Mit Schwung ins Alter: Das Potenzial der zweiten Lebenshälfte entfalten

„In meinem Alter lohnt sich das doch nicht mehr.“
Die moderne Psychologie des Alterns für die Praxis: Stärken älterer Patienten erkennen, Altersbilder hinterfragen und Interventionen mutiger gestalten.
Die Patienten in unseren Praxen werden älter, unsere Altersbilder oft nicht. Wer beim Stichwort Alter vor allem an Abbau und Fragilität denkt, dosiert Interventionen zu vorsichtig, steckt Ziele zu niedrig und übersieht Ressourcen. Die Alternsforschung der letzten zwei Jahrzehnte zeichnet ein anderes Bild: Lernfähigkeit bis ins hohe Alter, wachsende emotionale Regulationsfähigkeit und eine Lebenszufriedenheit, die trotz körperlicher Einschränkungen erstaunlich stabil bleibt.
Dieser Kurs führt in die moderne Psychologie des Alterns ein, vermittelt von zwei Forschern, die dieses Feld im deutschsprachigen Raum maßgeblich mitgeprägt haben. Sie lernen, was sich im Alter kognitiv, sozial und emotional tatsächlich verändert, was stabil bleibt und was sogar wächst. Sie verstehen, wie Altersstereotype und subjektive Altersbewertungen die psychische Gesundheit beeinflussen, bei Ihren Patienten wie in Ihrer eigenen therapeutischen Haltung. Und Sie erfahren anhand aktueller Studienlage, was professionelle Interventionen und Selbststeuerungsmöglichkeiten heute leisten können.
Sie verlassen den Kurs mit einem empirisch fundierten Blick auf eine wachsende Patientengruppe und mit Impulsen, Stärken zu erkennen, wo bisher Defizite vermutet wurden.