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SUMMARY:Vom Zwang zum Ideal – oder: Warum gut genug oft besser ist
DESCRIPTION:Perfektionismus erkennen\, verstehen und therapeutisch bearbeiten\nPerfektionismus ist zu einem der zentralen Phänomene unserer Zeit geworden – und zu einem transdiagnostischen Faktor\, der in der Therapie zunehmend Raum einnimmt. Forschung zeigt\, dass perfektionistische Tendenzen in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich zugenommen haben\, parallel zur Verdichtung von Leistungsanforderungen\, sozialer Vergleichbarkeit durch digitale Medien und der kulturellen Überzeugung\, dass Selbstoptimierung machbar und notwendig ist. Was als motivierendes Streben nach Exzellenz beginnt\, entwickelt sich bei vielen Menschen zu einem rigiden\, selbstschädigenden Muster\, das therapeutische Prozesse blockiert\, Symptomreduktion verhindert und Lebensqualität massiv einschränkt. \nSie kennen das aus Ihrer Praxis: Die Patientin mit Depression\, die jede Therapieübung perfekt machen will und sich dann für „Versagen“ verurteilt\, wenn Fortschritte ausbleiben. Der Klient mit Zwangsstörung\, dessen Expositionsübungen scheitern\, weil er sie „richtig genug“ durchführen muss. Die erschöpfte Akademikerin mit Burn-out\, die trotz Überlastung keine Aufgabe abgeben kann\, weil „niemand es so gut macht wie ich“. Der Student mit Prüfungsangst\, der lieber gar nicht zur Klausur erscheint\, als eine „nur befriedigende“ Leistung abzuliefern. Perfektionismus durchzieht eine Vielzahl von Störungsbildern – Depression\, Angst\, Zwang\, Essstörungen\, chronische Erschöpfung\, Prokrastination – und wirkt oft als aufrechterhaltender Faktor\, der Veränderung systematisch sabotiert. \nWas Sie in diesem Kurs erwartet:\nSie erhalten eine fundierte Einführung in die Psychologie des Perfektionismus – ein Konstrukt\, das komplexer ist als es zunächst scheint. Die Forschung unterscheidet verschiedene Dimensionen: selbstbezogener Perfektionismus (eigene überhöhte Standards)\, fremdbezogener Perfektionismus (unrealistische Erwartungen an andere) und sozial vorgeschriebener Perfektionismus (das Gefühl\, anderen Standards erfüllen zu müssen). Sie verstehen\, warum manche Formen adaptiv sein können\, während andere pathogen wirken – und wie Sie diese Unterscheidung therapeutisch nutzen. \nDer Kurs arbeitet mit praxisnahen Fallbeispielen\, die typische perfektionistische Muster verdeutlichen: Der Manager\, der jede E-Mail fünfmal überarbeitet und deshalb chronisch überlastet ist. Die Therapeutin in Supervision\, die eigene hohe Standards auf ihre Patienten projiziert und Frustration erlebt\, wenn diese „nicht genug tun“. Der Jugendliche\, der lieber gar nicht anfängt zu lernen\, weil die Angst vor unzureichender Leistung lähmend wirkt. Sie lernen\, perfektionistische Kognitionen zu identifizieren („Alles oder nichts“\, „Fehler sind inakzeptabel“\, „Mein Wert hängt von meiner Leistung ab“)\, die dahinterliegenden Schemata zu verstehen und gezielt zu explorieren. \nBesonderer Fokus liegt auf praktischen Interventionen: Wie brechen Sie dichotomes Denken auf? Wie etablieren Sie flexiblere Standards? Welche Verhaltensexperimente helfen\, die Konsequenzen „guter genug“-Leistungen zu testen? Wie arbeiten Sie mit Scham und Selbstwert\, die oft mit Perfektionismus verknüpft sind? Sie erproben konkrete Techniken – von kognitiven Umstrukturierungen über Verhaltensexperimente bis hin zu achtsamkeitsbasierten Ansätzen\, die perfektionistische Selbstkritik entschärfen. Der Kurs vermittelt außerdem\, wie Sie Perfektionismus als transdiagnostischen Faktor in Behandlungspläne integrieren\, auch wenn er nicht die Hauptdiagnose ist. \nKonkret werden behandelt:\n\nPerfektionismus-Konzepte und Dimensionen: Selbstbezogener\, fremdbezogener und sozial vorgeschriebener Perfektionismus – Sie verstehen die verschiedenen Facetten und können diese differenziert explorieren\nTransdiagnostische Relevanz: Wie wirkt Perfektionismus bei Depression\, Angst\, Zwang\, Essstörungen\, Prokrastination und chronischer Erschöpfung? Wann ist er primäres Problem\, wann aufrechterhaltender Faktor? Konkrete Beispiele aus verschiedenen Störungsbildern\nDiagnostische Exploration: Welche Fragen decken perfektionistische Muster auf? Wie explorieren Sie Standards\, Fehlerüberzeugungen\, Selbstwert-Kopplungen? Leitfäden für systematische Erfassung in Erstgesprächen und laufender Therapie\nKognitive Interventionen: Dichotomes Denken aufbrechen\, katastrophisierende Fehlerbewertungen modifizieren\, Selbstwert-Leistungs-Kopplungen lösen – mit konkreten Gesprächsbeispielen und Arbeitsblättern\nVerhaltensexperimente: „Gut genug“-Übungen gestalten\, Konsequenzen unvollkommener Leistung testen\, Prokrastination durch Perfektionismus überwinden – Sie lernen\, wie Sie Patienten zu mutigen Experimenten motivieren\nAchtsamkeits- und akzeptanzbasierte Ansätze: Selbstmitgefühl kultivieren\, perfektionistische Selbstkritik entschärfen\, mit Scham therapeutisch arbeiten – Techniken\, die rigide Standards flexibilisieren\nFallstricke und Therapeuten-Perfektionismus: Wie gehen Sie mit eigenen perfektionistischen Tendenzen um? Wann projizieren Sie unrealistische Erwartungen auf Patienten? Reflexion der eigenen Therapeutenrolle\n\nWarum dieser Kurs?\nPerfektionismus ist einer der am häufigsten übersehenen aufrechterhaltenden Faktoren in der Psychotherapie – nicht weil er unsichtbar wäre\, sondern weil er oft als „Fleiß“\, „Gewissenhaftigkeit“ oder „hohe Ansprüche“ fehlinterpretiert wird. Dabei zeigt die Forschung eindeutig: Pathologischer Perfektionismus ist ein robuster Prädiktor für schlechte Therapieergebnisse\, erhöhte Rückfallraten und chronischen Leidensdruck. Kulturell wird Perfektionismus oft positiv konnotiert – wer hohe Standards hat\, gilt als erfolgreich. Therapeutisch ist er jedoch eine massive Belastung. \nWer Perfektionismus gezielt identifiziert und bearbeitet\, kann Behandlungsverläufe deutlich verbessern. Patienten\, die lernen\, mit „gut genug“ zu leben\, zeigen nicht nur Symptomreduktion\, sondern auch erhöhte Lebenszufriedenheit\, bessere soziale Beziehungen und stabilere Therapieerfolge. Dieser Kurs vermittelt Ihnen das konzeptuelle Verständnis und die praktischen Werkzeuge\, um ein Phänomen zu behandeln\, das in nahezu jeder Praxis präsent ist – oft unbemerkt\, aber wirkmächtig. Sie lernen\, Perfektionismus nicht als Charakterstärke zu romantisieren\, sondern als therapeutisches Ziel zu begreifen: Flexibilität statt Rigidität\, Selbstmitgefühl statt Selbstkritik\, Lebendigkeit statt Leistungszwang.
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SUMMARY:Zwischen Enkel-Fotos und Freundschaftsanfragen – Stabilität und Veränderung sozialer Beziehungen im Alter
DESCRIPTION:Soziale Plastizität\, neurobiologische Grundlagen und therapeutische Perspektiven\nSoziale Beziehungen verändern sich im höheren Lebensalter grundlegend – nicht als Ausdruck von Defizit\, sondern als Teil lebenslanger Anpassungs- und Reifungsprozesse. Während bestimmte Kontakte an Bedeutung verlieren\, rücken andere stärker in den Fokus: familiäre Bindungen\, insbesondere zu Enkeln\, gewinnen an Gewicht\, zugleich eröffnen digitale Kommunikationsformen neue Möglichkeiten sozialer Teilhabe. Diese Veränderungen sind nicht nur sozial\, sondern neurobiologisch fundiert. Das alternde Gehirn bleibt plastisch und passt sich veränderten sozialen Anforderungen aktiv an.\nIn der klinischen Praxis zeigt sich jedoch\, dass diese Anpassungsprozesse nicht automatisch gelingen. Einsamkeit\, soziale Unsicherheit oder Überforderung durch digitale Medien können psychische Belastungen verstärken. Therapeutisch relevant ist daher die Frage\, wie soziale Beziehungen im Alter kompetent gestaltet und neurobiologische Ressourcen gezielt genutzt werden können. Der Kurs verbindet gerontologische Forschung mit klinischer Erfahrung und rückt soziale Plastizität als zentralen Wirkfaktor psychischer Gesundheit im Alter in den Mittelpunkt. \nWas Sie in diesem Kurs erwartet:\nDas Seminar vermittelt einen fundierten Einblick in aktuelle Forschung zu sozialen Beziehungen im Alter und deren neurobiologischen Grundlagen. Die Teilnehmer:innen lernen\, wie neuronale und insbesondere kortikale Plastizität lebenslang erhalten bleibt und therapeutisch nutzbar gemacht werden kann. Vorgestellt werden wissenschaftlich validierte Verfahren zur Erfassung und bildgebenden Darstellung zerebraler Plastizität sowie deren Bedeutung für soziale Anpassungsprozesse. Darüber hinaus werden evidenzbasierte Strategien zur Gestaltung sozialer Beziehungen im Alter vermittelt\, die sowohl in der therapeutischen Arbeit als auch zur eigenen Selbsterfahrung Anwendung finden können. \nKonkret werden behandelt:\nSoziale Beziehungen im Alter\nVeränderungen von Nähe\, Distanz und Prioritäten im Lebensverlauf. \nNeurobiologische Grundlagen\nLebenslange neuronale Plastizität und ihre Bedeutung für soziale Anpassung. \nDigitale Kommunikation und Altern\nSpezifische Herausforderungen und Chancen digitaler Medien für ältere Menschen. \nErfassung zerebraler Plastizität\nÜberblick über validierte diagnostische und bildgebende Verfahren. \nAltwerden\, Altern und Reifen\nKonzeptionelle Differenzierung zentraler Begriffe der Entwicklungspsychologie. \nTherapeutische Implikationen\nFörderung sozialer Kompetenz\, Teilhabe und psychischer Stabilität im Alter. \nWarum dieser Kurs?\nMit dem demografischen Wandel gewinnt die psychotherapeutische Arbeit mit älteren Menschen zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig besteht die Gefahr\, altersbezogene Veränderungen vorschnell zu pathologisieren oder ausschließlich defizitär zu betrachten. Die Forschung zeigt hingegen\, dass soziale und neuronale Entwicklungsprozesse bis ins hohe Alter aktiv gestaltbar sind.\nDer Kurs bietet eine differenzierte\, wissenschaftlich fundierte Perspektive auf soziale Beziehungen im Alter und deren neurobiologische Grundlagen. Er richtet sich an Therapeut:innen\, die Altern nicht nur als Abbau\, sondern als dynamischen Entwicklungsprozess verstehen und ihre Arbeit entsprechend ressourcenorientiert und evidenzbasiert ausrichten möchten.
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SUMMARY:Asperger und Autismus: Der besondere Blick auf die Welt
DESCRIPTION:Hochfunktionale Autismus-Spektrum-Störungen bei Erwachsenen gehören zu den am häufigsten übersehenen Diagnosen in der ambulanten Psychotherapie – mit weitreichenden Folgen für Betroffene und Behandelnde. Während Kinder mit klassischem Autismus heute meist frühzeitig erkannt werden\, fallen hochfunktionale Erwachsene oft jahrzehntelang durch das diagnostische Raster. Sie haben gelernt zu „maskieren“\, haben Karrieren aufgebaut\, Partnerschaften geführt und ausgefeilte Kompensationsstrategien entwickelt – während sie gleichzeitig unter chronischer Überforderung\, unerklärlichen Beziehungskrisen und einer Vielzahl komorbider Störungen leiden\, die therapeutisch schwer greifbar bleiben. \nSie kennen das aus Ihrer Praxis: Die Patientin mit therapieresistenter Depression\, die Ihre Metaphern irritiert wörtlich nimmt und deren soziale „Vermeidung“ sich bei genauem Hinsehen als genuine Überforderung entpuppt. Der Klient mit Burn-out\, der nach jedem Termin erschöpft wirkt – nicht von der emotionalen Arbeit\, sondern vom Augenhalten des Blickkontakts und dem Dekodieren Ihrer Mimik. Die hochintelligente Akademikerin\, die perfekt funktioniert\, bis plötzlich Alltagsroutinen zusammenbrechen und dissoziative Zustände auftreten. Die Forschung der letzten Jahre zeigt eindeutig: Diese Patientengruppe präsentiert sich komplex\, atypisch und wird systematisch fehldiagnostiziert – als soziale Phobie\, schizoide Persönlichkeitsstörung\, atypische Depression oder Borderline-Störung. \nWas Sie in diesem Kurs erwartet:\nSie erhalten eine praxisorientierte Einführung in die klinische Realität hochfunktionaler ASS im Erwachsenenalter. Der Kurs basiert auf aktueller Forschung zu „Camouflaging“ – den oft hochkomplexen Kompensationsstrategien\, mit denen Betroffene ihre Andersartigkeit verbergen – und zeigt\, warum klassische Screening-Instrumente bei dieser Gruppe regelmäßig versagen. Sie lernen\, auf subtile diagnostische Marker zu achten: das angestrengte Aufrechterhalten von Blickkontakt\, die sensorische Überlastung nach sozialen Situationen\, die rigiden Routinen\, die als „Zwang“ fehlgedeutet werden\, die Spezialinteressen\, die in intellektueller Verpackung normal wirken. \nDer Kurs arbeitet intensiv mit Fallvignetten aus der klinischen Praxis: Fälle wie beispielsweise die IT-Spezialistin\, die in Partnerschaftstherapie sitzt\, weil ihr Partner ihre „emotionale Kälte“ nicht mehr erträgt – während sie verzweifelt versucht\, Gefühle zu zeigen\, die sie nicht lesen kann. Oder der Jurist mit vermeintlicher Zwangsstörung\, dessen Rituale tatsächlich Bewältigungsstrategien für sensorische Reizüberflutung sind. Die Lehrerin mit Panikattacken\, die keine Panik erlebt\, sondern autistische „Shutdowns“ nach Überstimulation. Sie verstehen\, wie neuropsychologische Besonderheiten – Schwierigkeiten mit Theory of Mind\, detailfokussierte Wahrnehmung\, exekutive Dysfunktionen – das tägliche Erleben prägen und warum konventionelle Therapieansätze oft ins Leere laufen. \nBesonderer Fokus liegt auf der differenzialdiagnostischen Präzision: Sie lernen\, ASS von oberflächlich ähnlichen Störungsbildern zu unterscheiden – nicht durch Fragebogen allein\, sondern durch klinische Beobachtung\, gezielte Exploration und das Verstehen der inneren Logik autistischen Erlebens. Der Kurs vermittelt\, wann Sie an ASS denken sollten\, welche Fragen wirklich weiterführen und wie Sie diagnostische Gespräche führen\, die hinter die Maske blicken. Sie verlassen den Kurs mit geschärftem Blick für eine Patientengruppe\, die Ihnen bisher möglicherweise entgangen ist. \nKonkret werden behandelt:\n\nKlinische Erscheinungsbilder im Erwachsenenalter: Wie zeigt sich hochfunktionale ASS in Partnerschaft\, Beruf und Alltag? Ausführliche Kasuistiken illustrieren typische Patientenverläufe – von der Erstvorstellung über diagnostische Irrwege bis zur korrekten Einordnung\nDiagnostische Sensibilität entwickeln: Welche Beobachtungen sind wegweisend? Wie explorieren Sie systematisch\, ohne Standardfragebogen blind zu vertrauen? Konkrete Gesprächsleitfäden und Beobachtungskriterien für typische und atypische Präsentationen\nNeuropsychologische Grundlagen verstehen: Theory of Mind-Besonderheiten\, detailfokussierte Wahrnehmung\, exekutive Herausforderungen – Sie verstehen die innere Logik autistischen Erlebens und können daraus therapeutische Strategien ableiten\nKomorbidität und Differenzialdiagnostik meistern: Depression\, Angst\, Zwang\, ADHS\, Persönlichkeitsstörungen\, dissoziative und psychotische Symptome – wie grenzen Sie ab? Wann liegt primäre ASS vor\, wann Komorbidität? Entscheidungshilfen für komplexe diagnostische Konstellationen\nGeschlechtsspezifische Besonderheiten erkennen: Warum „maskieren“ Frauen anders? Welche Kompensationsstrategien sind typisch? Wie unterscheiden sich weibliche Präsentationsformen von männlichen? Aktuelle Forschung zum „female autism phenotype“ praxisnah aufbereitet\nTherapeutische Ansätze anpassen: Was funktioniert\, was nicht? Wie modifizieren Sie klassische KVT für ASS-Patienten? Welche Beziehungsgestaltung schafft Vertrauen? Ambulante Gruppenprogramme\, strukturierte Einzeltherapie\, stationäre Konzepte – mit realistischer Einschätzung von Möglichkeiten und Grenzen\nInteraktive Falldiskussionen: Sie arbeiten an komplexen Fallkonstellationen\, entwickeln diagnostische Hypothesen und therapeutische Strategien – mit Raum für kollegialen Austausch und supervisorischen Elementen\n\nWarum dieser Kurs?\nDie durchschnittliche Zeitspanne zwischen ersten Symptomen und korrekter ASS-Diagnose bei Erwachsenen beträgt oft über ein Jahrzehnt – Jahre ineffektiver Behandlungen\, gescheiterter Therapieversuche und zunehmender Selbstzweifel bei Betroffenen. Gleichzeitig wächst das Bewusstsein für hochfunktionale ASS stetig\, und immer mehr Erwachsene suchen aktiv nach diagnostischer Abklärung. Ihre Praxis wird zunehmend mit dieser Patientengruppe konfrontiert sein – die Frage ist\, ob Sie sie erkennen. \nWer hochfunktionale ASS präzise diagnostiziert\, kann Behandlungsverläufe grundlegend verändern. Die korrekte Diagnose ermöglicht Selbstverständnis\, erklärt lebenslange Schwierigkeiten\, entlastet von Schuld und eröffnet spezifische therapeutische Wege. ASS-informierte Therapieansätze zeigen deutlich bessere Ergebnisse als Standardbehandlungen – vorausgesetzt\, die Diagnose ist gestellt. Dieser Kurs vermittelt Ihnen die diagnostische Kompetenz und therapeutische Sicherheit\, um einer oft übersehenen\, hochbelasteten Patientengruppe endlich wirksam helfen zu können. Sie lernen nicht nur\, ASS zu erkennen – Sie lernen\, autistisches Erleben zu verstehen und therapeutisch zu nutzen.
