Stühlearbeit in der Schematherapie – Innere Konflikte verstehen und verändern

„Setzen Sie Ihren inneren Kritiker mal auf diesen Stuhl.“
Schematherapeutische Stühlearbeit praktisch erlernen: innere Anteile externalisieren, den kritischen Modus konfrontieren und den gesunden Dialog stärken.
Viele Patienten kennen ihre Muster genau und bleiben doch in ihnen gefangen: Der innere Kritiker urteilt weiter, die Vermeidung schützt weiter, und die wunden Punkte der Kindheit bleiben unberührt, wodurch sich die dysfunktionalen Muster der Gegenwart stabilisieren. Die Stühlearbeit macht diese inneren Dynamiken buchstäblich sichtbar: Anteile bekommen einen Platz im Raum, Konflikte werden zum Dialog, und unter therapeutischer Anleitung entsteht ein neuer, gesunder innerer Austausch.
Der Workshop vermittelt zunächst das schematherapeutische Störungsmodell mit Schemata und Modi als Grundlage für zielgerichtete Anteilsarbeit, einschließlich Modus-Diagnostik und Fallkonzeption. Den Kern bildet die praktische Methode: In Demonstrationen und Kleingruppenübungen lernen Sie die Arbeit mit dem kritischen Elternmodus und dysfunktionalen Bewältigungsmodi, die fürsorgliche Zuwendung zum verletzbaren Kindmodus und die Klärung ambivalenter innerer Konflikte bis hin zur Stärkung des gesunden Erwachsenen. Die emotionsintensive Methode wird theoretisch fundiert und in freiwilliger Selbsterfahrung erprobt. Fallarbeit an mitgebrachten Fällen sichert den Transfer in Ihre Praxis.
Sie gewinnen konkrete Handlungssicherheit für eine der wirksamsten emotionsaktivierenden Techniken der Schematherapie. Bringen Sie gern eigene Fälle mit.