dieser Kurs?\nDie Metaanalyse von Sowislo und Orth (2013) mit 77 Längsschnittstudien liefert robuste Evidenz: Der Effekt von niedrigem Selbstwert auf Depression (β = -.16) ist signifikant stärker als der umgekehrte Effekt. Interventionen zur Selbstwertstärkung sind damit nicht nur symptomorientiert\, sondern präventiv wirksam. Die gesellschaftliche Relevanz ist beträchtlich: Selbstwertprobleme sind transdiagnostisch relevant – bei Angststörungen\, Depressionen\, Essstörungen\, Persönlichkeitsstörungen und chronischen Schmerzsyndromen. \nDie besondere Stärke selbstwertbezogener Interventionen liegt in ihrer Wirksamkeit bei schwer behandelbaren Patienten. Systematische Reviews zeigen\, dass Compassion-Focused Therapy besonders effektiv ist für Personen mit hoher Selbstkritik (Leaviss & Uttley\, 2015) – also genau jene Patientengruppe\, bei der klassische kognitive Umstrukturierung häufig an Grenzen stößt. Die Interventionen sind wissenschaftlich fundiert\, praktisch gut umsetzbar und erfordern keine aufwändige Zusatzausbildung. Sie erweitern Ihr therapeutisches Repertoire um Techniken\, die Sie sofort in Ihre Praxis integrieren können – egal ob Sie überwiegend kognitiv-behavioral\, psychodynamisch oder integrativ arbeiten. \nSie erhalten in diesem Workshop nicht nur theoretisches Wissen\, sondern ein differenziertes Entscheidungsmodell für die Praxis: Wann ist Selbstwertarbeit indiziert? Welche Interventionen passen zu welchem Patienten? Wie lassen sich Selbstwertthemen elegant in bestehende Behandlungskonzepte einweben? Sie lernen Techniken kennen\, die Ihre Patienten dabei unterstützen\, sich selbst mit mehr Mitgefühl zu begegnen – eine Fähigkeit\, die nicht nur Symptome reduziert\, sondern nachhaltig zur psychischen Gesundheit beiträgt.
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SUMMARY:Wenn der Körper die Vergangenheit nachspielt – Körperselbst und Traumaspuren in der psychodynamischen Behandlungstechnik
DESCRIPTION:Trauma verstehen jenseits des Gesagten und therapeutisch durcharbeiten\nDie Traumaforschung zeigt seit Langem\, dass sich traumatische Erfahrungen nicht primär narrativ\, sondern im Körperselbst einschreiben. Dies gilt in besonderem Maße für frühe Bindungstraumata\, die zu einer Zeit entstehen\, in der sprachliche Symbolisierung noch nicht zur Verfügung steht. In der psychodynamischen Behandlung stellt sich damit eine zentrale Frage: Wie können präverbale Traumaspuren erreicht werden\, die sich dem bewussten Erinnern entziehen\, aber das aktuelle Erleben und Beziehungshandeln nachhaltig prägen?\nDas Konzept des verkapselten Körperengramms beschreibt diese Traumaspuren als körperlich gebundene Erinnerungseinheiten\, die durch spezifische Abwehrmechanismen abgespalten bleiben. Sie zeigen sich nicht als Geschichte\, sondern als Spannung\, Affekt\, Impuls oder Beziehungsgeste. Der Kurs macht deutlich\, dass eine rein sprachliche Bearbeitung hier an Grenzen stößt – und dass der Körper selbst zum zentralen Zugang therapeutischer Arbeit werden muss. \nWas Sie in diesem Kurs erwartet:\nDas Seminar vermittelt ein differenziertes Störungsverständnis des Körperselbst bei traumatischen Erfahrungen und entwickelt daraus eine spezifische psychodynamische Behandlungstechnik. Im Mittelpunkt steht die Methode der somatischen Narration\, mit der verkapselte Trauma-Engramme in den therapeutischen Prozess eingeladen und innerhalb der Beziehung bearbeitet werden können. Anhand zahlreicher klinischer Beispiele wird gezeigt\, wie körperliche Phänomene wahrgenommen\, benannt und gemeinsam mentalisiert werden\, ohne sie zu überfordern oder zu re-inszenieren. Theorie und klinische Demonstration greifen dabei eng ineinander und ermöglichen eine präzise\, zugleich sensible therapeutische Vorgehensweise. \nKonkret werden behandelt:\n\nTrauma und Körperselbst\nWie sich traumatische Erfahrungen im Körpergedächtnis einschreiben und erhalten bleiben.\nDas verkapselte Körperengramm\nKonzeptualisierung präverbaler Traumaspuren und ihrer körperlichen Abwehrmechanismen.\nSomatische Narration als Behandlungstechnik\nEinladung\, Darstellung und Durcharbeitung körperlich gebundener Traumaerinnerungen.\nTherapeutische Beziehung als Bühne\nBedeutung von Gegenübertragung\, Affektabstimmung und Beziehungsgestaltung.\nKlinische Anwendung\nArbeit an Fallbeispielen und Einordnung eigener Fälle der Teilnehmer:innen.\nTherapeutische Effekte\nEntwicklung emotionaler Klarheit\, Autonomie und verbesserter Selbstregulation.\n\nWarum dieser Kurs?\nViele psychodynamische Therapien bleiben anhaltend begrenzt wirksam\, wenn präverbale Traumaspuren unbeachtet bleiben. Symptome\, Affektdurchbrüche oder Beziehungsschwierigkeiten lassen sich dann zwar beschreiben\, aber nicht nachhaltig verändern. Die Arbeit am Körperselbst eröffnet hier einen entscheidenden Zugang\, um frühe Traumatisierungen erstmals psychisch verfügbar zu machen.\nDer Kurs vermittelt eine konzeptionell klare und klinisch erprobte Behandlungstechnik für genau diese Herausforderung. Er richtet sich an Therapeut:innen\, die Trauma nicht nur verstehen\, sondern auf der Ebene bearbeiten wollen\, auf der es entstanden ist – im Körper\, in der Beziehung und jenseits des rein Sprachlichen.