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SUMMARY:Unbeschwert leben: Weise Wege aus der Verbitterung
DESCRIPTION:Verbitterung verstehen\, Selbstzerstörung stoppen\, psychische Freiheit zurückgewinnen\nVerbitterung ist eine zutiefst menschliche Emotion. Sie entsteht als Reaktion auf erlebte Ungerechtigkeit\, Herabwürdigung oder Vertrauensbruch und ist zunächst Ausdruck eines legitimen moralischen Schmerzes. Klinisch relevant wird Verbitterung dort\, wo sie mit Hilflosigkeit einhergeht\, sich chronifiziert und das Erleben zunehmend um Vergangenes kreist. Anstelle von Verarbeitung tritt ein festhaltendes Erinnern\, anstelle von Selbstschutz eine paradoxe Form der Selbstschädigung. In dieser Dynamik kann sich Verbitterung zu einem eigenständigen psychopathologischen Muster verdichten – bis hin zur Posttraumatischen Verbitterungsstörung.\nIn der therapeutischen Praxis begegnet Verbitterung häufig\, quer durch Diagnosen und Settings. Sie bindet enorme psychische Energie\, belastet Beziehungen\, erschwert soziale und berufliche Reintegration und stellt Therapeut:innen vor besondere Herausforderungen. Klassische interventionslogische Zugänge greifen hier oft zu kurz\, da Verbitterung weniger durch Angst oder Vermeidung\, sondern durch moralische Fixierung und Unlösbarkeitswahrnehmung aufrechterhalten wird. Der Kurs widmet sich genau dieser Dynamik und zeigt Wege auf\, wie therapeutische Bewegung wieder möglich wird. \nWas Sie in diesem Kurs erwartet:\nDas Seminar vermittelt ein differenziertes Verständnis von Verbitterung als reaktiver\, potenziell pathologischer Emotion und stellt mit der Weisheitstherapie einen innovativen\, empirisch fundierten Behandlungsansatz vor. Auf der Grundlage lebensspannen- und entwicklungspsychologischer Forschung wird Weisheit als zentrale Ressource im Umgang mit schwer lösbaren Lebensfragen eingeführt. Die Teilnehmer:innen lernen\, wie Weisheitskompetenzen systematisch gefördert werden können\, um Distanzierungsfähigkeit\, Perspektivenvielfalt und innere Freiheit zu stärken. Im Mittelpunkt steht die therapeutische Arbeit mit unlösbaren Lebensdilemmata – nicht zur Lösung im klassischen Sinne\, sondern zur Wiederherstellung psychischer Beweglichkeit und Selbstregulation. \nKonkret werden behandelt:\nVerbitterung als emotionale und psychopathologische Dynamik\nEntstehung\, Aufrechterhaltung und klinische Erscheinungsformen bis hin zur PTED. \nVerbitterung und Hilflosigkeit\nWarum moralische Verletzung ohne Handlungsmacht zu chronischem Leiden führt. \nWeisheitspsychologie als theoretische Grundlage\nEmpirische Befunde zu Weisheit als transdiagnostischem Resilienzfaktor. \nWeisheitstherapie als therapeutischer Ansatz\nEinordnung als verhaltenstherapeutisches Verfahren mit spezifischer Wirklogik. \nArbeit mit unlösbaren Lebensdilemmata\nTechniken zur Förderung von Distanz\, Akzeptanz und funktionaler Neuorientierung. \nTherapeutische Haltung bei Verbitterung\nZwischen Mitgefühl\, Klarheit und Vermeidung von Kollusion mit der Kränkung. \nWarum dieser Kurs?\nVerbitterung verursacht erhebliches individuelles und gesellschaftliches Leid und ist zugleich therapeutisch schwer zugänglich. Viele Behandlungsversuche scheitern\, weil sie auf Veränderung drängen\, wo zunächst Distanzierung und innere Freiheit notwendig wären. Die Weisheitstherapie bietet hier einen paradigmatischen Perspektivwechsel: Nicht die Vergangenheit muss „gelöst“\, sondern der Umgang mit ihr transformiert werden.\nDer Kurs vermittelt ein hochrelevantes\, wissenschaftlich fundiertes Vorgehen für Patient:innen\, die in negativen Lebenserfahrungen feststecken oder mit nicht auflösbaren Dilemmata konfrontiert sind. Er erweitert das therapeutische Handlungsrepertoire um einen Ansatz\, der nicht verspricht\, Unrecht ungeschehen zu machen – wohl aber\, wieder unbeschwert leben zu können.
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SUMMARY:Geschlechtsidentität im Wandel - Geschlechtsdysphorie\, Non-Binarität und Transidentität
DESCRIPTION:Die psychotherapeutische Versorgung von transidenten und non-binären Menschen gehört zu den am stärksten wachsenden Behandlungsanlässen in der ambulanten Praxis. Aktuelle Erhebungen zeigen\, dass etwa 0\,5-1\,5% der Bevölkerung eine Geschlechtsidentität jenseits des bei Geburt zugewiesenen Geschlechts entwickeln\, mit steigender Tendenz insbesondere bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Gleichzeitig berichten transidente Menschen von erhöhten Raten psychischer Belastungen: Depressionen\, Angststörungen\, Suizidalität und soziale Isolation treten deutlich häufiger auf als in der Allgemeinbevölkerung – bedingt durch Diskriminierungserfahrungen\, fehlende gesellschaftliche Akzeptanz und oft langwierige Wege zur medizinischen Transition. \nSie kennen das möglicherweise aus Ihrer Praxis: Unsicherheit im Umgang mit transidenten Patient:innen\, Fragen zur diagnostischen Einordnung\, zur Indikationsstellung für hormonelle oder operative Maßnahmen\, zur psychotherapeutischen Begleitung während der Transition. Die rechtlichen Rahmenbedingungen haben sich mit dem Selbstbestimmungsgesetz grundlegend geändert\, die ICD-11 verwendet eine entpathologisierende Nomenklatur\, und die AWMF-Leitlinien bieten differenzierte Behandlungsempfehlungen. Zugleich ist das Thema gesellschaftlich und teilweise auch fachlich kontrovers diskutiert – zwischen Akzeptanz und Skepsis\, zwischen Selbstbestimmung und Sorge vor Fehlentwicklungen. \nDieser Kurs vermittelt Ihnen fundiertes Wissen über Geschlechtsdysphorie\, Transidentität und non-binäre Geschlechtsidentitäten aus klinischer Perspektive. Sie lernen\, transidente und non-binäre Patient:innen kompetent zu diagnostizieren\, psychotherapeutisch zu begleiten und reflektiert mit eigenen Unsicherheiten und gesellschaftlichen Kontroversen umzugehen. \nWas Sie in diesem Kurs erwartet:\nDie Fortbildung basiert auf dem Konzept der „konstitutionellen Geschlechtervielfalt“ – einem Verständnis\, das Geschlechtsidentität als natürliche Variation menschlicher Entwicklung begreift. Dieses Konzept ist nicht nur für die Behandlung transidenter Patient:innen relevant\, sondern erweitert das Verständnis der psychosexuellen Entwicklung grundsätzlich. Die wissenschaftliche Evidenz zeigt\, dass Geschlechtsidentität biologische\, psychologische und soziale Komponenten umfasst und sich nicht auf ein binäres Modell reduzieren lässt. \nDie Forschung belegt\, dass psychotherapeutische Begleitung und Akzeptanz die psychische Gesundheit transidenter Menschen deutlich verbessern. Studien zeigen\, dass nach erfolgreicher Transition und in unterstützenden sozialen Kontexten die Raten von Depressionen und Suizidalität signifikant sinken. Gleichzeitig ist der Minoritätenstress – die chronische Belastung durch Diskriminierung\, Ablehnung und gesellschaftliche Marginalisierung – ein wesentlicher Risikofaktor für psychische Erkrankungen. Diese gesellschaftlichen Dynamiken wirken direkt auf Ihre Patient:innen und beeinflussen den therapeutischen Prozess. \nDer Kurs ist konsequent klinisch ausgerichtet: Kulturelle und politische Entwicklungen werden nicht abstrakt diskutiert\, sondern im Kontext ihrer Auswirkungen auf einzelne Patient:innen und auf Ihre therapeutische Haltung betrachtet. Sie erarbeiten sich diagnostisches Handwerkszeug gemäß ICD-11 und AWMF-Leitlinien\, lernen die Indikationsstellung für hormonelle und operative Maßnahmen kennen und entwickeln psychotherapeutische Strategien für verschiedene Phasen der Transition. \nEin besonderer Schwerpunkt liegt auf der Behandlung transidenter Jugendlicher – eine Gruppe mit spezifischen Herausforderungen und Entwicklungsaufgaben. Hier sind differenzierte Entscheidungen zu hormonellen Interventionen\, zur Einbeziehung von Eltern und zur psychotherapeutischen Begleitung während der Pubertät erforderlich. Der Kurs vermittelt Ihnen evidenzbasierte Vorgehensweisen und reflektiert kontroverse Aspekte im Sinne einer verantwortungsvollen klinischen Praxis. \nDie Selbstreflexion ist integraler Bestandteil: Welche eigenen Einstellungen\, Unsicherheiten oder Vorbehalte beeinflussen die therapeutische Arbeit? Wie gehe ich mit gesellschaftlichen Kontroversen um\, ohne diese auf Patient:innen zu projizieren? Diese Fragen werden in geschütztem Rahmen bearbeitet. Zudem ist ausreichend Zeit für Fallbesprechungen und Fragen eingeplant\, um konkrete Praxissituationen zu klären. \nKonkret werden behandelt:\n\nGrundlagen: Konstitutionelle Geschlechtervielfalt\nGeschlechtsdysphorie\, Transidentität\, non-binäre Geschlechtsidentitäten als Varianten menschlicher Entwicklung; biologische\, psychologische und soziale Aspekte der Geschlechtsidentität; Relevanz für das Verständnis psychosexueller Entwicklung aller Patient:innen.\nDiagnostik nach ICD-10\, ICD-11 und AWMF-Leitlinien\nDiagnostische Kriterien und Nomenklatur\, Unterschiede zwischen ICD-10 und ICD-11\, Entpathologisierungstendenzen; praktische Anwendung der AWMF-Leitlinien zur Diagnostik\, Beratung und Behandlung; rechtliche Rahmenbedingungen durch das Selbstbestimmungsgesetz (SBGG).\nGegengeschlechtliche Hormonbehandlung und geschlechtsangleichende Operationen\nMedizinische Grundlagen hormoneller Behandlung\, Indikationsstellung und psychotherapeutische Begleitung\, Rolle der Psychotherapeut:innen im interdisziplinären Behandlungsprozess; Überblick über operative Maßnahmen und deren psychologische Bedeutung.\nHormonelle Behandlung bei transidenten Jugendlichen\nBesonderheiten der Diagnostik und Behandlung im Jugendalter\, pubertätsblockierende Medikation\, gegengeschlechtliche Hormonbehandlung\, Einbeziehung von Eltern und Familie; kontroverse Aspekte und evidenzbasierte Entscheidungsfindung.\nPsychotherapie bei Geschlechtsdysphorie\, Transidentität und Non-Binarität\nPsychotherapeutische Begleitung vor\, während und nach der Transition\, Bearbeitung von Identitätsfragen\, Umgang mit Diskriminierungserfahrungen und Minoritätenstress\, Komorbidität mit anderen psychischen Störungen; Integration in bestehende therapeutische Konzepte.\nGesellschaftliche und politische Kontexte in der klinischen Arbeit\nAuswirkungen von Diskriminierung und gesellschaftlicher Polarisierung auf Patient:innen\, Minoritätenstress und dessen Bearbeitung in der Therapie\, Umgang mit gesellschaftlichen Kontroversen in der therapeutischen Beziehung.\nSelbstreflexion: Herausforderungen in der Behandlung transidenter und non-binärer Patient:innen\nEigene Einstellungen\, Unsicherheiten und Vorbehalte\, Umgang mit Ambivalenzen\, professionelle Haltung zwischen Akzeptanz und kritischer Begleitung; Förderung therapeutischer Kompetenz und Sicherheit.\n\nWarum dieser Kurs?\nDie Zahl transidenter und non-binärer Menschen\, die psychotherapeutische Hilfe suchen\, steigt kontinuierlich. Gleichzeitig ist die Versorgungssituation defizitär: Viele Therapeut:innen fühlen sich unsicher oder unzureichend qualifiziert\, die Wartezeiten auf spezialisierte Behandlung sind lang\, und die gesellschaftliche Polarisierung erschwert eine sachliche\, patientenzentrierte Versorgung. Transidente Menschen berichten häufig von negativen Erfahrungen im Gesundheitssystem – von Ablehnung über Pathologisierung bis hin zu fehlender Fachkompetenz. \nDie Forschung zeigt klar: Kompetente\, akzeptierende psychotherapeutische Begleitung verbessert die psychische Gesundheit transidenter Menschen erheblich. Studien belegen\, dass nach erfolgreicher Transition und in unterstützenden Kontexten die Zufriedenheit steigt und psychische Belastungen abnehmen. Psychotherapeut:innen spielen eine zentrale Rolle – nicht als „Gatekeeper“ medizinischer Maßnahmen\, sondern als professionelle Begleiter:innen in einem komplexen Entwicklungs- und Entscheidungsprozess. \nDieser Kurs vermittelt Ihnen nicht nur diagnostisches und behandlungstechnisches Wissen\, sondern fördert vor allem eine professionelle therapeutische Haltung. Sie lernen\, transidente und non-binäre Patient:innen mit Respekt\, Fachkompetenz und ohne Vorurteile zu behandeln. Gleichzeitig entwickeln Sie die Fähigkeit\, kritisch und differenziert zu bleiben – weder unkritisch affirmativ noch ablehnend\, sondern in einer therapeutischen Haltung\, die individuelle Entwicklungswege achtsam begleitet. \nBesonders wertvoll ist die Integration gesellschaftlicher und politischer Realitäten in die klinische Arbeit: Sie lernen\, wie Minoritätenstress\, Diskriminierung und gesellschaftliche Kontroversen konkret auf Ihre Patient:innen wirken und wie Sie diese Faktoren therapeutisch bearbeiten können. Die Selbstreflexion stärkt Ihre professionelle Handlungsfähigkeit auch in herausfordernden Situationen und fördert eine Haltung\, die sowohl Offenheit als auch kritische Sorgfalt verbindet. \nSie verlassen diesen Kurs mit fundiertem Wissen über Geschlechtsdysphorie und Transidentität\, praktischer Kompetenz in Diagnostik und Behandlung sowie einer therapeutischen Haltung\, die transidenten und non-binären Patient:innen gerecht wird.
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SUMMARY:Psychotherapie beim Leiden am Tinnitus und Schwindel - nur Töne im Kopf und keinen Halt unter den Füßen
DESCRIPTION:Evidenzbasierte Behandlung neurootologischer Störungen mit psychischen Faktoren\nTinnitus betrifft etwa 10-15% der Bevölkerung in klinisch relevanter Ausprägung\, Schwindelerkrankungen zählen zu den häufigsten Beratungsanlässen in hausärztlichen und HNO-Praxen. Die psychotherapeutische Versorgungsrealität zeigt jedoch: Viele dieser Patienten erhalten keine adäquate Behandlung\, weil die Schnittstelle zwischen organischer Medizin und Psychotherapie häufig nicht professionell gestaltet wird. Sie kennen diese Patienten aus Ihrer Praxis: jahrelang leidend\, von Facharzt zu Facharzt pilgernd\, frustriert von erfolglosen Behandlungsversuchen. \nBesonders herausfordernd ist die Gruppe der psychogenen oder funktionellen Schwindelerkrankungen: Bei 30-50% aller Schwindelerkrankungen spielen psychische Faktoren eine entscheidende Rolle – und diese Patienten sind oft schwerer und länger beeinträchtigt als solche mit rein organischen Ursachen. Ähnlich komplex gestaltet sich die Situation bei chronischem Tinnitus\, wo die subjektive Belastung oft wenig mit objektiven audiologischen Befunden korreliert. Die eigentliche therapeutische Herausforderung liegt nicht in der Beseitigung des Symptoms\, sondern in der Bewältigung des Leidens daran. \nWas Sie in diesem Kurs erwartet:\nDieser Kurs vermittelt Ihnen fundierte Kompetenz in der psychotherapeutischen Behandlung von Tinnitus und Schwindelerkrankungen – einem Versorgungsbereich\, der spezialisiertes Wissen erfordert. Sie lernen von Dr. med. Helmut Schaaf\, der über mehr als 30 Jahre klinische Erfahrung aus Deutschlands ältester und größter Tinnitus-Spezialklinik verfügt. Diese Expertise wird ergänzt durch eine einzigartige persönliche Perspektive: Dr. Schaaf ist selbst Betroffener einer chronischen Gleichgewichtsstörung (Morbus Menière) und verbindet damit fachliche Exzellenz mit unmittelbarem Verständnis für das Erleben der Patienten. \nIm Zentrum steht die neurootologische Psychosomatik – ein Ansatz\, der die komplexen Wechselwirkungen zwischen organischen Befunden und psychischem Leiden systematisch erfasst. Sie lernen die differentialdiagnostische Einordnung: Wann dominieren organische Faktoren? Wo liegen psychogene Anteile? Wie gestalten Sie die Behandlung bei Mischbildern? Diese diagnostische Klarheit ist Voraussetzung für erfolgreiche Therapie und wird durch medizinisches Grundlagenwissen unterfüttert\, das Sie als Psychotherapeut für die kompetente Behandlung benötigen. \nDer Kurs vermittelt einen modularen Behandlungsansatz\, der bewährte Techniken aus Verhaltenstherapie\, Psychodynamik und Hypnotherapie integriert. Sie erhalten konkrete Interventionsstrategien für verschiedene Behandlungsphasen: von Counseling und Psychoedukation als Fundament über Stabilisierung bei Sekundärsymptomen bis hin zu tiefergehenden psychotherapeutischen Interventionen. Besonderer Wert wird auf ambulante Umsetzbarkeit gelegt: Die Methoden sind praxistauglich\, flexibel einsetzbar und auf Aktivierung der Patientenressourcen ausgerichtet. \nKonkret werden behandelt:\n\nNeurootologische Grundlagen und Differentialdiagnostik\nMedizinisches Basiswissen zu Tinnitus\, Hyperakusis und Schwindelerkrankungen aus psychotherapeutischer Perspektive. Abgrenzung organischer und psychogener Anteile\, Interpretation audiologischer und vestibularer Befunde. Verständnis der bidirektionalen Zusammenhänge zwischen organischen Befunden und psychischem Erleben.\nCounseling und Psychoedukation als therapeutisches Fundament\nStrukturierte Aufklärung über Entstehung\, Verlauf und Behandlungsmöglichkeiten. Abbau katastrophisierender Befürchtungen\, Vermittlung realistischer Erwartungen. Evidenzbasierte Kommunikationsstrategien\, die nachweislich zur Symptomreduktion beitragen und die Grundlage jeder erfolgreichen Tinnitus-Behandlung bilden.\nModulare verhaltenstherapeutische Interventionen\nKonkrete Techniken zur Aufmerksamkeitslenkung\, Habituationstraining bei Tinnitus\, Expositionsverfahren bei Schwindelangst. Bewältigungsstrategien für Alltagssituationen\, flexible Kombinationsmöglichkeiten je nach Störungsbild und Behandlungsphase.\nPsychodynamische und hypnotherapeutische Zugänge\nIntegration tiefergehender Verfahren bei komplexen Verläufen: Arbeit mit unbewussten Konflikten\, trancebasierte Interventionen zur Symptommodulation. Schulenübergreifende Behandlungskonzepte\, die über rein verhaltenstherapeutische Ansätze hinausgehen.\nBehandlung von Sekundärsymptomen und Ressourcenaktivierung\nUmgang mit Schlafstörungen\, Angststörungen und depressiven Entwicklungen als häufige Begleiterscheinungen. Selbsthilfeorientierte Therapie\, Förderung von Selbstwirksamkeit und Eigenverantwortung. Langfristige Stabilisierung bei chronischen Verläufen durch Aktivierung der Patientenressourcen.\nPraxisnahe Falldemonstration aus der spezialisierten Versorgung\nModulare Behandlung anhand von Fällen wie beispielsweise akutem Tinnitus mit Panikstörung\, chronischem Tinnitus mit depressiver Entwicklung\, phobischem Schwankschwindel und funktionellen Schwindelsyndromen. Integration in die Gesamtbehandlungsplanung bei komplexen Störungsbildern.\n\nWarum dieser Kurs?\nTinnitus und Schwindel gehören zu den häufigsten\, aber auch komplexesten psychosomatischen Beschwerdebildern. Die Versorgung ist oft unbefriedigend: Patienten durchlaufen jahrelange diagnostische Odysseen\, erhalten widersprüchliche Informationen und resignieren schließlich mit dem Gefühl\, dass „man da nichts machen kann“. Dabei zeigt die klinische Forschung eindeutig: Psychotherapeutische Interventionen sind wirksam\, insbesondere bei der Bewältigung des subjektiven Leidens und der Verbesserung der Lebensqualität. \nDie Herausforderung liegt in der notwendigen Spezialisierung: Erfolgreiche Behandlung erfordert sowohl medizinisches Verständnis der neurootologischen Grundlagen als auch differenzierte psychotherapeutische Kompetenz. Genau diese Integration bietet der Kurs. Dr. Schaaf verbindet drei Jahrzehnte Erfahrung aus der spezialisierten Tinnitus-Behandlung mit einem schulenübergreifenden\, pragmatischen Ansatz. Seine persönliche Betroffenheit durch Morbus Menière verleiht der Fortbildung eine zusätzliche Dimension: Sie lernen nicht nur Methoden\, sondern verstehen die Patientenperspektive aus erster Hand. \nDer modulare Behandlungsansatz ist besonders versorgungsrelevant: Sie erhalten kein starres Therapieprotokoll\, sondern flexible Interventionsbausteine\, die Sie je nach Patient:in\, Störungsbild und Behandlungsphase kombinieren können. Diese Flexibilität ist entscheidend\, denn Tinnitus- und Schwindelerkrankungen präsentieren sich höchst unterschiedlich. Die Methoden sind ambulant umsetzbar\, zeitlich überschaubar und auf Aktivierung der Patientenressourcen ausgerichtet. \nFür Ihre Praxis bedeutet dies: Sie können eine häufige\, leidensrelevante Patientengruppe kompetent behandeln\, die oft wenig therapeutische Unterstützung erhält. Sie schließen eine Versorgungslücke und erweitern Ihr Behandlungsspektrum um ein Gebiet\, in dem spezialisierte Kompetenz gefragt ist. Die Fortbildung richtet sich an alle psychotherapeutischen und ärztlichen Berufsgruppen – Vorkenntnisse in neurootologischer Diagnostik sind nicht erforderlich\, das notwendige medizinische Grundlagenwissen wird vermittelt. \nErwerben Sie spezialisierte Kompetenz für ein unterversorgtes\, aber versorgungsrelevantes Störungsbild. Profitieren Sie von jahrzehntelanger Expertise aus Deutschlands führender Tinnitus-Spezialklinik und lernen Sie praxistaugliche Interventionen kennen\, die Ihre Patienten nachhaltig entlasten können.
