Vom blinden Fleck zum roten Faden: Einblicke in die Klärungsorientierte Psychotherapie

„Ich weiß gar nicht, was ich eigentlich will.“
Die Klärungsorientierte Psychotherapie kennenlernen: unbewusste Motive klären, dysfunktionale Schemata bearbeiten und Selbstregulation wiederherstellen.
Manche Patienten können erstaunlich präzise über ihre Symptome sprechen und wissen doch nicht, was sie eigentlich wollen. Die Klärungsorientierte Psychotherapie (KOP) nennt diesen Zustand Alienation: Der Zugang zu den eigenen Motiven und Bedürfnissen ist verloren gegangen, und dysfunktionale Schemata steuern das Erleben im Verborgenen. Das Ergebnis kennen viele Behandler: Einsicht ohne Veränderung, Motivation ohne Handlung, Wiederholung ohne Integration.
Dieses Grundlagenseminar führt in Theorie und Praxis der KOP ein, einem psychologisch fundierten Verfahren der dritten Welle der Verhaltenstherapie. Sie lernen, wie über eine aktiv gestaltete therapeutische Beziehung unbewusste Motive zugänglich werden, wie sich dysfunktionale Schemata identifizieren, repräsentieren und bearbeiten lassen und wie daraus eine funktionale Selbstregulation entsteht. Theorievermittlung und Live-Demonstrationen greifen dabei durchgehend ineinander, sodass Sie die klärungsorientierte Gesprächsführung unmittelbar miterleben. Fallarbeit mit klärungsorientierter Fallkonzeption schlägt die Brücke in Ihre Praxis.
Sie gewinnen eine therapeutische Denkweise, die aus diffusen Problempräsentationen einen roten Faden macht, integrierbar in Ihr bisheriges Vorgehen.