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SUMMARY:Wenn das Unbewusste Regie führt: Psychodynamische Impulse in der Verhaltenstherapie
DESCRIPTION:Verhaltenstherapie überzeugt durch ihre strukturierte Vorgehensweise\, ihre Evidenzbasis und ihre Zielorientierung. Gleichzeitig erleben viele Therapeut:innen in ihrer Praxis Situationen\, in denen bewährte Interventionen nicht greifen\, Therapien stagnieren oder sich unerwartete Wendungen ergeben. Patient:innen verhalten sich anders als besprochen\, Therapieziele werden sabotiert\, die therapeutische Beziehung fühlt sich plötzlich angespannt an – und dies\, obwohl die Fallkonzeption stimmig erscheint. Sie kennen das aus Ihrer Praxis: Manchmal spielen Faktoren eine Rolle\, die sich mit verhaltenstherapeutischen Modellen allein nicht vollständig erfassen lassen. \nPsychodynamische Konzepte bieten hier wertvolle Ergänzungen. Sie richten den Blick auf unbewusste Konflikte\, repetitive Beziehungsmuster\, Übertragungsphänomene und die Bedeutung der therapeutischen Beziehung als Wirkfaktor und Informationsquelle. Diese Perspektive ermöglicht es\, das Therapiegeschehen in seiner Komplexität zu erfassen\, ohne ständig neue Techniken einführen zu müssen. Stattdessen entwickeln Sie eine vertiefte Wahrnehmung für das\, was sich zwischen den Zeilen abspielt – und nutzen Ihr eigenes Erleben als diagnostisches und therapeutisches Instrument. \nDieser Kurs vermittelt Ihnen ein praxistaugliches psychodynamisches Fundament\, das Ihre verhaltenstherapeutische Arbeit von Beginn an ergänzt\, vertieft und bereichert. Sie lernen\, blinde Flecken frühzeitig zu erkennen\, Therapiehindernisse psychodynamisch zu verstehen und verhaltenstherapeutisch zu bewältigen. \nWas Sie in diesem Kurs erwartet:\nDie Fortbildung basiert auf dem integrativen Ansatz der tiefenpsychologisch fundierten Verhaltenstherapie\, entwickelt und dargestellt im gleichnamigen Werk von Alexander Reichardt. Forschungsbefunde aus der Psychotherapieprozessforschung zeigen\, dass die therapeutische Beziehung und unbewusste Prozesse wesentliche Wirkfaktoren darstellen – unabhängig vom theoretischen Ansatz. Studien zur Therapieresistenz und zu Therapieabbrüchen belegen\, dass unerkannte Übertragungsdynamiken\, Widerstände und repetitive Beziehungsmuster häufige Ursachen für Stagnation oder vorzeitige Beendigung sind. \nDer Kurs arbeitet systematisch: Sie erarbeiten sich Schritt für Schritt die psychodynamische Herangehensweise – eine spezifische Haltung\, eine Form der Wahrnehmung und ein eigenes Verstehen. Im Zentrum stehen Konzepte wie Übertragung und Gegenübertragung\, unbewusste Konflikte\, Abwehrmechanismen und szenisches Verstehen. Diese werden nicht als theoretische Konstrukte vermittelt\, sondern als praktische Werkzeuge für Ihre verhaltenstherapeutische Arbeit nutzbar gemacht. \nSie lernen\, Ihr eigenes emotionales Erleben in der Therapiesitzung produktiv zu nutzen: Was löst diese Patientin in mir aus? Warum fühle ich mich in dieser Stunde unerwartet gereizt\, gelangweilt oder hilflos? Diese Gegenübertragungsreaktionen enthalten wertvolle Informationen über unbewusste Beziehungsmuster und können genutzt werden\, um Therapieprozesse zu verstehen und zu steuern. Der Kurs verbindet theoretische Fundierung mit praktischer Anwendung: Videobeispiele\, eigene Fälle\, Kleingruppenarbeit und Diskussion ermöglichen unmittelbares Erproben und Vertiefen. \nKonkret werden behandelt:\n\nPsychodynamische Grundkonzepte für die Verhaltenstherapie\nÜbertragung\, Gegenübertragung\, Widerstand\, Abwehrmechanismen und unbewusste Konflikte; deren Relevanz für verhaltenstherapeutische Behandlungsverläufe und praktische Erkennungsmerkmale im therapeutischen Alltag.\nPsychodynamische Fallkonzeption als Ergänzung zur VT-Perspektive\nIntegration unbewusster Themen\, repetitiver Beziehungsmuster und biografischer Prägungen in die verhaltenstherapeutische Konzeptualisierung; Erweiterung des Störungsverständnisses ohne Aufgabe der VT-Struktur.\nDie therapeutische Beziehung als Informationsquelle und Wirkfaktor\nSzenisches Verstehen\, Nutzung des eigenen Erlebens als diagnostisches Instrument\, Erkennung von Beziehungsinszenierungen; praktische Anwendung in schwierigen Therapiesituationen.\nFrüherkennung von Therapiehindernissen und Rückfallrisiken\nIdentifikation unbewusster Sabotage\, Erkennung von Ambivalenz und verdecktem Widerstand\, psychodynamisches Verstehen von Non-Compliance; präventive Interventionsstrategien.\nUmgang mit Stagnation und therapeutischen Sackgassen\nPsychodynamische Analyse festgefahrener Situationen\, Auflösung repetitiver Muster\, Integration unbewusster Konflikte in die verhaltenstherapeutische Intervention; konkrete Auswege aus Therapiestillstand.\nIntegration psychodynamischer Interventionen in die VT-Praxis\nDeutungsarbeit\, Konfrontation mit Vermeidung\, Bearbeitung von Übertragungsmustern im VT-Setting; methodenintegrative Vorgehensweisen unter Beibehaltung der VT-Grundstruktur.\nDas eigene Erleben als therapeutisches Element\nReflexion der therapeutischen Person\, Arbeit mit eigenen Reaktionen\, Förderung innerer Freiheit und professionellem Wohlbefinden; Bedeutung für Behandlungsqualität und Therapeut:innengesundheit.\n\nWarum dieser Kurs?