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SUMMARY:Sokratischer Dialog - Für denkende Menschen genial
DESCRIPTION:Kognitive Klärung zwischen Überzeugung\, Wirklichkeit und Veränderung\nViele psychische Belastungen entstehen nicht aus den Ereignissen selbst\, sondern aus der Art\, wie sie gedeutet\, bewertet und in Schlussfolgerungen überführt werden. In der therapeutischen Praxis zeigt sich immer wieder\, dass Überzeugungen inkonsistent\, voreilig oder kaum realitätsgeprüft sind – und dennoch handlungsleitend wirken. Diese Denkprozesse erzeugen unnötiges Leiden\, verfestigen Probleme und entziehen sich oft direkter Konfrontation. Der sokratische Dialog setzt genau hier an: nicht belehrend\, nicht korrigierend\, sondern prüfend\, klärend und konsequent am Denken selbst orientiert.\nAls zentrale Gesprächskompetenz kognitiv orientierter Psychotherapie ermöglicht der sokratische Dialog\, Überzeugungen schrittweise sichtbar\, überprüfbar und veränderbar zu machen. Seine Wirksamkeit liegt nicht in der Technik allein\, sondern in der Haltung: neugierig\, respektvoll und zugleich logisch präzise. Richtig angewendet fördert er Selbstreflexion\, Einsicht und Eigenverantwortung – ohne Widerstand zu provozieren oder die therapeutische Beziehung zu belasten. \nWas Sie in diesem Kurs erwartet:\nDer Kurs vermittelt den sokratischen Dialog als anspruchsvolles\, zugleich äußerst wirksames therapeutisches Instrument. Im Zentrum stehen fünf grundlegende Haltungen und Vorgehensweisen\, die eine gelungene sokratische Gesprächsführung ermöglichen. Die Teilnehmer:innen lernen\, wie sokratische Interventionen sorgfältig vorbereitet\, flexibel eingesetzt und situationsangemessen variiert werden können. Deutlich wird\, wie der Dialog in unterschiedliche therapeutische Konzepte integrierbar ist und warum seine Wirkung weit über reine Kognitionsarbeit hinausgeht. Theorie\, Demonstrationen und praktische Übungen greifen ineinander und machen den sokratischen Dialog als Denk- und Arbeitsweise erfahrbar. \nKonkret werden behandelt:\n\nDenkfehler und ihre klinische Relevanz\nTypische Verzerrungen\, voreilige Schlüsse und unlogische Überzeugungssysteme.\nHaltung im sokratischen Dialog\nNeugier\, Allparteilichkeit und logische Stringenz als therapeutische Grundlage.\nFünf zentrale Vorgehensweisen\nStruktur\, Fragetechniken und Gesprächslogik sokratischer Klärung.\nVorbereitung sokratischer Gespräche\nHypothesenbildung\, Zielklärung und Passung zur therapeutischen Situation.\nFlexible Anwendung in der Praxis\nIntegration in verschiedene Therapieansätze und Settings.\nGrenzen und Stolpersteine\nWann sokratische Techniken klären – und wann sie blockieren.\n\nWarum dieser Kurs?\nDer sokratische Dialog ist ein zentrales\, aber häufig unterschätztes Werkzeug psychotherapeutischer Arbeit. In einer Zeit zunehmender Komplexität\, emotionaler Überwältigung und schneller Bewertungen gewinnt präzises Denken therapeutisch an Bedeutung. Gleichzeitig erfordert sokratische Gesprächsführung ein hohes Maß an methodischer Klarheit und innerer Haltung.\nDer Kurs schärft diese Kompetenz und macht den sokratischen Dialog wieder zu dem\, was er sein kann: ein elegantes\, wirksames Instrument zur Förderung von Einsicht\, Autonomie und realistischer Selbstbewertung. Für Therapeut:innen\, die Denken nicht korrigieren\, sondern entwickeln wollen.
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SUMMARY:Gute Laune ist schön\, aber Sinn hält länger – Positive Interventionen für Resilienz und Lebenszufriedenheit
DESCRIPTION:Stärken fördern\, Ressourcen aktivieren\, Wohlbefinden systematisch aufbauen\nDie Positive Psychologie hat sich in den letzten 25 Jahren von einer wissenschaftlichen Bewegung zu einem zentralen Bestandteil moderner psychotherapeutischer Arbeit entwickelt. Was einst als Projekt begann\, das den Blick jenseits von Symptomen auf menschliche Stärken und gelingende Lebensführung lenken sollte\, ist heute ein empirisch gut abgesichertes Feld mit Relevanz weit über die Gesundheitspsychologie hinaus. Viele Interventionen\, die ursprünglich für Menschen ohne psychische Erkrankung entwickelt wurden\, zeigen inzwischen klare Wirksamkeit bei Depressionen\, emotionaler Erschöpfung und anderen behandlungsrelevanten Belastungszuständen. Dieser Kurs führt in die Grundlogik positiver Interventionen ein und zeigt\, wie sie therapeutische Prozesse sinnvoll ergänzen – ohne in Wohlfühlrhetorik oder vereinfachte Glücksformeln abzurutschen. \nSie lernen\, welche Mechanismen hinter positiven Interventionen stehen\, wie sich Stärkenorientierung mit klassischer Psychopathologiearbeit verbinden lässt und warum manche PPIs robust wirken\, während andere nur begrenzt Nutzen entfalten. Anhand ausgewählter Übungen – von Dankbarkeitspraktiken über Stärkenanalysen bis hin zu positiven Zukunftsbildern – erleben Sie selbst\, wie sich Interventionen anfühlen\, die Wohlbefinden kultivieren und kognitive wie emotionale Muster stabil verändern können. Die Veranstaltung bietet einen wissenschaftlich präzisen Rahmen und gleichzeitig ausreichend Raum für praktische Erprobung\, Reflexion und eine kritische Einordnung des Positiven im psychotherapeutischen Alltag. \nWas Sie in diesem Kurs erwartet:\nSie erhalten eine fundierte Einführung in die Entwicklung der Positiven Psychologie und ihre theoretische Basis – von frühen Konzepten über Kognitionsforschung bis hin zu neurowissenschaftlichen Modellen des Positiven. Der Kurs stellt zentrale PPIs und ihre Evidenzlage vor\, ordnet ihre Wirksamkeit im Vergleich zu klassischen Interventionen ein und zeigt\, wie sie in bestehende Therapieansätze integriert werden können\, ohne den Fokus auf Symptomreduktion zu verlieren. Die praktische Arbeit ermöglicht es Ihnen\, die Interventionen selbst zu erfahren\, die Passung für unterschiedliche Patient:innen einzuschätzen und typische Missverständnisse zu vermeiden\, etwa die Verwechslung von Positivität mit toxischer Optimismusrhetorik. \nKonkret werden behandelt:\n\nEntstehung und Grundkonzepte der Positiven Psychologie\nWirkmechanismen positiver Interventionen: Motivation\, Emotion\, Kognition\, Neurobiologie\nEvidenzlage zu PPIs: Wirksamkeit bei Depression\, Belastung und allgemeinem Wohlbefinden\nPraktische Übungen: Dankbarkeitsinterventionen\, Stärkenorientierung\, positive Zukunftsprospekte\nIntegration in therapeutische Prozesse: Indikation\, Dosierung\, Fallstricke\, Grenzen\n\nWarum dieser Kurs?\nPositive Interventionen sind weit mehr als „etwas Nettes zusätzlich“ – sie erweitern den therapeutischen Werkzeugkasten um evidenzbasierte Ansätze\, die Wohlbefinden\, Motivation und Resilienz messbar stärken. Angesichts steigender Depressionsraten\, chronischer Stressbelastungen und zunehmender Erschöpfungszustände gewinnt die Fähigkeit\, auch die gesundheitsfördernden Anteile menschlicher Erfahrung gezielt zu aktivieren\, immer mehr an Bedeutung. Viele Psychotherapeut:innen wünschen sich einen klaren\, wissenschaftlich unterfütterten Zugang zur Positiven Psychologie – frei von esoterischer Überhöhung und trotzdem erfahrungsnah. Dieser Kurs bietet genau das: eine seriöse\, praktisch nutzbare Einführung in ein Feld\, das therapeutische Arbeit nachhaltig bereichern kann.
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SUMMARY:Locker bleiben in der Gefühlsachterbahn - Stressbewältigung und Emotionsregulation für Kinder und ihre Eltern
DESCRIPTION:Entwicklungspsychologische Grundlagen und wirksame Interventionen für Kinder und ihr Umfeld\nStress und emotionale Überforderung sind längst keine Phänomene des Erwachsenenalters mehr. Bereits im Grundschulalter zeigen Kinder deutliche Unterschiede in ihrer Fähigkeit\, Belastungen wahrzunehmen\, zu regulieren und konstruktiv zu bewältigen. Diese frühen Kompetenzen wirken weit über die Kindheit hinaus und beeinflussen psychische Gesundheit\, Lernverhalten und soziale Beziehungen. In der therapeutischen und präventiven Arbeit stellt sich daher nicht nur die Frage\, wie Kinder selbst gestärkt werden können\, sondern auch\, wie ihr soziales Umfeld zur emotionalen Entwicklung beiträgt.\nDer Kurs nimmt Stressbewältigung und Emotionsregulation konsequent aus entwicklungspsychologischer Perspektive in den Blick. Deutlich wird\, dass kindliche Emotionsregulation kein isolierter Prozess ist\, sondern in einem engen Zusammenspiel von individuellen Fähigkeiten\, elterlicher Unterstützung und pädagogischem Handeln entsteht. Therapeutische und präventive Interventionen müssen diesem Zusammenspiel Rechnung tragen\, um nachhaltig wirksam zu sein. \nWas Sie in diesem Kurs erwartet\nDie Fortbildung stellt evidenzbasierte Trainings zur Förderung von Stressbewältigungs- und Emotionsregulationskompetenzen bei Kindern im Grundschulalter praxisnah vor. Im Mittelpunkt stehen konkrete Interventionselemente\, die gemeinsam erprobt und in ihrer Wirkung reflektiert werden. Ergänzend werden die theoretischen Grundlagen dieser Trainings sowie zentrale Evaluationsergebnisse eingeordnet\, um Wirksamkeit und Grenzen realistisch einschätzen zu können. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Methoden zur Einbindung von Eltern\, die gezielt deren Rolle in der emotionalen Entwicklung von Kindern stärken. Theorie\, praktische Durchführung und Reflexion greifen dabei eng ineinander. \nKonkret werden behandelt:\n\nStress und Emotionsregulation im Kindesalter\nEntwicklungspsychologische Grundlagen und typische Belastungsmuster im Grundschulalter.\nTrainingsprogramme für Kinder\nVorstellung und praktische Erprobung zentraler Interventionselemente.\nFörderung emotionaler Kompetenzen\nAufbau von Wahrnehmung\, Benennung und Regulation von Emotionen.\nElternarbeit und Psychoedukation\nMethoden zur Unterstützung elterlicher Kompetenz in der Emotionsbegleitung.\nEvaluation und Wirksamkeit\nEinordnung empirischer Befunde zu Stressbewältigungs- und Emotionsregulationstrainings.\nDiagnostische Erhebungsinstrumente\nÜberblick über Verfahren zur Erfassung kindlicher und elterlicher Kompetenzen.\n\nWarum dieser Kurs?\nStressbewältigung und Emotionsregulation gehören zu den zentralen Schutzfaktoren psychischer Gesundheit – und müssen früh entwickelt werden. Gleichzeitig zeigt die Praxis\, dass Interventionen dann besonders wirksam sind\, wenn Kinder und ihr Umfeld gemeinsam in den Blick genommen werden. Ohne dieses Zusammenspiel bleiben Effekte oft begrenzt.\nDer Kurs verbindet entwicklungspsychologische Theorie mit unmittelbar anwendbaren Interventionen und empirischer Fundierung. Er richtet sich an Fachkräfte\, die Kinder nicht nur kurzfristig entlasten\, sondern ihre emotionale Entwicklung nachhaltig stärken wollen – durch gezielte Arbeit mit den Kindern selbst ebenso wie durch die Einbindung der Erwachsenen\, die sie im Alltag begleiten.
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SUMMARY:Kultursensitive Psychotherapie - oder: Global denken\, lokal heilen
DESCRIPTION:Transkulturelle Kompetenz zwischen Krankheitsverständnis\, Trauma und therapeutischer Beziehung\nPsychotherapeutische Arbeit findet nie im kulturellen Vakuum statt. Menschen bringen Werte\, Normen\, Deutungsmuster und spezifische Vorstellungen von Gesundheit und Krankheit mit – und diese prägen\, wie Symptome erlebt\, benannt und verarbeitet werden. In der Arbeit mit Patient:innen aus anderen kulturellen Kontexten wird dies besonders deutlich. Diagnostik\, Beziehungsgestaltung und Intervention können nur gelingen\, wenn das jeweilige Krankheitsverständnis verstanden und ernst genommen wird. Kultursensitive Psychotherapie ist damit keine Zusatzqualifikation\, sondern eine grundlegende therapeutische Kompetenz.\nAktuelle globale Entwicklungen verstärken diese Anforderungen erheblich. Krieg\, politische Umbrüche\, Armut und Naturkatastrophen haben weltweit zu Flucht- und Migrationserfahrungen geführt\, die häufig mit komplexen psychischen Belastungen einhergehen. Viele Betroffene leiden unter unverarbeiteten traumatischen Erfahrungen\, transgenerationalen Belastungen und gleichzeitiger psychosozialer Destabilisierung im Aufnahmeland. Therapeutisch treffen diese Erfahrungen auf neue Normen\, Institutionen und eine fremde Sprache – ein Spannungsfeld\, das ohne transkulturelles Verständnis leicht zu Fehlinterpretationen und Behandlungsabbrüchen führt. \nWas Sie in diesem Kurs erwartet:\nDer Kurs vermittelt ein differenziertes Verständnis kultursensitiver Psychotherapie auf der Grundlage aktueller transkultureller Forschung und Psychotraumatologie. Im Fokus stehen kulturspezifische Krankheitsmodelle\, Formen der Symptomausprägung und Bewältigungsstrategien in unterschiedlichen kulturellen Kontexten. Die Teilnehmer:innen lernen\, wie Empathie\, Wertschätzung und Kongruenz gezielt eingesetzt werden können\, um tragfähige therapeutische Allianzen aufzubauen. Neue Studien und Behandlungsansätze der transkulturellen Psychotherapie werden vorgestellt und kritisch eingeordnet\, mit besonderem Augenmerk auf ihre klinische Umsetzbarkeit. \nKonkret werden behandelt:\n\nKultur und Krankheitsverständnis\nEinfluss von Werten\, Normen und religiösen Deutungsmustern auf Symptomatik und Diagnostik.\nTranskulturelle Beziehungsgestaltung\nEmpathie\, Haltung und Kommunikation als Grundlage therapeutischer Kooperation.\nTrauma\, Migration und Entwurzelung\nMehrdimensionale Belastungen durch Krieg\, Flucht und Akkulturation.\nPsychotraumatologische Perspektiven\nAktuelle Konzepte zu transgenerationalen Traumata und kulturell geprägter Traumaverarbeitung.\nNeue Behandlungsansätze\nEvidenzbasierte Interventionen der transkulturellen Psychotherapie und ihre Grenzen.\nKritische Reflexion\nRisiken von Pathologisierung\, Kulturstereotypen und Fehlinterpretationen.\n\nWarum dieser Kurs?\nKultursensitive Psychotherapie gewinnt angesichts globaler Migrationsbewegungen und gesellschaftlicher Vielfalt zunehmend an Bedeutung. Ohne transkulturelle Kompetenz besteht die Gefahr\, Symptome falsch zu deuten\, Ressourcen zu übersehen oder therapeutische Beziehungen unbeabsichtigt zu destabilisieren. Gleichzeitig eröffnet ein kultursensitiver Zugang neue therapeutische Möglichkeiten und erweitert den Blick auf psychische Gesundheit.\nDer Kurs bietet eine wissenschaftlich fundierte\, klinisch relevante Orientierung für die Arbeit in transkulturellen Settings. Er richtet sich an Therapeut:innen\, die global denken und lokal wirksam heilen wollen – differenziert\, reflektiert und professionell.
