PITT-Curriculum: Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie (2/4)

Vier Wochenenden, ein Verfahren, eine Haltung.
Die Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie nach Luise Reddemann ist ein ressourcen- und würdeorientiertes Verfahren für die Behandlung komplexer Traumafolgestörungen. In vier aufeinander aufbauenden Wochenendkursen führt Dipl.-Psych. Martina Hahn, langjährige Assistentin Luise Reddemanns und von ihr autorisierte PITT-Ausbilderin, durch das vollständige Verfahren: von der Stabilisierung und der Versorgung verletzter innerer Anteile über die Wandlung verletzender Introjekte und die behutsame Traumakonfrontation bis zu Supervision und therapeutischer Selbstfürsorge. Das Curriculum ist nur als Gesamtpaket buchbar, die Teile bauen verbindlich aufeinander auf; Sie erhalten für jeden Teil ein Einzelzertifikat und nach Abschluss das Zertifikat des Gesamtcurriculums.
PITT 2: Innere Störenfriede wandeln – Arbeit mit verletzenden Anteilen
Die härtesten Sätze sprechen Patienten zu sich selbst.
Verletzende Introjekte verstehen und imaginativ wandeln, auf bindungstheoretischer Grundlage. Teil 2 des Curriculums.
„Du bist nichts wert“, „Streng dich mehr an“: Die härtesten Sätze sprechen viele traumatisierte Patienten zu sich selbst. Hinter dieser Selbstabwertung und den inneren Antreibern stehen verletzende Introjekte, verinnerlichte Beziehungserfahrungen, die im Inneren weiterwirken. Teil 2 des Curriculums widmet sich ihrer Wandlung als einem zentralen Element der Psychodynamisch Imaginativen Traumatherapie.
Sie frischen die Stabilisierungsarbeit aus Teil 1 auf und vertiefen die Versorgung verletzter innerer Anteile. Auf bindungstheoretischer Grundlage verstehen Sie, wie verletzende Introjekte entstehen, wie sie Selbstabwertung, innere Antreiber und Traumafolgesymptomatik speisen und in welchen Formen sie sich klinisch zeigen. In der Demonstration erleben Sie die imaginative Wandlungsarbeit, bevor Sie sie in zwei angeleiteten Kleingruppeneinheiten selbst erproben und den Zusammenhang zwischen verletzenden Introjekten, verletzten Anteilen und traumabezogenen Bewältigungsstrategien erarbeiten. Die Einordnung imaginativer Verfahren und Distanzierungstechniken in den Gesamtprozess der Traumatherapie rundet das Modul ab. Die Dozentin lehrt die PITT seit vielen Jahren im Auftrag und in der Tradition Luise Reddemanns.
Fallvignetten sichern die Integration in Ihre Behandlungen; die Übungen enthalten Selbsterfahrungsanteile. Dieser Kurs ist Teil 2 des vierteiligen PITT-Curriculums, das nur als Gesamtpaket buchbar ist und verbindlich aufeinander aufbaut; Sie erhalten für jeden Teil ein Einzelzertifikat und nach Teil 4 das Abschlusszertifikat des Curriculums.