\nVerhaltenstherapie ist hochwirksam und evidenzbasiert – dennoch erleben viele Praktiker:innen Situationen\, in denen die strukturierte Vorgehensweise an Grenzen stößt. Therapien verlaufen nicht wie geplant\, Patient:innen sabotieren Fortschritte\, die therapeutische Beziehung wird zum Problem statt zur Ressource. Psychotherapieforschung zeigt\, dass unbewusste Prozesse\, Übertragungsdynamiken und die Qualität der therapeutischen Beziehung entscheidende Wirkfaktoren darstellen – auch in der Verhaltenstherapie. \nDie Integration psychodynamischer Perspektiven erweitert Ihren therapeutischen Handlungsspielraum erheblich. Sie ermöglicht es\, Therapiehindernisse frühzeitig zu erkennen und zu verstehen\, bevor sie zu Stagnation oder Abbruch führen. Sie entwickeln eine vertiefte Wahrnehmung für das\, was sich jenseits der manifesten Inhalte abspielt\, und können Ihr eigenes Erleben produktiv nutzen\, statt es als störend zu empfinden. Dies führt zu umfassenderen Fallkonzeptionen\, präziseren Interventionen und letztlich zu stabileren Therapieerfolgen. \nBesonders wertvoll ist die methodenintegrative Perspektive: Psychodynamisches Verstehen ersetzt nicht die verhaltenstherapeutische Vorgehensweise\, sondern ergänzt und bereichert sie. Sie behalten Ihre VT-Struktur bei und gewinnen gleichzeitig Instrumente für komplexe Situationen\, die mit rein behavioralen Modellen schwer zu fassen sind. Der Kurs basiert auf dem praxiserprobten Ansatz der tiefenpsychologisch fundierten Verhaltenstherapie und vermittelt konkrete Anwendungen für den ambulanten Alltag. \nDarüber hinaus fördert die psychodynamische Haltung Ihre eigene innere Freiheit und Ihr professionelles Wohlbefinden. Indem Sie lernen\, Ihr Erleben als bedeutungstragendes Element einzubeziehen\, reduzieren Sie eigene Überforderung und erschließen neue Handlungspotenziale. Sie entwickeln eine Praxis\, die theoretisch fundiert\, technisch präzise und zugleich offen für die Lebendigkeit und Komplexität des therapeutischen Geschehens ist. \nSie verlassen diesen Kurs mit einem erweiterten Verständnis für Therapieprozesse\, konkreten psychodynamischen Werkzeugen für Ihre VT-Praxis und einer therapeutischen Haltung\, die Tiefe und Struktur produktiv verbindet.
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SUMMARY:Wenn ich mir vorstelle\, wie es gewesen ist und was ich hätte brauchen können - Imaginative Techniken in der Schematherapie
DESCRIPTION:„Das Paradox besteht darin\, dass wir uns umso eher ändern können\, wenn wir uns so annehmen wie wir sind“\nChronische Selbstabwertung\, repetitive Beziehungsmuster\, emotionale Überflutung oder rigide Vermeidung – diese klinischen Phänomene begegnen Ihnen häufig in der Behandlung von Patient:innen mit Persönlichkeitsstörungen\, chronischen Depressionen oder komplexen Traumafolgestörungen. Epidemiologische Studien zeigen\, dass etwa 10-15% der Bevölkerung von Persönlichkeitsstörungen betroffen sind\, bei chronisch depressiven Patient:innen liegt die Rate noch höher. Diese Patient:innen haben oft lange Therapiegeschichten hinter sich\, multiple Behandlungsversuche ohne durchgreifenden Erfolg\, und zeigen Verhaltensmuster\, die sich kognitiven Interventionen hartnäckig widersetzen. \nSie kennen das aus Ihrer Praxis: Rational verstehen diese Patient:innen oft sehr genau\, welche Denkmuster dysfunktional sind und welche Verhaltensweisen ihnen schaden. Dennoch gelingt die Veränderung nicht\, weil das emotionale Erleben unberührt bleibt. Die Wurzeln dieser Muster liegen häufig in frühen Beziehungserfahrungen und unerfüllten emotionalen Grundbedürfnissen. Hier setzt die Schematherapie an: Sie verbindet kognitiv-verhaltenstherapeutische Strategien mit emotionsfokussierten\, imaginativen und beziehungsorientierten Elementen und ermöglicht so den Zugang zu tief verankerten emotionalen Strukturen. \nDieser Kurs vermittelt Ihnen das schematherapeutische Störungsmodell und vor allem konkrete imaginative Techniken\, mit denen Sie eine affektive Brücke zwischen gegenwärtigen Problemen und biografischen Ursprüngen schaffen. Sie lernen\, wie Veränderung gelingt\, wenn Patient:innen die Not verstehen\, unter der ihre Bewältigungsmuster entstanden sind\, und spüren\, was sie als Kinder gebraucht hätten. \nWas Sie in diesem Kurs erwartet:\nDie Fortbildung basiert auf den Grundlagen der Schematherapie nach Jeffrey Young und Arnoud Arntz sowie aktuellen Weiterentwicklungen im deutschsprachigen Raum. Die Wirksamkeit der Schematherapie ist für verschiedene Störungsbilder gut belegt: Kontrollierte Studien zeigen deutliche Verbesserungen bei Borderline-Persönlichkeitsstörung\, anderen Persönlichkeitsstörungen und chronischen Depressionen. Besonders die imaginativen Techniken haben sich als wirksame Interventionen erwiesen\, um emotionale Schemata zu verändern und korrigierende emotionale Erfahrungen zu ermöglichen. \nIm Zentrum des Kurses stehen imaginative Verfahren\, insbesondere das Imagery Rescripting. Diese Techniken ermöglichen es\, belastende Kindheitserfahrungen emotional zu reaktivieren und gleichzeitig heilsame Gegenerfahrungen zu schaffen. Die Arbeit erfolgt nicht primär kognitiv\, sondern auf der affektiven Ebene – dort\, wo die Schemata verankert sind. Sie lernen\, Patient:innen durch imaginative Prozesse zu begleiten\, die