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SUMMARY:Sport und Psychotherapie - oder: Wie der Muskel dem Kopf hilft
DESCRIPTION:Bewegung als Wirkfaktor zwischen Evidenz\, Motivation und therapeutischer Integration\nKörperliche Aktivität ist einer der am besten belegten\, zugleich aber am wenigsten konsequent genutzten Wirkfaktoren in der Behandlung psychischer Erkrankungen. Besonders bei Depression zeigt die Evidenz klar: Gezielte Bewegung verbessert nicht nur die psychische Symptomatik\, sondern wirkt zugleich protektiv auf somatische Gesundheit\, Selbstwirksamkeit und Rückfallrisiko. In der Versorgungspraxis bleibt dieses Potenzial jedoch häufig ungenutzt – nicht aus Mangel an Wissen\, sondern aus Unsicherheit darüber\, wie Bewegung therapeutisch sinnvoll\, motivierend und nachhaltig integriert werden kann.\nDer Kurs rückt Bewegung aus der Ecke allgemeiner Lebensstilberatung heraus und verortet sie als gezielte\, evidenzbasierte Intervention innerhalb psychotherapeutischer Behandlung. Entscheidend ist dabei weniger die Sportart als die therapeutische Einbettung: Motivation\, Dosierung\, Passung und interdisziplinäre Zusammenarbeit bestimmen\, ob Bewegung Wirkung entfaltet oder verpufft. \nWas Sie in diesem Kurs erwartet:\nDer Kurs vermittelt einen aktuellen Überblick über Versorgungslage und Evidenz sporttherapeutischer Ansätze bei psychischen Erkrankungen mit Schwerpunkt Depression. Auf dieser Basis wird gezeigt\, wie Bewegung gezielt als therapeutischer Baustein eingesetzt werden kann – strukturiert\, individualisiert und anschlussfähig an bestehende Therapiekonzepte. Anhand praktischer Übungen und Fallbeispiele aus der STEP.De Sporttherapie bei Depression wird deutlich\, wie Motivation aufgebaut\, Hemmnisse überwunden und Training wirksam begleitet werden kann. Ein weiterer Fokus liegt auf der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Sport- und Psychotherapeut:innen\, um Behandlung kohärent und wirksam zu gestalten. \nKonkret werden behandelt:\n\nEvidenz und Versorgung\nAktueller Stand sporttherapeutischer Wirksamkeit bei Depression und anderen Störungsbildern.\nWirkmechanismen von Bewegung\nPsychologische\, neurobiologische und verhaltensbezogene Effekte körperlicher Aktivität.\nMotivation und Adhärenz\nStrategien zur Förderung von Beginn\, Durchhalten und Rückfallprävention.\nTherapeutische Integration\nEinbettung von Bewegung in laufende Psychotherapien.\nPraxis und Fallbeispiele\nKonkrete Umsetzung anhand strukturierter sporttherapeutischer Konzepte.\nInterdisziplinäre Zusammenarbeit\nRollen\, Schnittstellen und Kommunikation zwischen Sport- und Psychotherapie.\n\nWarum dieser Kurs?\nDie Wirksamkeit von Bewegung ist gut belegt – ihre Umsetzung im therapeutischen Alltag hingegen oft unzureichend. Ohne klare Konzepte droht Sport zur unverbindlichen Empfehlung zu werden\, die Patient:innen überfordert oder demotiviert.\nDer Kurs schließt diese Lücke. Er bietet eine fundierte\, praxisnahe Orientierung\, wie Bewegung als therapeutischer Wirkfaktor genutzt werden kann – nicht zusätzlich\, sondern integriert. Für Therapeut:innen und Ärzt:innen\, die evidenzbasiert arbeiten und Patient:innen dabei unterstützen wollen\, dass der Muskel dem Kopf tatsächlich hilft.
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SUMMARY:Tourette und Tics - Es darf auch etwas Besonderes sein
DESCRIPTION:Diagnostische Präzision und wirksame Behandlung eines unterschätzten Störungsbildes\nTic-Störungen und das Tourette-Syndrom gehören zu den am häufigsten missverstandenen neuropsychiatrischen Erkrankungen. Trotz klarer klinischer Merkmale werden sie in der psychotherapeutischen Praxis häufig übersehen\, fehlgedeutet oder unzureichend behandelt. Die Folgen sind gravierend: unnötige Chronifizierung\, sekundäre psychische Belastungen und ein erheblicher Leidensdruck bei Betroffenen und ihren Familien. Umso problematischer ist\, dass nur wenige Psychotherapeut:innen über eine gesicherte diagnostische und therapeutische Expertise verfügen.\nDer Kurs setzt genau hier an. Er zeigt\, dass Tic-Störungen weder kuriose Randphänomene noch primär pädagogische Probleme sind\, sondern klar beschreibbare\, behandelbare Störungsbilder mit spezifischer neurobiologischer und lerntheoretischer Logik. Therapeutisch entscheidend ist die Fähigkeit\, Tics zuverlässig zu erkennen\, von anderen Bewegungs- und Verhaltensauffälligkeiten abzugrenzen und ein strukturiertes\, evidenzbasiertes Vorgehen einzuleiten. \nWas Sie in diesem Kurs erwartet:\nDer zweitägige Workshop vermittelt einen umfassenden Überblick über alle klinisch relevanten Aspekte von Tic-Störungen und dem Tourette-Syndrom. Anhand zahlreicher Videobeispiele wird die diagnostische Sicherheit geschult und der Blick für subtile wie komplexe Tic-Phänomene geschärft. Nach Möglichkeit wird ein direkter Austausch mit Betroffenen ermöglicht\, um subjektives Erleben und klinische Theorie zusammenzuführen.\nDer zweite Kurstag ist der verhaltenstherapeutischen Behandlung gewidmet\, mit Schwerpunkt auf dem Habit Reversal Training (HRT). Neben theoretischen Grundlagen und aktuellen Forschungsergebnissen stehen praktische Anwendung\, typische Stolpersteine und Besonderheiten in der Behandlung von Kindern und Jugendlichen im Fokus. Der Kurs ist interaktiv angelegt und bietet Raum für eigene Fallbeispiele und klinische Fragen. \nKonkret werden behandelt:\n\nPhänomenologie von Tic-Störungen\nMotorische und vokale Tics\, Tourette-Syndrom und typische Verlaufsformen.\nDifferentialdiagnostik\nAbgrenzung zu Zwangsstörungen\, funktionellen Bewegungsstörungen\, ADHS und anderen Störungsbildern.\nDiagnostische Sicherheit\nKlinische Kriterien\, Beobachtung und Nutzung von Videomaterial.\nLeben mit Tics\nSubjektives Erleben\, soziale Folgen und sekundäre psychische Belastungen.\nVerhaltenstherapeutische Behandlung\nEinführung in Habit Reversal Training (HRT) und verwandte Verfahren.\nBesonderheiten bei Kindern und Jugendlichen\nEntwicklungsaspekte\, Einbindung von Bezugspersonen und Setting-Fragen.\n\nWarum dieser Kurs?\nTic-Störungen sind gut behandelbar – vorausgesetzt\, sie werden erkannt und fachkundig angegangen. Der Mangel an spezialisierter Expertise führt jedoch dazu\, dass viele Betroffene jahrelang ohne angemessene Hilfe bleiben. Gleichzeitig zeigt die Forschung eindeutig\, dass verhaltenstherapeutische Verfahren wie HRT hochwirksam sind.\nDer Kurs richtet sich an Therapeut:innen\, die ihre diagnostische Kompetenz erweitern und ein klar strukturiertes\, evidenzbasiertes Behandlungsrepertoire aufbauen möchten. Er bietet die Möglichkeit\, sich in einem selten abgedeckten\, aber hochrelevanten Feld zu spezialisieren – und damit zu denjenigen zu gehören\, die Tourette und Tic-Störungen nicht nur erkennen\, sondern wirksam behandeln können.
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SUMMARY:Psychoonkologie – Wie kann Unterstützung gelingen?
DESCRIPTION:Psychotherapeutische Begleitung in existenziellen Belastungssituationen\nEine Krebsdiagnose erschüttert nicht nur den Körper – sie verändert Beziehungen\, Lebensperspektiven und die fundamentale Sicherheit\, auf die Menschen bauen. Für Psychotherapeut:innen bedeutet das: Arbeit unter höchstem emotionalem Druck\, mit Menschen in akuter existenzieller Not und mit Angehörigen\, die oft ebenso belastet sind wie die Erkrankten selbst. \nWas Sie in diesem Kurs erwartet:\nProf. Dr. Tanja Zimmermann führt Sie systematisch in die psychoonkologische Arbeit ein – von den neurobiologischen Grundlagen der Stress- und Traumaverarbeitung über evidenzbasierte Interventionsmethoden bis zur Gestaltung therapeutischer Prozesse unter Bedingungen massiver Verunsicherung. Sie lernen\, wie Diagnostik und Behandlungsplanung in verschiedenen Krankheitsphasen aussehen können: von der akuten Krisenintervention nach Diagnosestellung über die Begleitung während belastender Behandlungen bis zur therapeutischen Arbeit mit Langzeitüberlebenden oder in palliativen Situationen. \nKonkret werden behandelt:\n\nPsychische Belastungsreaktionen im Krankheitsverlauf: Angststörungen\, Anpassungsstörungen\, Depression\, posttraumatische Belastungssymptomatik\nSpezifische Interventionen: Meaning-Making\, Würdezentrierte Therapie\, Akzeptanz- und Commitment-Ansätze in der Psychoonkologie\nArbeit mit Paaren und Familien: Wenn Kommunikation abbricht und Rollen neu verhandelt werden müssen\nDer eigene Umgang mit Sterben\, Tod und therapeutischer Ohnmacht\n\nWarum dieser Kurs?\nDie Versorgungsrealität ist eindeutig: Etwa 30-40% aller Krebspatient:innen entwickeln behandlungsbedürftige psychische Störungen\, doch nur ein Bruchteil erhält adäquate psychoonkologische Unterstützung. Während die Onkologie hochspezialisiert arbeitet\, bleibt die psychische Dimension oft unterversorgt – trotz klarer Leitlinienempfehlungen und trotz nachweisbarer Effekte auf Lebensqualität\, Therapieadhärenz und Krankheitsbewältigung. Für Sie als Psychotherapeut:in eröffnet sich hier ein bedeutsames Arbeitsfeld\, in dem Sie Menschen in ihrer verletzlichsten Phase begleiten können – fachlich fundiert\, menschlich nah\, mit klarer therapeutischer Struktur.
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SUMMARY:Medial ins Wachkoma: Der schmale Grat zwischen Spaß und Sucht
DESCRIPTION:Digitale Verhaltensweisen verstehen\, Risiken erkennen\, pathologische Muster klar benennen\n8\,4 Prozent der 12- bis 17-jährigen Jugendlichen und 5\,5 Prozent der 18- bis 25-jährigen jungen Erwachsenen zeigen eine computer- oder internetbezogene Störung – Tendenz steigend. Sie kennen das aus Ihrer Praxis: Der 16-Jährige\, dessen Schulkarriere am seidenen Faden hängt\, weil die Nächte dem Gaming gehören. Die junge Frau\, die Social Media zur Flucht nutzt\, während ihre Beziehungen zerbrechen. Eltern\, die zwischen „Das ist doch nur eine Phase“ und echter Sorge schwanken. \nDie neue ICD-11-Diagnose „Gaming Disorder“ ist da – doch wie setzen Sie sie diagnostisch präzise um? Wann kippt intensiver Konsum in pathologisches Verhalten? Und vor allem: Welche Therapie funktioniert tatsächlich\, wenn digitale Abstinenz keine Option ist? \nDieser Kurs vermittelt\, wie Sie internetbezogene Störungen sicher diagnostizieren und therapeutisch behandeln. Sie lernen die Entstehungsmechanismen pathologischer Mediennutzung kennen und erfahren\, wie Sie schwankende Motivation konstruktiv nutzen können. Anhand klinischer Bilder wie Gaming Disorder\, Social-Media-Abhängigkeit oder exzessiven Online-Verhaltensweisen werden die Grenzen zwischen Gewohnheit\, dysfunktionalem Konsum und Sucht deutlich. Videodokumentierte Fallbeispiele zeigen typische diagnostische Fehler und erfolgreiche therapeutische Wendepunkte. \nWas Sie in diesem Kurs erwartet:\nSie erhalten einen wissenschaftlich fundierten Überblick über die neuen ICD-11-Diagnosen im Bereich „Disorders due to addictive behaviours“ und deren sichere Anwendung in der ambulanten Praxis. Seit Januar 2022 haben Betroffene durch die ICD-11-Diagnose „Gaming Disorder“ erstmals einen offiziellen Behandlungsanspruch – das bedeutet: Ihre Diagnose wird abgerechnet\, Ihre Behandlung wird finanziert. \nAnhand von Fallvignetten werden zentrale diagnostische Merkmale erarbeitet: Kontrollverlust\, Toleranzentwicklung\, Funktionsbeeinträchtigung\, Rückzug aus Offline-Aktivitäten. Sie lernen das STICA-Therapieprotokoll kennen – die weltweit erste randomisierte kontrollierte Studie zur Wirksamkeit kognitiv-behavioraler Behandlung von Computerspiel- und Internetsucht\, veröffentlicht in JAMA Psychiatry. Das 15-wöchige Kurzzeitprogramm ist in die S1-Leitlinie der AWMF eingeflossen und wird Schritt für Schritt vorgestellt – mit Übungssequenzen\, Rückfallprävention und motivationaler Gesprächsführung. \nZwei Bausteine erwiesen sich als besonders wirksam: die Phase der Abstinenz und die kontrollierte Exposition mit dem Suchtmittel. Der Schwerpunkt liegt auf einem therapeutischen Vorgehen\, das im Alltag ambulanter Versorgung realistisch und effektiv umsetzbar ist – keine theoretischen Konzepte\, sondern erprobte Praxis. \nKonkret werden behandelt:\n\nDiagnostische Differenzierung: Intensiver Gebrauch vs. problematische Nutzung vs. Abhängigkeit – ICD-11-konform und gutachtersicher\nNeuropsychologische und behaviorale Mechanismen: Intermittierende Verstärkung aktiviert das Belohnungssystem ähnlich wie Glücksspiel – Dopamin-Ausschüttung bei variablen Belohnungen. Sie verstehen die neurobiologischen Grundlagen und können sie Ihren Patienten psychoedukativ vermitteln\nDie Tricks der Gaming-Industrie: Lootboxen generieren jährlich über 20 Milliarden US-Dollar durch manipulative Techniken – undurchschaubare Algorithmen\, irreführendes Design und virtuelle Währungen verschleiern reale Kosten. Wenn Sie diese Mechanismen durchschauen\, können Sie Ihren Patienten helfen\, sich davon zu befreien\nTherapeutische Methoden: Vom klassischen Abstinenzmodell zur kontrollierten Nutzung\, Expositions- und Stimuluskontrolle\, digitale Konsumtagebücher\, Rückfallmanagement – weil „Einfach offline bleiben“ keine Lösung ist\nEntwicklungspsychologische Besonderheiten: Jugendliche und junge Erwachsene\, Elternarbeit als therapeutischer Baustein\, konstruktiver Umgang mit Widerstand und Ambivalenz\nGruppentherapie nach STICA: Aufbau\, Module\, konkrete Interventionen\, Umgang mit Dropouts – fertige Strukturen\, die Sie direkt übernehmen können\n\nWarum dieser Kurs?\nDie Zahl der Menschen\, die unter digitaler Mediennutzung klinisch relevant leiden\, steigt kontinuierlich. In Deutschland variieren die Prävalenzschätzungen zwischen 0\,2% und 1% in der Allgemeinbevölkerung\, bei Jugendlichen liegen die Raten deutlich höher mit 1-2%. Das bedeutet: In jeder größeren Praxis sitzen diese Patienten – diagnostiziert oder nicht. Trotz der neuen ICD-11-Kriterien herrscht in der Versorgungspraxis noch Unsicherheit: Wo beginnt die Störung? Wann ist Intervention notwendig? Welche Behandlung wirkt? \nDie Zahlen sind alarmierend: Studien zeigen eine klare Korrelation zwischen Lootbox-Käufen und Spielsucht\, wobei 5% der Käufer mehr als 100 US-Dollar monatlich ausgeben – oft aus Risikogruppen mit problematischem Spielverhalten. Die Gaming-Industrie nutzt bewusst verhaltenspsychologische Erkenntnisse: 75 Prozent der befragten Gamer stimmen zu\, dass Lootboxen dazu verleiten\, wiederholt Geld auszugeben. Ihre Patienten spüren: Hier läuft etwas schief – doch sie verstehen nicht\, warum sie nicht aufhören können. \nStudien zeigen\, dass internetbezogene Störungen mit erheblichen psychosozialen Beeinträchtigungen einhergehen und familiäre\, schulische sowie berufliche Entwicklungen blockieren können. Hier setzt STICA an: Das STICA-Programm konnte depressive Symptome erheblich verringern\, die psychische\, soziale und berufliche Funktionsfähigkeit deutlich verbessern und Patienten befähigen\, ihre Online-Zeiten auf ein gesundes Maß zu beschränken. \nDieser Kurs schließt eine Lücke in der psychotherapeutischen Ausbildung: Er bietet eine differenzierte und alltagsnahe Qualifikation im Umgang mit digitalen Verhaltenssüchten. Sie können eine zunehmend relevante Patientengruppe diagnostisch präzise erfassen und therapeutisch wirksam begleiten – mit dem einzigen wissenschaftlich evaluierten Behandlungsprogramm\, das seinen Wert in einer multizentrischen RCT-Studie bewiesen hat. Evidenzbasiert\, praxisnah\, sofort umsetzbar.