affektive Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart herzustellen und fürsorgliche innere Anteile zu stärken. \nDer Kurs vermittelt zunächst das schematherapeutische Störungsmodell: Schemata als überdauernde Muster\, Modi als momentane emotionale Zustände\, maladaptive Bewältigungsstrategien und unerfüllte Grundbedürfnisse. Darauf aufbauend erarbeiten Sie systematisch imaginative Interventionen – von der Vorbereitung über die Durchführung bis zur Integration ins ambulante Setting. Die Vermittlung erfolgt praxisorientiert: Demonstrationen\, eigenes Erleben in Kleingruppen\, Reflexion von Fallbeispielen und direkte Übertragung auf Ihre Patient:innen. \nEin wesentliches Element ist die therapeutische Haltung: limitiertes elterliches Reparenting\, empathische Konfrontation und die Balance zwischen Akzeptanz und Veränderung. Diese Haltung ermöglicht es\, auch mit schwierigen emotionalen Zuständen therapeutisch produktiv zu arbeiten und die therapeutische Beziehung als korrigierende emotionale Erfahrung zu nutzen. \nKonkret werden behandelt:\n\nSchematherapeutisches Störungsmodell\nFrühe maladaptive Schemata\, Modi-Modell\, Bewältigungsstrategien (Vermeidung\, Kompensation\, Erdulden)\, unerfüllte emotionale Grundbedürfnisse; praktische Diagnostik und Fallkonzeptualisierung im ambulanten Setting.\nImagery Rescripting als zentrale imaginative Technik\nVorbereitung\, Durchführung und Nachbereitung von Rescripting-Prozessen; emotionale Aktivierung der Kindheits-Szene\, Intervention des gesunden Erwachsenen\, Integration korrigierender Erfahrungen; konkrete Schritt-für-Schritt-Anleitungen.\nArbeit mit verschiedenen Modi\nIdentifikation und Aktivierung von Modi (Kindmodi\, dysfunktionale Elternmodi\, Bewältigungsmodi\, gesunder Erwachsener); imaginative Dialoge zwischen Modi\, Stärkung des gesunden Erwachsenen durch imaginative Übungen.\nSafe Place und weitere stabilisierende Imaginationen\nAufbau innerer sicherer Orte\, Ressourcenbilder\, positive Imagination als Gegengewicht zu belastenden Prozessen; ambulant umsetzbare Stabilisierungstechniken.\nTherapeutische Beziehungsgestaltung und limitiertes elterliches Reparenting\nDie therapeutische Beziehung als korrigierende emotionale Erfahrung\, empathische Konfrontation\, Grenzsetzung und Fürsorge; praktischer Umgang mit emotionalen Krisen und Therapiekrisen.\nIntegration imaginativer Techniken in den Behandlungsprozess\nIndikationsstellung für imaginative Arbeit\, Timing im Therapieverlauf\, Kombination mit anderen verhaltenstherapeutischen Elementen; praktische Umsetzung in 50-Minuten-Sitzungen.\nSelbsterfahrung und eigene Schemata\nReflexion eigener früher Prägungen\, Arbeit mit eigenen Modi\, Bedeutung für die therapeutische Arbeit; förderliche und hinderliche Gegenübertragungsreaktionen im Umgang mit schwierigen Patient:innen.\n\nWarum dieser Kurs?\nPatient:innen mit Persönlichkeitsstörungen\, chronischen Depressionen und komplexen Traumafolgestörungen gehören zu den am schwersten zu behandelnden Gruppen in der ambulanten Psychotherapie. Kognitiv-verhaltenstherapeutische Standardinterventionen greifen häufig nicht ausreichend\, weil die zugrunde liegenden emotionalen Schemata unverändert bleiben. Die Schematherapie hat sich als wirksame Erweiterung etabliert: Kontrollierte Studien belegen deutliche Verbesserungen in Symptomatik\, Lebensqualität und Funktionsniveau\, auch bei langjährig chronifizierten Verläufen. \nImaginative Techniken sind das Herzstück der schematherapeutischen Arbeit. Sie ermöglichen emotionale Veränderung dort\, wo kognitive Interventionen an Grenzen stoßen. Durch die Verbindung von Vergegenwärtigung biografischer Ursprünge und korrigierender emotionaler Erfahrung werden tief verankerte Muster zugänglich und veränderbar. Forschungsbefunde zeigen\, dass insbesondere das Imagery Rescripting zu nachhaltigen Verbesserungen führt – nicht nur bei Traumafolgestörungen\, sondern auch bei Persönlichkeitsstörungen und chronischen Depressionen. \nDie Arbeit mit imaginativen Techniken setzt eine besondere therapeutische Haltung voraus: Akzeptanz dessen\, was ist\, verbunden mit der Perspektive auf Veränderung. Das eingangs zitierte Paradox – „wir können uns umso eher ändern\, wenn wir uns so annehmen wie wir sind“ – beschreibt präzise den therapeutischen Prozess: Patient:innen lernen\, ihre Bewältigungsmuster nicht als Versagen\, sondern als einst sinnvolle Überlebensstrategien zu verstehen. Diese Selbstakzeptanz ermöglicht erst die emotionale Öffnung\, die für Veränderung notwendig ist. \nDer Kurs vermittelt Ihnen nicht nur Techniken\, sondern ein integriertes Verständnis für emotionale Veränderungsprozesse. Sie erwerben konkrete Interventionskompetenzen für schwierige Patient:innengruppen\, erweitern Ihren therapeutischen Handlungsspielraum und entwickeln eine Haltung\, die emotionale Tiefe mit strukturierter Vorgehensweise verbindet. Die imaginativen Techniken sind ambulant umsetzbar\, erfordern keine spezielle Ausstattung und lassen sich flexibel in bestehende Behandlungskonzepte integrieren. \nSie verlassen diesen Kurs mit fundiertem Wissen über das schematherapeutische Modell\, praktischen Fertigkeiten in imaginativen Techniken und der therapeutischen Kompetenz\, auch hartnäckige emotionale Muster wirksam zu behandeln.
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SUMMARY:Wenn Gedanken erschrecken – Therapeutische Strategien im Umgang mit aggressiven und sexuellen Zwangsgedanken
DESCRIPTION:Zwischen moralischer Bedrohung\, zwanghaftem Zweifel und\ntherapeutischer Klarheit\nAggressive und sexuelle Zwangsgedanken gehören zu den belastendsten Ausprägungen der Zwangsstörung. Sie konfrontieren Betroffene mit Vorstellungen\, die ihren zentralen moralischen Überzeugungen diametral widersprechen und deshalb als existenzielle Bedrohung des eigenen Selbst erlebt werden. Allein das Auftreten dieser Gedanken wird häufig als Beweis für eine vermeintliche Devianz interpretiert – mit intensiver Scham\, Angst und einem durchdringenden Zweifel an der eigenen Persönlichkeit. Diese Dynamik verunsichert nicht selten auch Therapeut:innen und macht die Behandlung besonders anspruchsvoll. \nGleichzeitig hat die zunehmende Verfügbarkeit von Informationen dazu geführt\, dass Betroffene diese Gedanken häufiger als Symptom einer Zwangsstörung erkennen und gezielt Behandlung suchen. Therapeutisch entscheidend ist jedoch ein präzises Verständnis der spezifischen Aufrechterhaltungsmechanismen: mentaler Neutralisationen\, zwanghafter Zweifel und der Bedrohung des Selbst. Der Kurs zeigt\, warum beruhigende Rückversicherungen hier kontraproduktiv sind – und wie therapeutische Klarheit statt Kollusion wirksam wird. \nWas Sie in diesem Kurs erwartet:\nDer Workshop vermittelt ein differenziertes\, leitlinienorientiertes Vorgehen bei aggressiven und sexuellen Zwangsgedanken. Neben der sicheren differentialdiagnostischen Einordnung wird die spezifische Dynamik dieser Zwangsform herausgearbeitet\, einschließlich typischer Kommunikationsfallstricke im therapeutischen Gespräch. Vorgestellt werden kognitive und metakognitive Methoden zur Erklärung und Distanzierung vom Zwangsgeschehen\, mit besonderem Fokus auf den inferenzbasierten Ansatz\, der 2022 in die Empfehlungen der S3-Leitlinie aufgenommen wurde. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der Vorbereitung\, dem Aufbau und der Durchführung von Expositionen in sensu\, die anhand authentischer Fallbeispiele erläutert und praktisch eingeübt werden. \nKonkret werden behandelt:\n\nDifferentialdiagnostik und Einordnung\nAbgrenzung zu Impulskontrollstörungen\, Paraphilien und realer Gefährdung.\nDynamik aggressiver und sexueller Zwangsgedanken\nZwanghafter Zweifel\, mentale Neutralisationen und moralische Selbstbedrohung.\nGesprächsführung und therapeutische Haltung\nSensibilität\, Klarheit und Vermeidung unbeabsichtigter Rückversicherung.\nKognitive und metakognitive Interventionen\nErklärung und Distanzierung vom Zwangsgeschehen.\nDer inferenzbasierte Ansatz\nArbeit am zwanghaften Zweifel und an der Bedrohung des Selbst.\nExposition in sensu\nAufbau\, Durchführung und Kombination mit In-vivo-Expositionen.\n\nWarum dieser Kurs?\nAggressive und sexuelle Zwangsgedanken sind gut behandelbar – werden aber aus Unsicherheit oder Berührungsängsten häufig nicht konsequent angegangen. Fehlannahmen\, vorschnelle Beruhigung oder unklare Abgrenzungen können die Störung ungewollt stabilisieren. Gleichzeitig zeigt die klinische Erfahrung\, dass strukturierte Expositionsverfahren und moderne kognitive Ansätze hochwirksam sind. \nDer Kurs baut therapeutische Unsicherheit gezielt ab und vermittelt ein klares\, evidenzbasiertes Vorgehen für eine besonders sensible Zwangsunterform. Er richtet sich an Therapeut:innen\, die nicht ausweichen\, sondern sicher und wirksam arbeiten wollen – auf der Grundlage aktueller Leitlinien.
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SUMMARY:Das Immunsystem der Seele – Resilienztraining zwischen Coach und Couch
DESCRIPTION:Resilienz verstehen\, messen und gezielt fördern\n13\,9 % der Frauen und 8\,2 % der Männer in Deutschland berichten eine starke chronische Stressbelastung (Hapke et al.\, 2013). Aktuelle Erhebungen zeigen\, dass 80 % der Bundesbürger in den vergangenen Monaten unter Stress litten\, wobei Stress die am häufigsten genannte psychische Belastung darstellt\, gefolgt von depressiven Verstimmungen und Angstsymptomen (Deutsches Zentrum für Psychische Gesundheit\, 2024). Sie kennen das aus Ihrer Praxis: Patienten\, die trotz vergleichbarer Belastungen völlig unterschiedlich reagieren. Patienten\, die nach schweren Traumata überraschend schnell wieder funktionieren. Patienten\, die bei scheinbar geringen Stressoren dekompensieren\, während andere unter extremen Bedingungen resilient bleiben. \nDie zentrale Frage lautet: Was unterscheidet Menschen\, die unter widrigen Umständen psychisch gesund bleiben\, von jenen\, die erkranken? Und vor allem: Lässt sich diese Widerstandsfähigkeit trainieren? Die Resilienzforschung hat in den vergangenen Jahren einen paradigmatischen Wandel vollzogen – von der Vorstellung einer stabilen Persönlichkeitseigenschaft hin zum Verständnis von Resilienz als dynamischem Anpassungsprozess. Dieser Kurs vermittelt Ihnen ein wissenschaftlich fundiertes Verständnis moderner Resilienzkonzepte und zeigt auf\, wie Sie Resilienz bei Ihren Patienten systematisch erfassen und fördern können. \nWas Sie in diesem Kurs erwartet:\nSie lernen zunächst die wissenschaftliche Entwicklung des Resilienzbegriffs kennen – von den Pionierstudien Emmy Werners auf Kauaʻi bis zu aktuellen neurowissenschaftlichen Erkenntnissen. Resilienz wird dabei nicht mehr als statisches Merkmal verstanden\, sondern als Ergebnis eines dynamischen Anpassungsprozesses: der Erhalt oder die rasche Wiederherstellung psychischer Gesundheit trotz Widrigkeiten. Ein zentraler Punkt: Resilienz kann nur dann beurteilt werden\, wenn das Ausmaß der Stressoren bekannt ist\, denen eine Person ausgesetzt ist. Diese kontextabhängige Perspektive hat weitreichende Implikationen für Diagnostik und Intervention. \nDie wissenschaftliche Evidenz zu Resilienztrainings ist differenziert zu betrachten. Eine Metaanalyse mit 11 randomisiert-kontrollierten Studien zeigt einen moderaten positiven Effekt von Resilienzinterventionen (d=0\,44)\, wobei sowohl kognitiv-behaviorale als auch achtsamkeitsbasierte und gemischte Interventionen wirksam sind (Joyce et al.