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SUMMARY:Wenn der Kopf fast platzt - Das Neueste zu Kopfschmerz und Migräne
DESCRIPTION:Zwischen Neurobiologie\, Psyche und wirksamer Schmerzbewältigung\nMigräne gehört zu den häufigsten und zugleich belastendsten Erkrankungen weltweit. Trotz gut beschriebener neurobiologischer Mechanismen bleibt die entscheidende Frage offen\, warum Migräneanfälle überhaupt ausgelöst werden und warum sie sich bei manchen Betroffenen chronifizieren. Im akuten Anfall ist Handlungsfähigkeit stark eingeschränkt\, was die Bedeutung wirksamer Akutbehandlung unterstreicht. Zugleich entscheidet sich der langfristige Verlauf weniger im Anfall selbst als in der Zeit dazwischen – dort\, wo Anfallshäufigkeit\, Erwartungsangst und Lebensführung beeinflusst werden können.\nIn der klinischen Praxis zeigt sich Migräne nicht als rein somatisches Geschehen. Psychologische Faktoren wirken auf Auslösung\, Verarbeitung und Bewältigung ein und bestimmen maßgeblich\, wie stark die Erkrankung die Lebensqualität beeinträchtigt. Der Kurs rückt diese Zusammenhänge in den Mittelpunkt und zeigt\, warum Migräne ohne psychotherapeutische Perspektive nicht adäquat verstanden und behandelt werden kann. \nWas Sie in diesem Kurs erwartet:\nDer Kurs vermittelt ein aktuelles\, integratives Verständnis von Kopfschmerz und Migräne auf der Grundlage des bio-psycho-sozialen Modells. Zunächst werden zentrale Erkenntnisse zur Pathophysiologie und zum heutigen Wissensstand eingeordnet und mit psychologischen Wirkfaktoren verknüpft. Darauf aufbauend werden medikamentöse und nicht-medikamentöse Behandlungsverfahren für Akuttherapie und Prophylaxe vorgestellt\, orientiert an den aktuellen wissenschaftlichen Leitlinien. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf psychotherapeutischen Ansätzen der Schmerzbewältigung und Prävention\, die nicht nur erklären\, sondern praktisch erfahrbar gemacht werden. \nKonkret werden behandelt:\n\nMigräne verstehen\nAktueller Stand zu Pathophysiologie\, Auslösern und Verlaufsdynamiken.\nDas bio-psycho-soziale Modell\nPsychologische Einflussfaktoren auf Schmerz\, Anfallshäufigkeit und Chronifizierung.\nAkutbehandlung und Prophylaxe\nMedikamentöse und nicht-medikamentöse Verfahren im Leitlinienkontext.\nPsychotherapeutische Schmerzbewältigung\nAnsätze zur Reduktion von Belastung\, Erwartungsangst und Funktionsbeeinträchtigung.\nBiofeedback und weitere Verfahren\nEvidenzbasierte Methoden zur aktiven Beeinflussung schmerzrelevanter Prozesse.\nPraktische Anwendung\nEinordnung und Umsetzung wirksamer Strategien im klinischen Alltag.\n\nWarum dieser Kurs?\nMigräne wird häufig primär pharmakologisch behandelt\, während psychologische Wirkfaktoren unterschätzt oder randständig betrachtet werden. Gleichzeitig zeigt die Forschung\, dass gerade diese Faktoren entscheidend für Verlauf\, Bewältigung und Lebensqualität sind. Ohne ein integratives Verständnis bleiben Behandlungen unvollständig.\nDer Kurs verbindet aktuelles neurobiologisches Wissen mit psychotherapeutischer Kompetenz und praktischer Anwendung. Er richtet sich an Therapeut:innen und Ärzt:innen\, die Migräne nicht nur lindern\, sondern langfristig beeinflussen wollen – fundiert\, leitlinienorientiert und mit einem klaren Blick für die psychologische Dimension einer hochrelevanten Schmerzerkrankung.
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SUMMARY:Komplexe Traumafolgestörung wirksam behandeln – Zwischen Stabilisierung\, Beziehung und Verarbeitung
DESCRIPTION:Traumafolgestörungen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen: Die Lebenszeitprävalenz für PTBS liegt bei etwa 7-8%\, bei schweren interpersonellen Traumata deutlich höher. Doch während die Behandlung einfacher PTBS mit Traumakonfrontation gut beforscht ist\, zeigt die ambulante Versorgung eine andere Realität. Sie kennen diese Patienten aus Ihrer Praxis: schwere Emotionsregulationsstörungen\, selbstschädigendes Verhalten\, tiefgreifende Beziehungsprobleme\, negatives Selbstbild – und ein therapeutischer Prozess\, der sich deutlich schwieriger gestaltet als Standardprotokolle suggerieren. \nDie diagnostische Kategorie der komplexen PTBS (ICD-11) trägt dieser klinischen Realität Rechnung. Sie entsteht typischerweise bei chronischer Traumatisierung in Kindheit und Jugend\, insbesondere wenn eine desorganisierte Bindung (Typ D) vorliegt. Diese Patienten schwanken zwischen verzweifelter Nähesuche und panischer Distanzierung\, zwischen Regression in kindliche Zustände und aggressiver Selbstablehnung. Die therapeutische Herausforderung liegt in der Balance zwischen Stabilisierung\, Beziehungsgestaltung und dosierter Verarbeitung – eine Gratwanderung\, die spezialisiertes Wissen erfordert. \nWas Sie in diesem Kurs erwartet:\nSie lernen die spezifischen Herausforderungen verstehen\, die sich aus der Kombination von chronischer Traumatisierung und desorganisierter Bindung ergeben. Das diagnostische Verständnis umfasst die Abgrenzung zwischen einfacher und komplexer PTBS\, die Bedeutung früher Bindungsstörungen und deren Auswirkungen auf den therapeutischen Prozess. \nEin zentraler Schwerpunkt liegt auf der Ego-State-Arbeit als Methode zur Behandlung dissoziativer Anteile. Sie lernen konkret den Umgang mit maligner Regression – jenen therapeutisch schwierigen Zuständen\, in denen Patienten in traumatisierte kindliche Ich-Anteile regredieren. Die Arbeit mit dem „inneren Kind“ wird ebenso vermittelt wie die therapeutisch anspruchsvolle Täterintrojekt-Arbeit: Viele komplex traumatisierte Patienten haben die abwertende\, schädigende Stimme des Täters internalisiert und richten massive Selbstablehnung gegen sich selbst. \nDer Kurs adressiert die zentrale klinische Frage: Wann stabilisieren\, wann konfrontieren? Sie erhalten differenzierte Kriterien für die Indikationsstellung. Diese Balance ist entscheidend: Zu frühe Konfrontation kann retraumatisieren\, ausschließliche Stabilisierung verhindert Heilung. Die vermittelten Methoden sind für die ambulante Psychotherapie konzipiert und berücksichtigen zeitlich begrenzte Behandlungskontingente. \nKonkret werden behandelt:\n\nDifferentialdiagnostik: PTBS versus komplexe PTBS\nDiagnostische Kriterien nach ICD-11\, Abgrenzung zwischen einfacher und komplexer PTBS. Besondere Bedeutung der Typ-D-Bindungsstörung für Verlauf und Behandlung. Klinische Marker für Komplexität: Emotionsregulation\, Beziehungsfähigkeit\, Selbstbild.\nBindungstheorie und ihre Bedeutung für die Traumabehandlung\nDesorganisierte Bindung als Risikofaktor für komplexe Traumafolgen. Auswirkungen auf die therapeutische Beziehung: Nähe-Distanz-Konflikte\, Übertragungsdynamiken\, Beziehungsabbrüche. Therapeutische Haltung und Beziehungsgestaltung als Heilungsfaktor.\nEgo-State-Arbeit: Theoretische Grundlagen und praktische Anwendung\nVerständnis dissoziativer Ich-Anteile bei komplexer PTBS. Identifikation und Arbeit mit verschiedenen Ego-States. Integration versus Kooperation der Anteile als therapeutisches Ziel.\nUmgang mit maligner Regression und Innere-Kind-Arbeit\nErkennen regressiver Zustände in der Therapie\, konstruktiver Umgang mit kindlichen Anteilen ohne Förderung chronischer Regression. Grenzsetzung und therapeutische Strukturierung bei schwierigen Regressionen.\nTäterintrojekt-Arbeit bei Selbstablehnung\nVerständnis internalisierter Täterrepräsentanzen und deren Rolle in der Aufrechterhaltung des Leidens. Therapeutische Techniken zur Identifikation\, Externalisierung und Bearbeitung selbstschädigender innerer Stimmen. Aufbau von Selbstmitgefühl als Gegengewicht.\nStabilisierung versus Traumaexposition: Die zentrale therapeutische Entscheidung\nDifferenzierte Indikationskriterien für Stabilisierung oder Konfrontation. Reihenfolge und Dosierung therapeutischer Interventionen. Umgang mit dem Dilemma zwischen Sicherheit und Fortschritt durch Exposition.\nPraktische Behandlungsplanung und Krisenmanagement\nStrukturierung komplexer\, oft jahrelang dauernder Behandlungen. Umgang mit Suizidalität\, Selbstverletzung\, Beziehungsabbrüchen. Fälle wie beispielsweise schwere komplexe PTBS nach sexuellem Missbrauch in der Kindheit\, organisierte Gewalt oder chronische Vernachlässigung.\n\nWarum dieser Kurs?\nKomplexe Traumafolgestörungen gehören zu den schwierigsten Behandlungsbildern in der ambulanten Psychotherapie. Während Expositionsverfahren für einfache PTBS gut evaluiert sind\, zeigen viele traumatisierte Patienten komplexe Störungsbilder mit schwerer Emotionsdysregulation\, Beziehungspathologie und dissoziativen Symptomen. Standardprotokolle greifen hier oft zu kurz. \nDie wissenschaftliche Anerkennung der komplexen PTBS als eigenständige Diagnose im ICD-11 trägt dieser Realität Rechnung. Aktuelle Forschung unterstreicht die Bedeutung von Stabilisierung\, Beziehungsarbeit und phasenorientierter Behandlung. Studien zeigen: Zu frühe Traumakonfrontation führt zu Behandlungsabbrüchen und Verschlechterungen. Gleichzeitig führt ausschließliche Stabilisierung nicht zur Heilung der Kernsymptomatik. \nDer Kurs vermittelt spezialisierte Methoden für diese therapeutische Gratwanderung. Die Ego-State-Arbeit bietet einen strukturierten Zugang zu dissoziativen Anteilen\, der sich in der Behandlung komplexer Traumafolgen als wirksam erwiesen hat. Die Arbeit mit maligner Regression und Täterintrojekten adressiert zentrale Behandlungshindernisse\, die in Standardmanualen oft fehlen. \nFür Ihre Praxis bedeutet dies: Sie gewinnen Handlungssicherheit in therapeutisch schwierigen Situationen und können eine Patientengruppe kompetent behandeln\, die häufig von krisenhaften Verläufen geprägt ist. Sie können die zentrale klinische Frage fundiert beantworten: Wann ist was indiziert? \nEntwickeln Sie spezialisierte Kompetenz für komplexe Traumafolgestörungen\, erweitern Sie Ihr therapeutisches Repertoire um evidenzbasierte Methoden jenseits standardisierter Exposition und verbessern Sie die Behandlungsergebnisse für eine anspruchsvolle\, leidensrelevante Patientengruppe.
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SUMMARY:Die Magie der Metaphern - Sprachbilder als therapeutisches Werkzeug
DESCRIPTION:Erleben erschließen\, Bedeutungen verschieben\, Veränderung verankern\nPsychotherapeutische Veränderung vollzieht sich nicht allein über rationale Einsicht\, sondern über Bedeutungszuschreibungen\, innere Bilder und erzählte Erfahrungen. Sprache ist dabei nie neutral: Sie strukturiert Wahrnehmung\, lenkt Aufmerksamkeit und formt Handlungsmöglichkeiten. Metaphern und Geschichten sind zentrale Träger dieses impliziten Wissens – sie speichern Erfahrungen\, organisieren Erinnerung und wirken oft stärker als explizite Erklärungen. In der therapeutischen Praxis eröffnen sie Zugänge zu Erlebensebenen\, die sich argumentativ nur schwer erreichen lassen.\nMetaphern ermöglichen es\, festgefahrene Deutungsmuster zu irritieren\, neue Perspektiven einzuführen und emotionale Erfahrungen unmittelbar erfahrbar zu machen. Sie schaffen Distanz\, ohne zu entwerten\, und Nähe\, ohne zu überfordern. Richtig eingesetzt werden sie zu kraftvollen Instrumenten\, um Veränderung nicht nur zu verstehen\, sondern zu erleben und im Alltag zu verankern. Der Kurs zeigt\, wie therapeutische Geschichten und Bilder gezielt genutzt werden können\, um Prozesse zu vertiefen und nachhaltig wirksam zu machen. \nWas Sie in diesem Kurs erwartet:\nDas Seminar vermittelt ein fundiertes Verständnis für den therapeutischen Einsatz von Metaphern und Geschichten über verschiedene Therapieansätze hinweg. Die Teilnehmer:innen lernen\, wie Metaphern passgenau entwickelt\, eingeführt und im Gesprächsprozess aufgegriffen werden können. Im Fokus steht dabei weniger das Erzählen an sich als das Wahrnehmen und Nutzen der entstehenden Bedeutungsräume. Deutlich wird\, wie Metaphern therapeutische Arbeit strukturieren\, Zwischenergebnisse verdichten und Veränderung langfristig erinnerbar machen. Theorie\, Demonstrationen und praktische Übungen sind eng miteinander verzahnt und ermöglichen eine sichere\, reflektierte Anwendung im therapeutischen Alltag. \nKonkret werden behandelt:\n\nMetaphern als Denk- und Erlebensstruktur\nPsychologische Grundlagen metaphorischen Verstehens und Lernens.\nTherapeutische Geschichten gezielt einsetzen\nIndikation\, Timing und Passung zu Problem und Beziehung.\nMetaphern im Gesprächsprozess\nErkennen\, aufgreifen und weiterentwickeln von Bildern der Patient:innen.\nPerspektivwechsel und Bedeutungsverschiebung\nIrritation festgefahrener Muster und Öffnung neuer Handlungsspielräume.\nNachhaltigkeit therapeutischer Arbeit\nVerdichten\, verankern und erinnerbar machen von Therapieergebnissen.\nGrenzen und Fallstricke\nWann Metaphern tragen – und wann sie Widerstand oder Missverständnisse erzeugen.\n\nWarum dieser Kurs?\nIn vielen Therapien bleibt Veränderung kognitiv verstanden\, aber emotional wenig verankert. Metaphern und Geschichten bieten hier einen wirkungsvollen Zugang\, um therapeutische Prozesse zu vertiefen und langfristig wirksam zu machen. Gleichzeitig erfordert ihr Einsatz Sensibilität\, Timing und konzeptionelle Klarheit – nicht jede Metapher wirkt\, nicht jede Geschichte passt.\nDer Kurs erweitert das therapeutische Repertoire um eine ressourcenreiche\, anschlussfähige Arbeitsweise\, die über Verfahren hinweg einsetzbar ist. Er stärkt die Fähigkeit\, Sprache nicht nur erklärend\, sondern gestaltend zu nutzen – damit aus Einsicht Erleben wird und aus Erleben Veränderung.
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SUMMARY:Wenn Worte nicht reichen – Psychotherapie im Spiegel der Pferde
DESCRIPTION:Beziehung\, Körpererleben und Symbolisierung im erweiterten therapeutischen Setting\nNicht alle therapeutisch relevanten Prozesse lassen sich sprachlich erreichen. Gerade dort\, wo frühe Beziehungserfahrungen\, präverbale Affekte oder tief verankerte Selbst- und Beziehungsmuster wirksam sind\, stößt das gesprochene Wort an Grenzen. Die Einbeziehung von Pferden in ein psychotherapeutisches Richtlinienverfahren stellt in diesem Sinne keine neue Therapieform dar\, sondern eine bewusste Erweiterung des therapeutischen Settings innerhalb eines etablierten Vorgehens – unter Wahrung aller fachlichen\, ethischen und methodischen Grundsätze der tiefenpsychologisch-analytischen Praxis.\nDas Pferd fungiert dabei als lebendiges\, resonanzfähiges Medium. Durch seine körperliche Präsenz\, seine Sensibilität für Beziehungssignale und seine unmittelbare Rückmeldung eröffnet es Erfahrungsräume\, in denen Fürsorge\, Vertrauen\, Führung\, Getragen-Werden\, Autonomie und Regression konkret erlebt und therapeutisch bearbeitet werden können. Diese Erfahrungen sind nicht symbolisch gemeint\, sondern real – und gerade deshalb psychodynamisch hoch relevant. \nWas Sie in diesem Kurs erwartet\nDas Seminar vermittelt einen fundierten Einblick in die Möglichkeiten pferdegestützter Interventionen als integriertes Therapieelement. Es zeigt\, wie der Einsatz des Pferdes flexibel\, indikationsgerecht und zielorientiert in den psychotherapeutischen Prozess eingebunden werden kann\, ohne die therapeutische Haltung oder das Verfahren zu verlassen. Neben einer theoretischen Einordnung der pferdegestützten Psychotherapie werden zahlreiche Praxisbeispiele aus der klinischen Arbeit vorgestellt und gemeinsam reflektiert. Die Teilnehmer:innen erhalten ein klares Verständnis dafür\, wann und wie das Pferd den therapeutischen Prozess katalysieren kann – und wo klare Grenzen verlaufen. \nKonkret werden behandelt:\n\nDas Pferd im therapeutischen Setting\nRolle\, Funktion und Einbettung in ein psychotherapeutisches Richtlinienverfahren.\nBeziehungsgestaltung und Körperselbst\nFürsorge\, Vertrauen\, Führung\, Autonomie und Regression im erlebten Kontakt.\nPsychodynamische Wirkmechanismen\nÜbertragung\, Gegenübertragung und Symbolisierung im erweiterten Setting.\nIndikation und Zielorientierung\nWann pferdegestützte Interventionen sinnvoll sind – und wann nicht.\nPraxisbeispiele aus der klinischen Arbeit\nKonkrete therapeutische Sequenzen und ihre Einordnung.\nFallsupervision\nBesprechung eigener Fälle der Teilnehmer:innen im geschützten Rahmen.\n\nWarum dieser Kurs?\nViele Patient:innen profitieren von therapeutischen Zugängen\, die über Sprache hinausgehen und Beziehung\, Körper und Handlung einbeziehen. Pferdegestützte Interventionen eröffnen hierfür einen besonderen Erfahrungsraum\, der therapeutische Prozesse vertiefen und beschleunigen kann – vorausgesetzt\, sie sind fachlich sauber eingebettet und reflektiert angewendet.\nDer Kurs richtet sich an Therapeut:innen und Fachkräfte mit psychotherapeutischem Hintergrund\, die ihr Setting erweitern möchten\, ohne ihre methodische Klarheit zu verlieren. Er bietet eine differenzierte\, praxisnahe Orientierung für alle\, die dort weiterarbeiten wollen\, wo Worte allein nicht mehr ausreichen – und Beziehung im Erleben neue Bedeutungen gewinnt.