\, 2018). Ein systematisches Review von 14 Studien zu arbeitsplatzbezogenen Resilienztrainings belegt\, dass Resilienztraining die persönliche Resilienz verbessern und mentale Gesundheit sowie subjektives Wohlbefinden bei Mitarbeitenden fördern kann – mit besonders großen Effekten für psychische Gesundheit und Wohlbefinden (Robertson et al.\, 2015). Eine weitere Metaanalyse von 37 Studien mit 16.348 Teilnehmenden zeigt Gesamteffekte von d=0\,21\, wobei die größten Wirkungen auf kurzfristige Arbeitsleistung und Wohlbefinden zu verzeichnen sind und langfristig kleine\, aber signifikante Effekte auf die Reduktion psychischer Beschwerden bestehen (Vanhove et al.\, 2016). Der Kurs vermittelt Ihnen die psychosozialen Resilienzfaktoren\, die in wissenschaftlich fundierten Programmen gezielt angesprochen werden\, und zeigt auf\, wie Sie diese in Ihre therapeutische Arbeit integrieren können. \nKonkret werden behandelt:\n\nGeschichte und moderne Konzepte der Resilienz: Von den klassischen Langzeitstudien (Werner\, Garmezy\, Rutter) bis zu aktuellen Definitionen von Resilienz als Prozess\, Kapazität und Outcome\, paradigmatische Entwicklung des Resilienzbegriffs und Implikationen für die Praxis\nOperationalisierung und Messung: Diagnostische Erfassung von Resilienz unter Berücksichtigung der Stressorexposition\, Erstellung von Resilienzprofilen als Grundlage für individualisierte Interventionen\, Unterscheidung zwischen stabilen Persönlichkeitsmerkmalen und trainierbaren Faktoren\nPsychosoziale Resilienzfaktoren: Evidenzbasierte Schutzfaktoren auf individueller Ebene (Problemlösekompetenz\, Selbstwirksamkeit\, Optimismus\, kognitive Flexibilität)\, auf sozialer Ebene (soziale Unterstützung\, Beziehungsgestaltung) und auf gesellschaftlicher Ebene (strukturelle Rahmenbedingungen)\nModerne Resilienztrainingsprogramme: Überblick über wissenschaftlich evaluierte Programme mit Wirksamkeitsnachweisen aus RCTs und systematischen Reviews\, kritische Bewertung von Trainingsansätzen hinsichtlich theoretischer Fundierung und empirischer Belege\, Gestaltungsmerkmale effektiver Interventionen (Dauer\, Setting\, Zielgruppe)\nNeurowissenschaftliche Grundlagen: Resilienzmechanismen des Gehirns und ihre Modulation durch Interventionen\, Zusammenhang zwischen Hirngesundheit\, körperlicher Gesundheit und psychischer Widerstandsfähigkeit\, aktuelle Forschungsergebnisse aus der Neurobiologie der Stressverarbeitung\nPlanung und Durchführung von Interventionen: Systematische Entwicklung resilienzfördernder Maßnahmen auf Basis des individuellen Resilienzprofils\, Integration in bestehende Behandlungskonzepte\, Anpassung an verschiedene Zielgruppen (klinische vs. präventive Settings\, Einzeln vs. Gruppe)\nTransdiagnostische Perspektive: Resilienz nicht als störungsspezifische Intervention\, sondern als übergeordneter Mechanismus psychischer Gesundheit\, Anwendung bei verschiedenen Störungsbildern und in der Prävention\, Abgrenzung zu und Kombination mit störungsspezifischen Therapieverfahren\n\nWarum dieser Kurs?\nMenschen mit starker chronischer Stressbelastung zeigen deutlich häufiger depressive Symptomatik\, Burnout-Syndrom oder Schlafstörungen (Hapke et al.\, 2013). Die gesellschaftliche Relevanz ist evident: Multiple Krisen – von der COVID-19-Pandemie über den Klimawandel bis zu geopolitischen Konflikten – stellen erhöhte Anforderungen an die psychische Widerstandsfähigkeit. Besonders betroffen sind Personen mit niedrigem sozioökonomischem Status (17\,3 % starke Stressbelastung) und Personen mit geringer sozialer Unterstützung (26\,2 %). Resilienzförderung ist damit nicht nur ein individuelles\, sondern auch ein Public-Health-Thema. \nDie besondere Stärke des Resilienzansatzes liegt in seiner transdiagnostischen Ausrichtung: Statt der Prävention spezifischer psychischer Erkrankungen fokussiert er übergeordnete Mechanismen psychischer Gesundheit. Die wissenschaftliche Evidenz zeigt\, dass Resilienztrainings wirksam sind – besonders wenn sie kognitiv-behaviorale und achtsamkeitsbasierte Techniken kombinieren. Allerdings ist die Qualität der Programme heterogen: Viele Angebote basieren nicht auf wissenschaftlichen Resilienzkonzepten und verzichten auf Erfolgskontrollen. Sie lernen in diesem Kurs\, wie Sie evidenzbasierte von weniger geeigneten Ansätzen unterscheiden und welche Faktoren die Wirksamkeit beeinflussen. \nSie erhalten nicht nur theoretisches Wissen über ein „Modethema“\, sondern ein differenziertes Verständnis dafür\, was Resilienz wissenschaftlich tatsächlich bedeutet\, wie Sie sie erfassen und wie Sie evidenzbasierte Interventionen professionell einsetzen. Der Kurs vermittelt Ihnen die Kompetenz\, Resilienzförderung in Ihre therapeutische Arbeit zu integrieren. Sie lernen einen Ansatz kennen\, der nicht nur Symptome reduziert\, sondern Ihre Patienten befähigt\, zukünftige Belastungen besser zu bewältigen.