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SUMMARY:Soziale Angst - Verstehen\, überwinden\, selbstbewusst leben
DESCRIPTION:Aufmerksamkeit\, Sicherheitsverhalten und wirksame Veränderung sozialer Bewertungsangst\nDie soziale Angststörung gehört zu den häufigsten psychischen Störungen und zugleich zu den am leichtesten zu übersehenden. In der therapeutischen Praxis tarnt sie sich nicht selten hinter depressiver Symptomatik\, Erschöpfung oder allgemeiner Vermeidung. Besonders tückisch ist ihr oft subtil ausgeprägtes Sicherheitsverhalten\, das kurzfristig entlastet\, langfristig jedoch genau jene Angst aufrechterhält\, die überwunden werden soll. So bleibt die Störung wirksam\, obwohl sie nicht klar benannt ist.\nTherapeutisch anspruchsvoll ist daher weniger die Symptomidentifikation als das präzise Verstehen der zugrunde liegenden Aufmerksamkeits- und Bewertungsprozesse. Soziale Angst ist kein Defizit sozialer Kompetenz\, sondern ein hochautomatisiertes Zusammenspiel aus Selbstfokussierung\, negativen Grundüberzeugungen und Vermeidungsstrategien. Der Kurs zeigt\, wie diese Mechanismen systematisch aufgedeckt und gezielt verändert werden können\, um schrittweise einen neuen\, selbstbestimmteren Lebensstil zu ermöglichen. \nWas Sie in diesem Kurs erwartet\nDer Workshop sensibilisiert für diagnostische Herausforderungen sozialer Angststörungen und stellt das international am besten evaluierte verhaltenstherapeutische Behandlungsmodell nach Clark und Wells vor. Im Mittelpunkt steht die individualisierte Therapieplanung: Wie werden Verhaltensexperimente so konzipiert\, dass sie wirklich neue Erfahrungen ermöglichen? Wie lässt sich die selbstfokussierte Aufmerksamkeit wirksam umlenken? Und wie kann mit tief verankerten\, schwer korrigierbaren Grundüberzeugungen gearbeitet werden\, ohne sie frontal zu bekämpfen? Theorie\, klinische Beispiele und praktische Umsetzung sind eng miteinander verzahnt. \nKonkret werden behandelt:\n\nSoziale Angst erkennen\nSubtile Symptomatik\, Sicherheitsverhalten und Abgrenzung zu komorbiden Störungen.\nDas Modell nach Clark & Wells\nAufrechterhaltende Prozesse sozialer Angst im therapeutischen Fokus.\nVerhaltensexperimente\nIndividuell zugeschnittene Planung und Durchführung mit maximaler Lernwirkung.\nAufmerksamkeitstraining\nTask Concentration Training zur Reduktion selbstfokussierter Wahrnehmung.\nArbeit an Grundüberzeugungen\nUmgang mit zentralen Annahmen wie „Ich bin uninteressant“ oder „Ich falle negativ auf“.\nTransfer in den Alltag\nSchrittweise Etablierung eines selbstbewussteren sozialen Verhaltens.\n\nWarum dieser Kurs?\nSoziale Angststörungen sind gut behandelbar – vorausgesetzt\, sie werden klar erkannt und konsequent adressiert. Gleichzeitig zeigt die Versorgungspraxis\, dass unzureichende Diagnostik oder unspezifische Interventionen häufig zu Chronifizierung führen. Das evidenzbasierte Modell nach Clark und Wells bietet hier eine präzise\, hochwirksame therapeutische Struktur.\nDer Kurs vermittelt diagnostische Schärfe und therapeutische Handlungssicherheit in einem zentralen Störungsbereich der Psychotherapie. Er richtet sich an Therapeut:innen\, die soziale Angst nicht nur lindern\, sondern nachhaltig verändern wollen – auf der Basis eines der bestuntersuchten Behandlungsansätze.
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SUMMARY:Man muss ja nicht zwischen den Stühlen sitzen - Stühlearbeit in der Schematherapie
DESCRIPTION:„Der Schutz von gestern ist das Gefängnis von heute“\nInnere Dialoge prägen das Erleben und Verhalten von Patient:innen fundamental. Selbstabwertende Stimmen\, die unablässig kritisieren\, perfektionistische Forderungen\, die nie erfüllbar sind\, oder kindliche Anteile\, die vor Verletzung schützen wollen – diese inneren Persönlichkeitsanteile bestimmen Denken\, Fühlen und Handeln oft mehr als äußere Umstände. Sie kennen das aus Ihrer Praxis: Patient:innen berichten von inneren Kämpfen\, beschreiben sich als „zerrissen“\, „hin- und hergerissen“ oder „wie gelähmt“ zwischen widersprüchlichen Impulsen. Diese inneren Konflikte manifestieren sich besonders deutlich bei Persönlichkeitsstörungen\, chronischen Depressionen und komplexen Traumafolgestörungen. \n„Der Schutz von gestern ist das Gefängnis von heute“ – dieses Prinzip beschreibt präzise\, was in der Schematherapie als Modi-Dynamik verstanden wird. Bewältigungsstrategien\, die in der Kindheit sinnvoll und notwendig waren\, verfestigen sich zu rigiden Mustern und schränken im Erwachsenenleben die Handlungsfähigkeit massiv ein. Kognitive Interventionen erreichen diese tief verankerten inneren Stimmen häufig nicht\, weil sie primär auf der rationalen Ebene arbeiten. Die Stühlearbeit hingegen externalisiert diese inneren Anteile\, macht sie sichtbar\, hörbar und emotional erfahrbar – und ermöglicht dadurch tiefgreifende Veränderung. \nDieser Kurs vermittelt Ihnen die „handwerkliche Strategie“ der Stühlearbeit in der Schematherapie. Sie lernen\, selbstschädigende innere Dialoge im Therapieraum nachzustellen\, ihre biografische Herkunft aufzudecken und fürsorgliche\, kraftvolle Gegenstrategien zu entwickeln. \nWas Sie in diesem Kurs erwartet\nDie Fortbildung basiert auf den schematherapeutischen Grundlagen nach Young\, Klosko und Weishaar sowie deren Weiterentwicklungen durch Roediger\, Jacob und andere. Die Stühlearbeit ist eine etablierte Technik in der Emotionsfokussierten Therapie und Schematherapie\, deren Wirksamkeit empirisch gut belegt ist. Studien zeigen\, dass die Externalisierung innerer Anteile und die dialogische Auseinandersetzung zwischen Modi zu signifikanten Verbesserungen in der Emotionsregulation\, Selbstwahrnehmung und Symptomreduktion führen – insbesondere bei strukturellen Störungen und chronifizierten Selbstabwertungsmustern. \nIm Zentrum steht die praktische Durchführung der Stühlearbeit: Sie lernen\, wie innere Dialoge räumlich externalisiert werden\, wie verschiedene Modi auf unterschiedlichen Stühlen Platz nehmen und wie der therapeutische Dialog zwischen diesen Anteilen gestaltet wird. Die Technik ist emotional aktivierend – sie macht rigide innere Überzeugungen nicht nur bewusst\, sondern erlebbar. Patient:innen erkennen die Herkunft ihrer inneren Stimmen\, verstehen deren ursprüngliche Schutzfunktion und entwickeln alternative\, gesündere Selbstgespräche. \nDer Kurs arbeitet erfahrungsorientiert und praktisch: Sie beobachten Demonstrationen\, üben die Technik selbst in Kleingruppen\, reflektieren eigene innere Anteile und entwickeln Sicherheit in der Durchführung. Besonderer Wert wird auf die therapeutische Haltung gelegt: Wie leite ich Patient:innen an\, zwischen Stühlen zu wechseln? Wie unterstütze ich die Aktivierung verschiedener Modi? Wie stärke ich den gesunden Erwachsenen\, damit er fürsorgliche Einsprüche gegen selbstschädigende Stimmen formulieren kann? \nSie lernen\, die Stühlearbeit flexibel einzusetzen: von der Diagnostik innerer Strukturen über die Bearbeitung spezifischer Konflikte bis hin zur Stabilisierung und Integration. Die Technik ist ambulant umsetzbar\, erfordert lediglich mehrere Stühle und lässt sich in 50-Minuten-Sitzungen integrieren. Gleichzeitig werden Grenzen und Kontraindikationen thematisiert\, um die Methode sicher und verantwortungsvoll anzuwenden. \nKonkret werden behandelt:\n\nGrundlagen der Modi-Arbeit und Indikationsstellung\nDas Modi-Modell der Schematherapie\, Identifikation relevanter Modi im therapeutischen Prozess\, Indikationen und Kontraindikationen für Stühlearbeit; praktische Vorbereitung von Patient:innen auf diese Technik.\nTechnische Durchführung der Stühlearbeit\nRäumliche Anordnung\, Anleitung zum Stuhlwechsel\, Aktivierung verschiedener Modi\, Moderation des Dialogs; konkrete Formulierungshilfen und Interventionsstrategien für verschiedene therapeutische Situationen.\nArbeit mit dem inneren Kritiker und dysfunktionalen Elternmodi\nExternalisierung selbstabwertender Stimmen\, Aufdeckung biografischer Ursprünge\, Entmachtung rigider Forderungen; Stärkung des gesunden Erwachsenen gegen innere Kritik und Überanpassung.\nAktivierung und Schutz des verletzten Kindes\nZugang zu verletzten\, einsamen oder wütenden Kindmodi\, emotionale Aktivierung ohne Retraumatisierung\, fürsorgliche Versorgung durch den gesunden Erwachsenen; praktische Balance zwischen Aktivierung und Stabilisierung.\nArbeit mit Bewältigungsmodi (Vermeidung\, Kompensation)\nVerständnis für Schutzfunktionen dysfunktionaler Bewältigungsstrategien\, würdigende Auseinandersetzung mit dem „inneren Beschützer“\, Entwicklung funktionalerer Alternativen; Umgang mit Widerstand gegen Veränderung.\nStärkung des gesunden Erwachsenen\nAufbau einer fürsorglichen\, kraftvollen inneren Stimme\, Einübung konstruktiver Selbstgespräche\, Integration verschiedener Modi unter der Führung des gesunden Erwachsenen; praktische Übungen zur Stabilisierung dieser Instanz.\nUmgang mit schwierigen Situationen und therapeutischen Herausforderungen\nBlockaden in der Stühlearbeit\, emotionale Überflutung\, dissoziative Tendenzen\, mangelnde Bereitschaft zum Stuhlwechsel; therapeutische Lösungsstrategien und Sicherheitsaspekte.\n\nWarum dieser Kurs?\nInnere Konflikte und selbstschädigende Dialoge gehören zu den hartnäckigsten therapeutischen Herausforderungen. Viele Patient:innen verstehen kognitiv\, dass ihre Selbstabwertung irrational ist\, können sich aber nicht davon befreien. Die inneren Stimmen sind zu dominant\, zu automatisiert\, zu tief verankert. Hier liegt die besondere Stärke der Stühlearbeit: Sie macht Unsichtbares sichtbar\, gibt inneren Anteilen eine räumliche Präsenz und ermöglicht dadurch eine Auseinandersetzung\, die weit über kognitive Disputation hinausgeht. \nDie Forschung zur Stühlearbeit belegt deren Wirksamkeit: Die Externalisierung innerer Anteile führt zu besserer emotionaler Differenzierung\, die dialogische Auseinandersetzung ermöglicht Integration statt Spaltung\, und die Stärkung des gesunden Erwachsenen fördert selbstfürsorgliche Haltungen. Besonders bei strukturellen Störungen\, bei denen innere Fragmentierung und dysfunktionale Modi-Dynamiken zentral sind\, hat sich die Stühlearbeit als wirksames Instrument erwiesen. \nDie Technik ist methodenintegrativ einsetzbar: Sie lässt sich mit anderen schematherapeutischen Elementen\, mit imaginativen Verfahren und mit klassischen verhaltenstherapeutischen Interventionen verbinden. Die Stühlearbeit diagnostiziert innere Strukturen\, macht biografische Zusammenhänge erlebbar und ermöglicht gleichzeitig konkrete Veränderungsarbeit. Patient:innen entwickeln ein tieferes Verständnis für ihre inneren Kämpfe und gewinnen Werkzeuge\, um diese konstruktiv zu bearbeiten. \nBesonders wertvoll ist die emotionale Aktivierung: Stühlearbeit wirkt nicht primär über Einsicht\, sondern über korrigierende emotionale Erfahrung. Patient:innen spüren die Kraft des inneren Kritikers – und erleben gleichzeitig\, wie der gesunde Erwachsene diesem wirksam entgegentreten kann. Diese Erfahrung ist nachhaltiger als jede kognitive Umstrukturierung\, weil sie auf der Ebene stattfindet\, auf der die Probleme verankert sind. \nSie verlassen diesen Kurs mit fundiertem Verständnis für die Modi-Arbeit\, praktischer Kompetenz in der Durchführung von Stühlearbeit und der therapeutischen Sicherheit\, auch komplexe innere Dynamiken professionell zu bearbeiten.
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SUMMARY:Embodiment - Wie die Haltung die Haltung beeinflusst: Resilienz stärken durch Körperbewusstsein
DESCRIPTION:Resilienz stärken durch Körperbewusstsein und verkörperte Selbstregulation\nPsychische Prozesse sind untrennbar mit dem Körper verbunden. Denken\, Fühlen und Handeln entstehen nicht losgelöst\, sondern eingebettet in körperliche Zustände\, Bewegungsmuster und die Interaktion mit der Umwelt. Das Konzept des Embodiments beschreibt diese wechselseitige Beeinflussung und rückt den Körper als aktiven Mitgestalter psychischer Prozesse in den Fokus. In der psychotherapeutischen Praxis wird dieser Zusammenhang häufig implizit genutzt\, bleibt jedoch selten systematisch reflektiert. Dabei zeigen empirische Befunde eindrucksvoll\, wie Haltungen\, Bewegungen und körperliche Spannungszustände kognitive Bewertungen\, emotionale Reaktionen und Handlungsbereitschaft unmittelbar beeinflussen.\nResilienz zeigt sich genau in dieser Fähigkeit zur Selbstregulation: Belastungen früh wahrzunehmen\, adaptive Anpassungsprozesse einzuleiten und das innere Gleichgewicht wiederherzustellen. Körperbewusstsein spielt dabei eine zentrale Rolle. Der Kurs macht deutlich\, wie verkörperte Interventionen genutzt werden können\, um  Resilienz nicht nur zu thematisieren\, sondern erfahrbar und nachhaltig veränderbar zu machen. \nWas Sie in diesem Kurs erwartet\nDas Seminar vermittelt ein fundiertes Verständnis von Embodiment als therapeutischem Wirkprinzip. Anhand ausgewählter empirischer Studien wird gezeigt\, wie gezielte Bewegungen und Haltungen Denkmuster\, Affekte und Stressreaktionen beeinflussen. Die Teilnehmer:innen lernen konkrete Bewegungs- und Wahrnehmungsübungen kennen\, die unmittelbar auf Selbstregulation und Bewältigungsstrategien wirken. Im Zentrum steht die Erfahrung: Wie sich innere Haltung durch äußere Haltung verändert – und wie dieser Prozess therapeutisch angeleitet werden kann. Theorie\, Selbsterfahrung und Reflexion sind dabei eng miteinander verbunden und ermöglichen eine sichere Integration in den therapeutischen Alltag. \nKonkret werden behandelt:\n\nEmbodiment als Wirkprinzip\nGrundlagen der Wechselwirkung zwischen Körper\, Psyche und Umwelt.\nResilienz und Selbstregulation\nKörperliche Zugänge zur Wiederherstellung inneren Gleichgewichts.\nBewegung und Denken\nEmpirische Befunde zur direkten Beeinflussung kognitiver Muster durch Haltung und Bewegung.\nVerkörperte Bewältigungsstrategien\nEinüben spezifischer Bewegungsabläufe zur Stärkung von Stabilität und Flexibilität.\nKörperbewusstsein in der Therapie\nAnleitung\, Dosierung und Einbettung körperbezogener Interventionen.\nGrenzen und Kontraindikationen\nSicherer Einsatz bei unterschiedlichen Belastungsniveaus und Störungsbildern.\n\nWarum dieser Kurs?\nResilienz wird in der Psychotherapie häufig kognitiv adressiert\, bleibt jedoch ohne körperliche Integration oft fragil. Embodiment bietet einen evidenzbasierten Zugang\, um Selbstregulation unmittelbar erfahrbar zu machen und Veränderung nachhaltig zu verankern. Gleichzeitig erfordert der Einsatz körperbezogener Interventionen ein klares Verständnis ihrer Wirkmechanismen.\nDer Kurs erweitert das therapeutische Repertoire um einen zentralen\, oft unterschätzten Wirkfaktor psychischer Gesundheit. Er stärkt die Fähigkeit\, Resilienz nicht nur zu erklären\, sondern über den Körper aufzubauen – damit Haltung nicht nur gedacht\, sondern gelebt wird.
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SUMMARY:Zwischen Ernst und Augenzwinkern: Humor als Wegweiser in der Therapie
DESCRIPTION:Humor als Wegweiser in der Therapie\nHumor zählt zu den wirksamsten\, zugleich jedoch am seltensten genutzten Ressourcen in der Psychotherapie. Viele Patient:innen berichten in Studien\, dass humorvolle Interventionen Entlastung schaffen\, Perspektiven öffnen und emotionale Distanz ermöglichen. Gleichzeitig zeigt die Versorgungsrealität\, dass Humor in therapeutischen Prozessen oft zurückhaltend eingesetzt wird – aus Sorge\, Grenzen zu überschreiten\, Kränkungen auszulösen oder die therapeutische Beziehung zu gefährden. Sie kennen das aus Ihrer Praxis: Klient:innen\, die in festgefahrenen Denkmustern verharren\, Veränderungsimpulse blockieren oder an alten Mustern festhalten\, obwohl sie gleichzeitig nach Orientierung suchen. \nGenau dort kann Humor – professionell eingesetzt – Veränderung ermöglichen. Aktuelle Forschung beschreibt Humor als regulative Strategie\, die kognitive Flexibilität fördert\, Affekte moduliert und Zugang zu neuen inneren Anteilen schafft. Besonders in der Arbeit mit rigiden\, perfektionistischen oder stark problemfokussierten Patient:innen eröffnet humorvolle Konfrontation eine zusätzliche Ebene der Interaktion\, die gleichermaßen wertschätzend wie irritierend wirken darf. \nDieser Kurs verbindet Konzeptwissen\, therapeutische Haltung und praktisches Können. Ziel ist es\, Humor als klinisch wirksames Werkzeug zu kultivieren\, das nicht bagatellisiert\, sondern vertieft – und therapeutische Prozesse gezielt in Bewegung bringt. \nWas Sie in diesem Kurs erwartet\nDie Fortbildung basiert auf fundierter psychotherapeutischer Theorie\, einschlägiger Fachliteratur und klinisch bewährten Methoden. Die evidenzbasierte Forschung beschreibt Humor als Intervention\, die Beziehungssicherheit stärkt\, Deeskalation ermöglicht und Ambiguitätstoleranz fördert. Arbeiten u. a. aus der Gestalttherapie\, dem Psychodrama\, der systemischen Therapie und personenzentrierten Ansätzen zeigen\, dass Humor – korrekt eingebettet – sowohl konfrontativ als auch zutiefst respektvoll wirken kann. \nIm Mittelpunkt stehen die Prinzipien der humorvollen Konfrontation (Rohr et al.)\, ergänzt durch theoretische Impulse wie Rortys Konzept der „liberalen Ironikerin“ sowie Modelle des inneren Teams\, in dem der „Narr“ als Perspektivwechsler fungiert. Alle Teilnehmenden erhalten das Buch „Sei ein Narr!“ Humorvolle Konfrontation in Beratung\, Therapie und Supervision (Rohr et al.; Carl-Auer). Die Umsetzung erfolgt praxisorientiert: an realitätsnahen Fallvignetten\, übungsbasiert und mit Fokus auf unmittelbar übertragbare Interventionen. \nSie arbeiten mit Haltungen wie Wertschätzung und Empathie\, zugleich aber mit der bewussten Entscheidung\, in bestimmten Momenten nicht kongruent zu reagieren – um Veränderung zu ermöglichen. Humor wird dabei weder zur Entwertung noch zur Selbstinszenierung genutzt\, sondern als präzise gesetzte therapeutische Irritation. \nKonkret werden behandelt:\n\nGrundlagen der humorvollen Konfrontation\nEinführung in Konzepte\, Haltungen und Wirkmechanismen; therapeutische Abgrenzung zwischen Humor\, Ironie\, Sarkasmus und Provokation.\nRortys „liberale Ironikerin“ als therapeutisches Modell\nAnwendung dieses philosophischen Ansatzes zur Förderung von Flexibilität\, Selbstrelativierung und Perspektivwechsel.\nTrickster-Prinzipien und der „Narr“ im Inneren Team\nWie spielerische Figuren alte Muster irritieren und neue Handlungsmöglichkeiten eröffnen; Einsatzmöglichkeiten in Diagnostik und Intervention.\nHumor im Spiegel verschiedener Therapieschulen\nImpulse aus Gestalttherapie\, Psychodrama\, systemischer Therapie und personzentrierter Haltung; differenzierte Indikationsstellung.\nHumorvolle Konfrontation in schwierigen Situationen\nUmgang mit Widerstand\, Rigidität\, Perfektionismus oder Selbstabwertung; Nutzen von humorvoller Irritation zur Regulation und Öffnung.\nInterventionstechniken und Mikro-Methoden\nSprachliche Impulse\, paradoxe Reframing-Elemente\, imaginative Ansätze\, Rollenwechsel\, szenische Durchführung\, Körpereinsatz.\nSelbstreflexion\, Haltung & Grenzen\nEigene Humorpräferenzen\, Risiken\, Timing\, Feinabstimmung; Reflexion über Sicherheit\, Beziehung und ethische Aspekte.\n\nWarum dieser Kurs?\nHumor ist in der Psychotherapie unterrepräsentiert\, obwohl er zu den wirksamsten Veränderungsimpulsen zählt. Viele Patient:innen profitieren davon\, wenn innere Konflikte oder rigide Muster durch humorvolle Irritation zugänglich werden. Psychotherapeutische Forschung zeigt\, dass humorvoll-konfrontative Interventionen bei einer breiten Palette psychischer Störungen positive Effekte erzielen können – insbesondere bei festgefahrenen Problemlagen\, hohen Kontrollbedürfnissen oder chronifizierten Sichtweisen. \nGleichzeitig fehlt es im Versorgungssystem häufig an qualifizierter Ausbildung zu diesem Thema. Die meisten Weiterbildungen fokussieren Techniken\, weniger aber heilsame Irritation\, spielerische Konfrontation und die Kunst\, humorvoll Grenzen zu verschieben\, ohne Beziehungssicherheit zu verlieren. Diese Lücke schließt der vorliegende Kurs: wissenschaftlich fundiert\, therapeutisch verantwortungsvoll und praxisnah. \nSie entwickeln ein differenziertes Verständnis für Humor als therapeutische Haltung\, nicht als „Gag“. Gleichzeitig erwerben Sie konkrete Fähigkeiten – von sprachlichen Interventionen bis zu erlebnisaktivierenden Methoden –\, die sofort in den Praxisalltag übertragbar sind. Die Kombination aus theoretischem Fundament\, Selbsterfahrung\, Übungen und dem begleitenden Fachbuch stellt sicher\, dass Sie das Gelernte nachhaltig anwenden können. \nHumor\, richtig eingesetzt\, ist ein Wegweiser: Er öffnet Räume\, schafft Leichtigkeit\, ermöglicht Mut und stiftet Orientierung. Dieser Kurs gibt Ihnen die Fertigkeiten\, ihn bewusst\, sicher und professionell zu nutzen.
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SUMMARY:Über Tisch und Bänke oder still und verpeilt: AD(H)S als oft übersehene Diagnose mit hoher Relevanz
DESCRIPTION:Erkennen\, einordnen und therapeutisch wirksam begleiten im Erwachsenenalter\nAD(H)S im Erwachsenenalter gehört zu den folgenreichsten und zugleich am häufigsten übersehenen Diagnosen in der psychotherapeutischen Versorgung. Trotz einer Prävalenz von rund vier Prozent wird nur ein Bruchteil der Betroffenen leitliniengerecht diagnostiziert und behandelt. In der klinischen Praxis erscheinen diese Patient:innen häufig mit wechselnden Symptombildern: affektive Instabilität\, Antriebsschwankungen\, chronische Überforderung\, Beziehungsprobleme oder wiederholte berufliche Brüche. AD(H)S bleibt dabei oft im Hintergrund – verdeckt durch Komorbiditäten oder missverstanden als Persönlichkeitsstil\, mangelnde Motivation oder fehlende Selbstdisziplin.\nUnbehandelt entfaltet AD(H)S jedoch eine erhebliche klinische Dynamik: Hohe Raten psychischer Begleiterkrankungen\, somatische Belastungen\, ein deutlich erhöhtes Unfallrisiko und biografische Verläufe\, die weit hinter dem tatsächlichen Potenzial zurückbleiben. Therapeutisch ist AD(H)S damit kein Randthema\, sondern ein zentraler Schlüssel zum Verständnis vieler chronischer\, scheinbar therapieresistenter Verläufe. Gleichzeitig zeigt sich: Wird AD(H)S erkannt und angemessen behandelt\, eröffnen sich oft überraschend schnelle und nachhaltige Veränderungsprozesse – für viele Betroffene erstmals nachvollziehbar und entlastend. \nWas Sie in diesem Kurs erwartet\nDer Kurs vermittelt ein klares\, klinisch fundiertes Verständnis von AD(H)S im Erwachsenenalter und seiner Bedeutung für Diagnostik\, Therapieplanung und therapeutische Beziehung. Im Fokus stehen die spezifischen Erscheinungsformen jenseits kindlicher Hyperaktivitätsstereotype sowie die hohe Komorbidität mit affektiven\, angstbezogenen\, suchtbezogenen und psychosomatischen Störungen. Sie lernen\, AD(H)S differenziert zu erkennen\, diagnostisch sicher einzuordnen und therapeutisch wirksam zu begleiten. Neben störungsspezifischer Psychoedukation wird deutlich\, wie Ressourcenorientierung\, Struktur und Haltung zusammenspielen\, um Selbstwirksamkeit statt chronischer Selbstabwertung zu fördern. \nKonkret werden behandelt:\n\nAD(H)S im Erwachsenenalter\nTypische Präsentationsformen zwischen Überaktivität\, innerer Unruhe\, Erschöpfung und scheinbarer Passivität.\nDiagnostik und Komorbiditäten\nDifferenzierung von AD(H)S gegenüber Depression\, Angst\, Persönlichkeitsakzentuierungen und Traumafolgestörungen.\nAD(H)S erkennen im therapeutischen Gespräch\nKlinische Hinweise\, typische Fallstricke und diagnostische Fehlannahmen.\nTherapeutische Interventionen\nPsychotherapeutische Ansatzpunkte\, strukturgebende Interventionen und Zusammenarbeit im multimodalen Setting.\nPsychoedukation als therapeutischer Schlüssel\nVermittlung eines verstehbaren Krankheitsmodells zur Entlastung von Schuld- und Versagenszuschreibungen.\nRessourcen und Stärken von AD(H)S-Betroffenen\nKreativität\, Spontaneität\, Hyperfokus und deren therapeutische Nutzbarmachung.\n\nWarum dieser Kurs?\nAD(H)S wird im Erwachsenenalter noch immer zu selten erkannt – mit gravierenden Folgen für Betroffene und ihre Lebensverläufe. Die hohe Komorbidität und die unspezifische Symptomatik führen dazu\, dass Therapien häufig an der Oberfläche bleiben oder unnötig chronifizieren. Gleichzeitig zeigt die Versorgungspraxis\, dass AD(H)S bei adäquater Diagnostik eines der Störungsbilder in Psychiatrie und Psychotherapie ist\, das ausgesprochen gut behandelbar ist.\nDer Kurs schärft den diagnostischen Blick\, vermittelt therapeutische Sicherheit und erweitert die Fähigkeit\, Patient:innen nicht länger an ihren Defiziten\, sondern an ihrem tatsächlichen Funktionsprofil zu verstehen. Damit wird AD(H)S von einer übersehenen Diagnose zu einem zentralen Schlüssel für wirksame psychotherapeutische Arbeit.
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SUMMARY:Ist das noch normal oder schon pathologisch? – Psychopathologie von Alltagsphänomenen
DESCRIPTION:Alltagspsychologie verstehen\, Spektren erkennen\, klinische Phänomene neu einordnen\nVersprecher\, Verliebtheit\, obsessive Gedanken nach einer Trennung\, das kurze Misstrauen gegenüber dem Nachbarn oder die eigene Schüchternheit vor Präsentationen – viele dieser alltäglichen Erfahrungen erscheinen banal\, bis man sie unter eine klinische Lupe legt. Dieser Kurs folgt der freudschen Idee\, dass unscheinbare Fehlleistungen und alltägliche psychische Muster mehr über die Funktionsweise des Geistes verraten\, als es auf den ersten Blick scheint. Indem wir Alltagsphänomene als „verdünnte“ oder abgeschwächte Varianten klinischer Störungsbilder betrachten\, wird sichtbar\, wie fließend die Grenze zwischen Normalität und Psychopathologie tatsächlich ist. Die Teilnehmenden lernen\, welche Mechanismen hinter vertrauten Verhaltensweisen stehen und wie dieselben Prozesse – je nach Ausprägung und Kontext – zu klinisch relevanten Symptomen werden können. \nDer Kurs lädt dazu ein\, die Psychopathologie als ein Kontinuum zu begreifen\, auf dem sich Alltagsreaktionen und psychische Störungen nicht als Gegensatz\, sondern als Verwandte bewegen. Anhand konkreter Beispiele – vom neurotischen Grübeln über „Verliebtheitsmanien“ bis hin zu verschwörungsähnlichen Kognitionen – wird nachvollziehbar\, wie psychiatrische Erkenntnisse ein tieferes Verständnis für alltägliches Erleben ermöglichen. Gleichzeitig wird deutlich\, weshalb viele Patient:innen nicht aus dem Nichts in klinische Zustände geraten\, sondern an bestehende psychologische Muster anknüpfen\, die im Alltag häufig als unproblematisch gelten.  \nWas Sie in diesem Kurs erwartet:\nSie erhalten einen differenzierten Überblick über Alltagsphänomene\, die nahe an klinischen Störungsbildern liegen – und lernen\, wie man diese Phänomene diagnostisch einordnet\, ohne sie zu pathologisieren. Mit Hilfe fallbezogener Miniaturen werden typische Spektren sichtbar: Wann ist Schüchternheit eine Persönlichkeitsvariante\, wann ein Vorläufer der sozialen Angststörung? Woran lässt sich unterscheiden\, ob Zerstreutheit eine Facette von Lebensstil\, ADHS oder Überlastung ist? Welche Parallelen bestehen zwischen Liebeskummer und depressiven Episoden oder zwischen Alltagsmisstrauen und paranoiden Denkstilen? Der Kurs macht die zugrunde liegenden Prinzipien transparent und zeigt\, wie klinische Mechanismen im Alltag in „light-Versionen“ auftauchen. \nKonkret werden behandelt:\n\nSpektrummodelle psychischer Störungen: Kontinuitäten zwischen Alltag und Klinik\nAlltagsphänomene als „Mikroformen“ von Störungen: Beispiele aus Affektregulation\, Aufmerksamkeit\, Bindung\, Kognition\nÜbergänge erkennen: Wann wird ein normales Verhalten klinisch bedeutsam?\nRelevante psychologische Mechanismen: Grübeln\, Impulsivität\, Misstrauen\, emotionale Intensität\nNutzen für die klinische Arbeit: anamnestische Sensibilität\, Psychoedukation\, Prävention\n\nWarum dieser Kurs?\nViele Menschen suchen erst dann therapeutische Hilfe\, wenn alltägliche Muster eskalieren und klinische Relevanz erlangen. Ein tiefes Verständnis der Übergänge zwischen Alltagspsychologie und Psychopathologie ermöglicht es\, Symptomdynamiken früher zu erkennen\, Missverständnisse in der Diagnostik zu vermeiden und Patient:innen präziser zu psychoedukieren. Darüber hinaus schärft der Blick auf „Alltagsminiaturen“ den diagnostischen Sinn für feine Nuancen – ein Vorteil in allen therapeutischen Schulen. Dieser Kurs bietet die seltene Gelegenheit\, klinische Psychopathologie aus einer ungewohnten Richtung zu betrachten: vom Alltag her\, nicht erst von der Erkrankung.
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SUMMARY:Ich liebe dich\, ABER… - Umgang mit Partnerschaftskonflikten und Affären in der Einzel- und Paartherapie
DESCRIPTION:Paarkonflikte\, Affären und therapeutische Wege aus chronischer Beziehungsermüdung\nPaarkonflikte gehören zu den konstantesten Themen psychotherapeutischer Arbeit – unabhängig davon\, ob Therapie als Einzel- oder Paarsetting beginnt. Hinter Symptomen wie Depression\, Angst\, psychosomatischen Beschwerden oder Erschöpfung stehen nicht selten chronisch ungelöste Beziehungskonflikte. Besonders herausfordernd werden diese Prozesse\, wenn Affären ins Spiel kommen. Sie wirken hochdestabilisierend\, verletzen grundlegende Annahmen von Verlässlichkeit und Loyalität und stellen Therapeut:innen vor komplexe Fragen nach Haltung\, Allparteilichkeit und therapeutischer Zielrichtung.\nAffären sind dabei weniger Ausnahme als Ausdruck struktureller Beziehungsmuster: mangelnde Reziprozität\, dysfunktionale Kommunikation\, ungelöste Konflikte oder ein schleichender Verlust emotionaler Verbundenheit. Therapeutisch entscheidend ist daher nicht die moralische Bewertung\, sondern das Verständnis der zugrunde liegenden Interaktionslogik. Der Kurs rückt Paardynamiken konsequent in den Mittelpunkt und zeigt\, wie Beziehungskonflikte systematisch bearbeitet werden können – auch dann\, wenn Vertrauen massiv erschüttert ist. \nWas Sie in diesem Kurs erwartet\nDer Kurs vermittelt die theoretischen und praktischen Grundlagen des evidenzbasierten Reziprozitätstrainings für Paare. Aufbauend auf einer differenzierten Diagnostik werden therapeutische Schritte vorgestellt\, mit denen positive Austauschprozesse wieder aufgebaut und destruktive Interaktionsmuster unterbrochen werden können. Ergänzend werden spezifische therapeutische Zugänge zur Aufarbeitung außerpartnerschaftlicher Beziehungen erläutert\, die sowohl im Paar- als auch im Einzelsetting Anwendung finden. Anhand von Videobeispielen wird das therapeutische Vorgehen anschaulich gemacht und in Rollenspielen praktisch eingeübt\, um Handlungssicherheit für den klinischen Alltag zu entwickeln. \nKonkret werden behandelt:\n\nPaarkonflikte im therapeutischen Kontext\nTypische Dynamiken zwischen Nähe\, Distanz und chronischer Unzufriedenheit.\nDiagnostik von Interaktionsmustern\nErkennen dysfunktionaler Reziprozität und konflikterhaltender Prozesse.\nPositive Reziprozität fördern\nAufbau konstruktiver Austausch- und Verstärkungsprozesse.\nKommunikations- und Problemlösetraining\nStrukturierte Verfahren zur Deeskalation und gemeinsamen Lösungsfindung.\nKrisenmanagement bei Affären\nTherapeutische Bearbeitung von Vertrauensbruch und Loyalitätskonflikten.\nTransfer in Einzel- und Paartherapie\nAnwendung der Methoden in unterschiedlichen Settings.\n\nWarum dieser Kurs?\nChronische Beziehungsunzufriedenheit ist ein zentraler Belastungsfaktor psychischer Gesundheit – für Einzelne ebenso wie für Paare. Affären verstärken diese Belastung\, machen zugrunde liegende Muster sichtbar und erhöhen zugleich das Risiko für Therapieabbrüche oder eskalierende Konflikte. Ohne ein klares\, strukturiertes Vorgehen geraten Therapeut:innen hier schnell in Loyalitätsdilemmata oder moralische Sackgassen.\nDer Kurs bietet ein wissenschaftlich fundiertes\, praxisnahes Instrumentarium für die Arbeit mit Paarkonflikten und Affären. Er stärkt die therapeutische Handlungssicherheit und ermöglicht es\, Beziehung nicht nur zu analysieren\, sondern gezielt zu verändern – damit aus „glücklich unzufrieden“ wieder eine tragfähige\, bewusste Beziehungsgestaltung werden kann.