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SUMMARY:Couch-Potato adé: Die unterschätzte Kraft der Verhaltensaktivierung
DESCRIPTION:Von Grübelschleifen zu Handlungsfähigkeit und gelebten Werten\nViele psychotherapeutische Prozesse geraten ins Stocken\, wenn Patient:innen zwar verstehen\, was ihnen guttut\, aber nicht ins Handeln kommen. Grübeln\, Antriebslosigkeit und eingeschränktes Genussvermögen unterlaufen kognitive Interventionen und halten eine „Psyche in der Tretmühle“ aufrecht. Verhaltensaktivierung setzt genau hier an: nicht als triviale Beschäftigungstherapie\, sondern als präzises\, wirkungsvolles Verfahren zur Wiederherstellung von Selbstwirksamkeit\, Motivation und emotionaler Resonanz. In der klinischen Praxis zeigt sich immer wieder\, dass Veränderung häufig nicht durch Einsicht\, sondern durch gezieltes Tun entsteht.\nDer Kurs rückt Verhaltensaktivierung in den Mittelpunkt moderner Verhaltenstherapie und zeigt\, warum sie gerade bei depressiver Symptomatik\, Grübelneigung und chronischer Vermeidung ein zentraler Wirkfaktor ist. Ihre heutigen Anwendungsformen verbinden klare Prinzipien mit kreativer\, hoch individualisierter Umsetzung – und erzielen damit bemerkenswert stabile Effekte. \nWas Sie in diesem Kurs erwartet:\nDer Workshop vermittelt Verhaltensaktivierung als strukturierten\, zugleich flexiblen Therapieansatz. Anhand von Videodemonstrationen\, Fallvignetten und Rollenspielen wird gezeigt\, wie Aktivitätenmonitoring und -planung motivierend eingesetzt werden können und wie subtile Vermeidungsstrategien erkannt und überwunden werden. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Training des Belohnungserlebens: dem bewussten Wahrnehmen\, Nachklingenlassen und Antizipieren positiver Alltagserfahrungen. Ergänzend werden typische Fehlerquellen und therapeutische Fallen diskutiert\, die den Erfolg der Methode unterlaufen können. Theorie und praktische Anwendung sind dabei eng verzahnt. \nKonkret werden behandelt:\n\nVerhaltensaktivierung als Wirkprinzip\nWarum Handeln Emotionen verändert – und nicht umgekehrt.\nAktivitätenmonitoring und -planung\nMotivierender Einsatz statt mechanischer To-do-Listen.\nUmgang mit Vermeidung\nErkennen subtiler Rückzugs- und Ausweichstrategien.\nWerte- und Zielorientierung\nAktivitäten als Ausdruck persönlicher Bedeutung.\nTraining des Belohnungserlebens\nAufbau von Genussfähigkeit und positiver Erwartung.\nTypische Fehler und Fallen\nTherapeutische Stolpersteine und konstruktive Alternativen.\n\nWarum dieser Kurs?\nVerhaltensaktivierung gehört zu den wirksamsten\, zugleich aber oft unterschätzten Methoden der Verhaltenstherapie. In einer Versorgungspraxis\, in der Grübeln\, Erschöpfung und Antriebsmangel zunehmen\, gewinnt sie besondere Relevanz. Ohne gezielte Aktivierung bleiben viele Therapien kognitiv korrekt\, aber emotional wirkungslos.\nDer Kurs bietet eine fundierte\, praxisnahe Einführung in einen Ansatz\, der einfach erscheint\, aber hohe therapeutische Präzision erfordert. Er richtet sich an Therapeut:innen\, die Patient:innen nicht länger erklären wollen\, was sie tun sollten\, sondern sie wirksam dabei unterstützen möchten\, es auch zu tun.
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SUMMARY:Wenn Veränderung Widerstand braucht - Einsatz paradoxer Interventionen\, Humor und provokativer Strategien in der Therapie
DESCRIPTION:Therapeutische Wirksamkeit jenseits von Einsicht und Kooperation\nTherapeutische Veränderung verläuft selten geradlinig. In vielen Behandlungsverläufen zeigt sich\, dass Einsicht vorhanden ist\, Motivation verbal bekundet wird – und dennoch nichts in Bewegung kommt. Widerstand\, Ambivalenz und verdeckte Loyalitäten stabilisieren den Status quo und entziehen sich klassischen interventionslogischen Zugängen. In solchen Situationen kann therapeutische Ernsthaftigkeit paradoxerweise zur Blockade werden. Humorvolle Provokation und paradoxe Interventionen setzen genau hier an: Sie unterlaufen gewohnte Muster\, verschieben Perspektiven und ermöglichen Veränderung dort\, wo rationale Argumente längst wirkungslos geworden sind.\nDer Kurs macht deutlich\, dass provokative Interventionen kein Stilmittel für Grenzüberschreitungen sind\, sondern hochpräzise therapeutische Werkzeuge mit klarer Indikation. Richtig eingesetzt stärken sie Autonomie\, Selbstwirksamkeit und Verantwortungsübernahme. Falsch eingesetzt gefährden sie dagegen Vertrauen und therapeutische Allianz. Entscheidend ist daher weniger die Technik als die Haltung\, aus der heraus sie angewendet wird. Der Kurs zeigt\, wie Humor\, Paradoxie und wohlplatzte Provokation in eine professionelle\, respektvolle und sichere therapeutische Beziehung eingebettet werden können. \nWas Sie in diesem Kurs erwartet\nDer Workshop vermittelt ein fundiertes Verständnis paradoxer und provokativer Interventionen als Bestandteil moderner\, integrativer Psychotherapie. In Live-Demonstrationen werden unterschiedliche Formen humorvoll-provokativer Strategien erfahrbar gemacht und in ihrer Wirkung nachvollzogen. Die Teilnehmer:innen lernen\, wie solche Interventionen zur eigenen therapeutischen Persönlichkeit passen müssen\, um wirksam und glaubwürdig zu sein. Neben der praktischen Anwendung steht die Reflexion im Mittelpunkt: Warum Provokation Veränderung ermöglichen kann\, welche psychologischen Wirkmechanismen dabei greifen und wo klare Grenzen verlaufen. Der Kurs verbindet theoriegeleitete Einordnung mit intensiver Selbsterfahrung und sicherer Anwendung im therapeutischen Alltag. \nKonkret werden behandelt:\n\nWiderstand als Veränderungskraft\nTherapeutisches Verständnis von Widerstand\, Ambivalenz und Symptomstabilisierung.\nParadoxe Interventionen in der Praxis\nLogik\, Indikationen und typische Einsatzfelder paradoxer Strategien.\nHumor als therapeutisches Medium\nUnterschied zwischen entwertendem Humor und therapeutisch wirksamer Leichtigkeit.\nProvokation und therapeutische Haltung\nPassung zur eigenen Persönlichkeit\, Beziehungssicherung und ethische Verantwortung.\nLive-Demonstrationen und Übungssequenzen\nErleben\, Variieren und Absichern provokativer Interventionen.\nKontraindikationen und Risiken\nSituationen\, in denen Provokation schadet und wie therapeutisch sicher damit umzugehen ist.\n\nWarum dieser Kurs?\nViele Therapien scheitern nicht an mangelnder Einsicht\, sondern an festgefahrenen Veränderungsmustern. Klassische Interventionen greifen hier oft zu kurz oder verstärken ungewollt den Widerstand. Paradoxe und provokative Strategien bieten eine wirksame Ergänzung – vorausgesetzt\, sie werden professionell\, reflektiert und verantwortungsvoll eingesetzt.\nDer Kurs erweitert das therapeutische Repertoire um wirkungsvolle Werkzeuge für genau diese schwierigen Momente. Er schärft die therapeutische Haltung\, erhöht die Flexibilität im Vorgehen und ermöglicht Veränderung dort\, wo sie bisher blockiert war – nicht trotz\, sondern gerade wegen des Widerstands.
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SUMMARY:Risiken und Nebenwirkungen – oder: Wie gefährlich ist Psychotherapie?
DESCRIPTION:Zwischen Wirksamkeit\, Verantwortung und therapeutischer Selbstkritik\nPsychotherapie gilt weithin als wirksam und sicher – lange Zeit sogar als nahezu frei von Nebenwirkungen. Diese Annahme geht historisch auf frühe psychodynamische Konzepte zurück und hält sich bis heute hartnäckig im professionellen Selbstverständnis vieler Therapeut:innen. Die neuere Forschung zeichnet jedoch ein differenzierteres Bild: Psychotherapie kann unerwünschte Wirkungen haben\, die klinisch relevant\, belastend und mitunter überdauernd sind. Dazu zählen nicht nur emotionale Belastungen im Therapieverlauf\, sondern auch Veränderungen in Beziehungen\, Selbstbild oder Lebensführung\, die von Patient:innen als schädlich erlebt werden.\nBesonders anspruchsvoll ist dabei die Abgrenzung: Was ist Nebenwirkung\, was Therapieversagen\, was intendierte Hauptwirkung – und was Folge eines Behandlungsfehlers? Die Psychotherapie steht hier vor spezifischen methodischen und konzeptionellen Herausforderungen\, etwa durch fehlende standardisierte Erfassungsinstrumente oder einen systematischen Wahrnehmungsbias auf Seiten der Behandelnden. Der Kurs rückt diese blinden Flecken in den Fokus und macht deutlich\, dass therapeutische Professionalität auch die Fähigkeit zur kritischen Selbstbeobachtung einschließt. \nWas Sie in diesem Kurs erwartet:\nDas Seminar vermittelt ein wissenschaftlich fundiertes Verständnis von Nebenwirkungen in der Psychotherapie und ordnet sie klar von anderen negativen Therapieereignissen ab. Auf der Basis etablierter Definitionskriterien wird nachvollziehbar\, wann von Nebenwirkungen gesprochen werden kann und welche Formen sie annehmen. Die Teilnehmer:innen lernen typische allgemeine Nebenwirkungen kennen\, die nahezu jede Therapie begleiten\, ebenso wie methodenspezifische Risiken einzelner Interventionen. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf dem praktischen Umgang: Wie können Nebenwirkungen früh erkannt\, systematisch erfasst und therapeutisch verantwortungsvoll bearbeitet werden? Dabei wird deutlich\, warum Nebenwirkungsmonitoring kein Zusatz\, sondern integraler Bestandteil guter psychotherapeutischer Praxis ist. \nKonkret werden behandelt:\n\nBegriffsklärung und Definitionen\nAbgrenzung von Nebenwirkungen\, Hauptwirkungen\, Therapieversagen und Kunstfehlerfolgen.\nTypische Nebenwirkungen psychotherapeutischer Behandlung\nEmotionale Belastung\, Beziehungsfolgen und Veränderungen der Lebensführung.\nMethodenspezifische Risiken\nBeispiele wie Angstverstärkung durch Exposition\, inadäquate Problemlösungen oder Erinnerungsverzerrungen.\nErfassungsprobleme und Wahrnehmungsbias\nWarum Nebenwirkungen häufig übersehen oder unterschätzt werden.\nNebenwirkungsmonitoring im Therapieverlauf\nSystematische Beobachtung\, Gesprächsführung und Dokumentation.\nImplikationen für Ausbildung und Supervision\nNebenwirkungen als regelmäßiger Fokus professioneller Reflexion.\n\nWarum dieser Kurs?\nNebenwirkungen sind kein Randphänomen\, sondern ein häufiger Bestandteil psychotherapeutischer Prozesse. Sie zu ignorieren oder zu bagatellisieren gefährdet nicht nur Patient:innen\, sondern auch die therapeutische Beziehung und die Glaubwürdigkeit des Fachs. Gleichzeitig ermöglicht ein reflektierter Umgang mit Risiken eine vertiefte therapeutische Kompetenz und höhere Behandlungsqualität.\nDer Kurs stärkt die Fähigkeit\, Psychotherapie realistisch\, verantwortungsvoll und wissenschaftlich fundiert zu betrachten. Er richtet sich an Therapeut:innen\, die Wirksamkeit nicht von Nebenwirkungen trennen\, sondern beides zusammendenken – im Sinne einer professionellen\, aufgeklärten und ethisch reflektierten psychotherapeutischen Praxis.
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