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SUMMARY:Ungewiss? Kein Problem! Wie Ungewissheitstoleranz zur Schlüsselkompetenz in Zeiten des Wandels wird
DESCRIPTION:Intoleranz gegenüber Ungewissheit verstehen\, explorieren und therapeutisch bearbeiten\nUngewissheit ist ein fundamentaler Bestandteil menschlichen Lebens – und doch reagieren Menschen höchst unterschiedlich darauf. Während manche das Offene\, Unklare als Normalität akzeptieren\, erleben andere jede Unsicherheit als unerträglich bedrohlich. Die psychologische Forschung hat in den letzten zwei Jahrzehnten Intoleranz gegenüber Ungewissheit (IU) als einen der wichtigsten transdiagnostischen Faktoren identifiziert: Ein Merkmal\, das quer durch verschiedenste Störungsbilder hindurch Symptome aufrechterhält\, Rückfälle begünstigt und therapeutische Fortschritte blockiert. Menschen mit hoher IU entwickeln ausgefeilte\, aber letztlich dysfunktionale Strategien: exzessives Grübeln\, zwanghafte Rückversicherung\, Vermeidung von Entscheidungen\, rigide Kontrolle – alles Versuche\, das Ungewisse zu eliminieren\, die paradoxerweise Angst und Leidensdruck verstärken. \nSie kennen das aus Ihrer Praxis: Die Patientin mit generalisierter Angststörung\, die stundenlang über alle denkbaren Szenarien grübelt und bei jeder neuen Information wieder von vorn beginnt. Der Zwangspatient\, der sich hundertfach rückversichern muss\, weil „sicher genug“ unerreichbar bleibt. Die sozialphobische Klientin\, die soziale Situationen meidet\, weil sie deren Ausgang nicht garantieren kann. Der depressive Patient\, der keine Entscheidungen trifft\, weil er Gewissheit über die „richtige“ Wahl verlangt. Die Forschung zeigt eindeutig: IU ist nicht nur bei Angst- und Zwangsstörungen zentral\, sondern spielt auch bei Depression\, Essstörungen\, Gesundheitsängsten und sogar bei Autismus-Spektrum-Störungen eine erhebliche Rolle. Wer therapeutisch mit IU arbeiten kann\, erschließt einen Hebel\, der quer durch Diagnosen wirkt. \nWas Sie in diesem Kurs erwartet:\nSie erhalten eine fundierte Einführung in das Konzept der Intoleranz gegenüber Ungewissheit – ein transdiagnostischer Faktor\, der erklärt\, warum manche Patienten trotz technisch korrekter Interventionen nicht vorankommen. IU beschreibt die grundlegende Überzeugung\, dass Ungewissheit unerträglich\, bedrohlich und unbedingt zu vermeiden ist. Die Forschung hat verschiedene Komponenten identifiziert: kognitive („Ich muss alles wissen“)\, emotionale („Ungewissheit fühlt sich gefährlich an“)\, behaviorale („Ich muss Kontrolle ausüben“). Sie verstehen\, wie diese Dimensionen zusammenspielen und welche spezifischen Manifestationen in unterschiedlichen Störungsbildern auftreten. \nDer Kurs arbeitet mit praxisnahen Fallbeispielen\, die typische IU-Muster verdeutlichen: Die Mutter\, die nachts stundenlang googelt\, ob das Fieber ihres Kindes gefährlich sein könnte. Der Manager\, der Entscheidungen verzögert\, bis alle Informationen vorliegen – was nie der Fall ist. Die Studentin\, die Prüfungen verschiebt\, weil sie nicht sicher sein kann\, gut genug vorbereitet zu sein. Der Krebspatient\, der zwischen Behandlungsoptionen paralysiert ist und immer neue Ärzte konsultiert. Sie lernen\, IU systematisch zu explorieren: Welche Situationen triggern Gewissheitsverlangen? Welche Strategien nutzen Patienten\, um Unsicherheit zu reduzieren? Wie erleben sie Ungewissheit körperlich\, kognitiv\, emotional? \nBesonderer Fokus liegt auf konkreten Interventionen: Wie helfen Sie Patienten\, Ungewissheit graduell auszuhalten? Welche Verhaltensexperimente fördern Toleranz für das Offene? Wie brechen Sie Rückversicherungszyklen? Wie nutzen Sie kognitive Techniken\, um katastrophisierende Ungewissheitsbewertungen zu modifizieren? Der Kurs vermittelt sowohl störungsspezifische Anwendungen (IU bei GAD\, Zwang\, Depression) als auch transdiagnostische Prinzipien\, die Sie flexibel einsetzen können. Sie erproben Übungen zur Stärkung von Ungewissheitstoleranz – von Expositionsansätzen über Achtsamkeitstechniken bis hin zu metaphernbasierten Interventionen\, die das Festhalten-Wollen lockern. \nKonkret werden behandelt:\n\nKonzept und Dimensionen der Intoleranz gegenüber Ungewissheit: Was ist IU genau? Wie unterscheidet sie sich von Angst? Welche kognitiven\, emotionalen und behavioralen Komponenten gehören dazu? Theoretische Fundierung praxisnah aufbereitet\nTransdiagnostische Relevanz: Wie zeigt sich IU bei generalisierter Angststörung\, Zwangsstörung\, Depression\, sozialer Phobie\, Gesundheitsängsten\, Essstörungen? Wann ist sie primäres Problem\, wann aufrechterhaltender Faktor? Konkrete klinische Beispiele\nDiagnostische Exploration: Welche Fragen decken IU auf? Wie explorieren Sie Gewissheitsverlangen\, Sicherheitsverhalten\, Grübelschleifen? Leitfäden für systematische Erfassung mit konkreten Gesprächsbeispielen\nKognitive Interventionen: Katastrophisierende Ungewissheitsbewertungen modifizieren\, dichotomes „Gewissheit-oder-Katastrophe“-Denken aufbrechen\, unrealistische Kontrollüberzeugungen hinterfragen – mit therapeutischen Dialogen und Arbeitsblättern\nVerhaltensexperimente und Expositionsübungen: Graduierte Konfrontation mit Ungewissheit gestalten\, Rückversicherungsverhalten reduzieren\, Grübeln begrenzen\, Entscheidungen unter Unsicherheit treffen – Sie lernen\, wie Sie Patienten zu mutigen Schritten ins Ungewisse begleiten\nAchtsamkeits- und akzeptanzbasierte Ansätze: Ungewissheit als gegeben akzeptieren statt bekämpfen\, Kontrollversuche loslassen\, metaphernbasierte Interventionen nutzen – Techniken\, die Flexibilität im Umgang mit dem Offenen fördern\nStörungsspezifische Anwendungen: Wie integrieren Sie IU-Arbeit in Behandlungspläne für GAD\, Zwang\, Depression? Wann sollte IU primäres Behandlungsziel sein? Praktische Behandlungsbausteine für verschiedene Diagnosen\n\nWarum dieser Kurs?\nIntoleranz gegenüber Ungewissheit ist einer der am besten erforschten transdiagnostischen Faktoren – und gleichzeitig einer der am meisten unterschätzten in der therapeutischen Praxis. Viele Therapeuten bearbeiten einzelne Symptome (Grübeln\, Rückversicherung\, Vermeidung)\, ohne den gemeinsamen Kern zu erkennen: das fundamentale Unvermögen\, Ungewissheit auszuhalten. Dabei zeigt die Forschung klar: Patienten mit hoher IU sprechen schlechter auf Standardbehandlungen an\, erleben häufiger Rückfälle und leiden unter chronischem Leidensdruck\, selbst wenn akute Symptome reduziert wurden. \nWer IU gezielt identifiziert und bearbeitet\, kann therapeutische Erfolge stabilisieren und vertiefen. Ungewissheitstoleranz ist nicht nur ein Symptomreduktionsziel\, sondern eine Lebenskompetenz\, die weit über die Therapie hinaus schützt. In einer Welt zunehmender Komplexität\, Ambiguität und Unvorhersehbarkeit – beruflich\, gesundheitlich\, gesellschaftlich – wird die Fähigkeit\, mit Unsicherheit zu leben\, zur Schlüsselressource. Dieser Kurs vermittelt Ihnen das konzeptuelle Verständnis und die praktischen Werkzeuge\, um Ihren Patienten diese Kompetenz zu vermitteln. Sie lernen\, Ungewissheit nicht als Problem zu behandeln\, sondern als unvermeidlichen Teil des Lebens – den man ertragen\, sogar nutzen kann.
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SUMMARY:Mit jedem Atemzug – Breathwork als kraftvolle Methode in der Psychotherapie
DESCRIPTION:Selbstregulation\, Affektverarbeitung und therapeutische Präsenz über den Atem\nDer Atem ist mehr als ein physiologischer Grundprozess. Er reagiert unmittelbar auf emotionale Zustände\, spiegelt Stress\, Angst und innere Anspannung – und eröffnet zugleich einen direkten Zugang zur Selbstregulation. Kaum ein anderer körperlicher Prozess ist zugleich autonom und willentlich beeinflussbar. In der psychotherapeutischen Arbeit fungiert der Atem damit als Brücke zwischen Körper und Geist\, zwischen Erleben und Steuerung. Die aktuelle Popularität von Breathwork-Verfahren verweist auf ein reales Bedürfnis nach einfachen\, wirksamen Zugängen zu innerer Balance\, birgt jedoch auch die Gefahr unscharfer Anwendung ohne therapeutische Einbettung.\nDer Kurs positioniert Atemarbeit jenseits von Modetrends als evidenzbasiertes\, klinisch differenziertes Instrument. Er zeigt\, wie Atemmuster psychische Zustände stabilisieren oder verändern\, wie sie Angst\, Depression und Stress mitstrukturieren – und wie gezielte Ateminterventionen therapeutische Prozesse wirksam unterstützen können\, ohne zu überfordern oder zu simplifizieren. \nWas Sie in diesem Kurs erwartet\nDas Seminar vermittelt fundierte physiologische und kulturgeschichtliche Grundlagen der Atmung und übersetzt sie in eine klare psychotherapeutische Praxis. Die Teilnehmer:innen lernen unterschiedliche Atemtechniken kennen und erleben deren Wirkung im eigenen Erleben. Im Fokus steht die gezielte Auswahl und Dosierung: Wann dient Atemarbeit der Beruhigung\, wann der Aktivierung\, wann der Exposition und wann der vertieften Affektverarbeitung? Anhand klinischer Beispiele wird gezeigt\, wie Ateminterventionen sinnvoll in bestehende Therapiekonzepte integriert werden können – im Einzel- wie im Gruppensetting. \nKonkret werden behandelt:\n\nPhysiologie der Atmung\nZusammenhang von Atem\, autonomem Nervensystem und emotionaler Regulation.\nKulturhistorische Perspektiven\nBedeutung des Atems in unterschiedlichen Traditionen und ihre psychologische Relevanz.\nAtemmuster und Emotionen\nTypische Veränderungen bei Angst\, Depression und Stress.\nAktivierung und Beruhigung\nTechniken zur gezielten Beeinflussung autonomer Prozesse.\nAtembezogene Exposition\nArbeit mit Atemempfindungen bei Angst und traumabezogenen Belastungen.\nTherapeutische Integration\nEinsatzmöglichkeiten in Einzel- und Gruppentherapie sowie Transfer in den Alltag.\n\nWarum dieser Kurs?\nAtemarbeit ist niedrigschwellig\, unmittelbar wirksam und dennoch anspruchsvoll in der professionellen Anwendung. Ohne fundiertes Verständnis kann sie wirkungslos bleiben oder dysregulierend wirken. Gleichzeitig zeigt die Forschung\, dass gezielte Ateminterventionen psychotherapeutische Prozesse substantiell unterstützen können – von Stabilisierung bis hin zur vertieften emotionalen Verarbeitung.\nDer Kurs bietet eine klare\, evidenzorientierte Einordnung von Breathwork in die Psychotherapie. Er richtet sich an Therapeut:innen und Fachkräfte\, die körperorientierte Methoden nicht additiv einsetzen wollen\, sondern integriert\, reflektiert und wirksam – mit jedem Atemzug.
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SUMMARY:Zwischen Grandiosität und Verletzlichkeit – Narzissmus in der Psychotherapie verstehen und behandeln
DESCRIPTION:Beziehungsgestaltung\, Motivklärung und therapeutische Wirksamkeit bei narzisstischen Mustern\nNarzisstische Persönlichkeitszüge gehören zu den anspruchsvollsten Herausforderungen im psychotherapeutischen Alltag. Therapeut:innen begegnen Patient:innen\, die zwischen Grandiosität und Verletzlichkeit oszillieren\, deren Therapiemotivation brüchig ist und deren Beziehungsgestaltung schnell in Machtkämpfe\, Rückzug oder subtile Entwertung kippt. Gleichzeitig besteht ein eklatantes Missverhältnis zwischen der Häufigkeit narzisstischer Problemlagen in der Versorgung und der begrenzten Zahl klar ausgearbeiteter verhaltenstherapeutischer Konzepte. Klinisch verschärft wird dies durch geringe Störungseinsicht\, ausgeprägte Abwehrstrategien und eine hohe Sensibilität für Kränkung.\nTherapeutisch zentral ist daher weniger die Symptomarbeit als die Frage\, wie gearbeitet werden kann\, ohne die Therapie frühzeitig zu destabilisieren. Narzissmus zeigt sich nicht primär im Erzählten\, sondern in der Beziehung – in Anspruch\, Distanzierung\, Idealisierung oder Abwertung. Der Kurs nimmt diese Dynamik ernst und rückt die therapeutische Beziehung selbst als zentrales Arbeitsfeld in den Fokus\, einschließlich der gezielten Problemaktualisierung im therapeutischen Kontakt. \nWas Sie in diesem Kurs erwartet\nDer Workshop vermittelt ein differenziertes\, klinisch anschlussfähiges Verständnis narzisstischer Erscheinungsformen mit besonderem Fokus auf die Unterscheidung zwischen grandiosem und vulnerablem Narzissmus. Aufbauend darauf werden die Grundlagen eines integrativen therapeutischen Vorgehens vorgestellt\, das verhaltenstherapeutische Struktur mit beziehungs- und schemabezogener Tiefe verbindet. Die Teilnehmer:innen lernen\, wie tragfähige Fallkonzepte entwickelt\, Therapien sinnvoll aufgebaut und Beziehungsgestaltung aktiv genutzt werden kann\, ohne in Kollusion oder Eskalation zu geraten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Arbeit in der Beziehung – dort\, wo narzisstische Muster wirksam werden und zugleich therapeutisch bearbeitet werden können. \nKonkret werden behandelt:\n\nFacetten des Narzissmus\nKlinische Erscheinungsbilder zwischen Grandiosität\, Vulnerabilität und verdeckter Kränkbarkeit.\nFallkonzept und Therapieaufbau\nStrukturierte Planung bei begrenzter Motivation und hoher Beziehungssensibilität.\nTherapeutische Beziehungsgestaltung\nUmgang mit Idealisierung\, Entwertung\, Anspruch und Rückzug.\nProblemaktualisierung in der Beziehung\nGezielte Nutzung übertragungsähnlicher Prozesse im Hier-und-Jetzt.\nSchemaklärung und -bearbeitung\nZentrale narzisstische Schemata und ihre therapeutische Bearbeitung.\nVerhaltensfertigkeiten und prosoziale Übungen\nAufbau alternativer Handlungs- und Beziehungsmuster. \n\nWarum dieser Kurs?\nNarzisstische Störungsbilder sind therapeutisch hochrelevant\, zugleich aber mit besonderer Abbruch- und Eskalationsgefahr verbunden. Ohne klares Konzept drohen Therapien zu stagnieren oder sich in Beziehungskonflikten zu erschöpfen. Ein integrativer Ansatz\, der Beziehung\, Struktur und Veränderungsarbeit systematisch verbindet\, ist daher unverzichtbar.\nDer Kurs bietet eine fundierte\, praxisnahe Orientierung für den Umgang mit narzisstischen Patient:innen und stärkt die therapeutische Handlungssicherheit in einem Feld\, das häufig als besonders schwierig erlebt wird. Er richtet sich an Therapeut:innen\, die Narzissmus nicht etikettieren\, sondern verstehen – und therapeutisch wirksam bearbeiten wollen.
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SUMMARY:Annehmen\, was ist – tun\, was zählt: Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT) als Haltung und Methode in der Psychotherapie
DESCRIPTION:Psychologische Flexibilität als Schlüssel zum werteorientierten Leben\nIn Deutschland erhalten 40\,4 % der Erwachsenen jährlich eine Diagnose einer psychischen Störung (Robert Koch-Institut\, 2024) – doch nur 42\,9 % der Betroffenen hatten deswegen jemals Kontakt zum Medizinsystem (Jacobi et al.\, 2014). Die Zahlen verdeutlichen eine erhebliche Versorgungslücke\, insbesondere bei Angststörungen mit 7\,9 % Prävalenz (Robert Koch-Institut\, 2024) und Depressionen mit 13\,9 % Prävalenz (Bretschneider et al.\, 2024). Sie kennen das aus Ihrer Praxis: Patienten\, die trotz korrekter symptomorientierter Behandlung nicht vorankommen. Patienten mit mehrfachen Komorbiditäten\, die im Kampf gegen ihre Symptome feststecken. Patienten\, deren Vermeidungsverhalten die therapeutischen Fortschritte blockiert. \nDie Akzeptanz- und Commitmenttherapie bietet hier einen paradigmatischen Perspektivwechsel: Statt Symptomreduktion um jeden Preis fokussiert ACT auf den Aufbau psychologischer Flexibilität – die Fähigkeit\, trotz belastender innerer Erfahrungen ein werteorientiertes Leben zu führen. Dieser Ansatz wurde in über 400 randomisiert-kontrollierten Studien untersucht und zeigt sich bei einer Vielzahl psychischer Störungen als wirksam.  \nWas Sie in diesem Kurs erwartet:\nACT gehört zur dritten Welle der Verhaltenstherapie und kombiniert klassische verhaltenstherapeutische Techniken mit achtsamkeits- und akzeptanzbasierten Strategien. Über 50 kontrollierte Therapiestudien belegen die Wirksamkeit bei Angststörungen\, Depressionen\, chronischen Schmerzen\, Essstörungen\, Suchterkrankungen und Zwangsstörungen. Neuere Untersuchungen zeigen\, dass ACT bei Angststörungen effektiver in der Beseitigung der Angstsymptomatik ist und zu einem besseren Outcome führt als kognitive Verhaltenstherapie. Eine Metaanalyse von Gloster et al. (2020) fasste den empirischen Status von ACT zusammen und bestätigt die solide Evidenzbasis. \nIm Zentrum stehen sechs empirisch fundierte Kernprozesse: Akzeptanz innerer Erfahrungen\, kognitive Defusion\, Achtsamkeit für den gegenwärtigen Moment\, Selbst-als-Kontext-Perspektive\, Werteklärung und engagiertes Handeln (Commitment). Diese Prozesse sind nicht als isolierte Techniken zu verstehen\, sondern als verwobene Facetten psychologischer Flexibilität. Das Besondere: Sie lernen ein transdiagnostisches Behandlungskonzept kennen\, das sich direkt in Ihre ambulante Praxis integrieren lässt – mit unmittelbarer Umsetzbarkeit im Einzel- und Gruppensetting. \nKonkret werden behandelt:\n\nTheoretische Fundierung: Die Bezugsrahmentheorie (Relational Frame Theory) als wissenschaftliche Grundlage von ACT\, Konzept der experientiellen Vermeidung als zentraler pathogener Prozess\, Abgrenzung zu klassischen kognitiven Umstrukturierungsverfahren\nDas Hexaflex-Modell: Systematische Vermittlung der sechs Kernprozesse mit praxisnahen Übungen\, Diagnostik psychologischer Inflexibilität\, Fallkonzeptualisierung nach ACT-Prinzipien\nAkzeptanz und kognitive Defusion: Konkrete Interventionen zum Aufbau einer neuen Beziehung zu belastenden Gedanken und Gefühlen\, Metaphern und Erlebnisübungen für die therapeutische Praxis\, Unterscheidung zwischen „sauberem“ und „schmutzigem“ Leid\nAchtsamkeit und Selbst-als-Kontext: Vermittlung von Gegenwartsbewusstsein ohne meditativen Überbau\, Beobachter-Ich-Perspektive als therapeutisches Werkzeug\, Integration in bestehende Behandlungskonzepte\nWerteklärung und Commitment: Strukturierte Arbeit mit persönlichen Werten jenseits von Zielen\, Überwindung von Wertebarrieren durch innere Erfahrungen\, konkrete Verhaltensaktivierung im Dienst der Werte\nPraktische Anwendung: Fertige Übungen und Arbeitsmaterialien für die direkte Umsetzung\, Umgang mit typischen therapeutischen Stolpersteinen\, Anpassung an verschiedene Störungsbilder und Settings\nEvidenzbasierte Indikationen: Spezifische Anwendung bei Angststörungen\, Depression\, chronischen Schmerzen\, Traumafolgestörungen – mit Verweisen auf aktuelle Forschungsergebnisse und Behandlungsleitlinien\n\nWarum dieser Kurs?\nHunderte von RCT-Studien zeigen\, dass mit ACT Symptomreduktion ein willkommener Nebeneffekt ist\, obwohl es explizit nicht das intendierte Ziel ist. Dieser scheinbare Widerspruch macht ACT besonders wertvoll für die Behandlung therapierefraktärer Patienten und chronifizierter Störungsbilder. Sie erweitern Ihr therapeutisches Repertoire um einen Ansatz\, der gerade dort greift\, wo klassische Interventionen an ihre Grenzen stoßen – bei ausgeprägten Vermeidungsmustern\, bei Patienten\, die sich „eingemauert“ haben\, bei komplexen Komorbiditäten. \nDie gesellschaftliche Relevanz ist evident: Psychische Flexibilität ist positiv mit Arbeitsleistung und mentaler Gesundheit assoziiert\, hilft die negativen Folgen von Arbeitsstress abzupuffern und ermöglicht Berufspersonen\, sich besser zu konzentrieren. ACT bietet damit nicht nur ein Behandlungskonzept für manifeste Störungen\, sondern auch einen präventiven Ansatz zur Stärkung psychischer Widerstandsfähigkeit. Die ambulante Umsetzbarkeit ist ein entscheidender Vorteil: Die Methoden sind sofort anwendbar\, erfordern keine aufwändige Zusatzausstattung und lassen sich gut mit anderen Verfahren kombinieren. \nSie erhalten in diesem Seminar nicht nur theoretisches Wissen\, sondern konkrete Werkzeuge für Ihre tägliche Praxis – fundiert durch über 30 Jahre intensive Forschung\, belegt durch mehrere Metaanalysen\, anerkannt durch führende Fachgesellschaften. Sie lernen einen Therapieansatz kennen\, der Ihren Patienten hilft\, nicht mehr gegen sich selbst zu kämpfen\, sondern trotz innerer Herausforderungen ein erfülltes Leben zu gestalten.
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